Fahrwerk und geänderte Rad-Reifen-Kombination sagt dem Sachverständigen/Prüfingenieur (aaS/PI), dass eine gegenseitige Beeinflussung vorliegt. Er muss dann besonders prüfen, ob dies Aiswirkungen im konkreten fall hat, oder ob die Auflagen der beiden Gutachten immer noch gültig sind.. Im Gutachten/ABE des Sonderrades steht immer (i.d.R. Auflage 4) drin, dass es nur mit dem Serienfahrwerk gilt. Bei vielen ABEen steht inzwischen drin, dass auch andere Sonderräder/Reifen außer den serienreifen verwendet werden dürfen, wenn die Auflagen des Rädergutachtens eingehalten sind. In der Regel ist es entweder die Freigängigkeit oder die Radabdeckung. Du wirst immer aaS/PI finden, die zum einen Ergebnis kommen und welche, die zu einem anderen ergebnis kommen. Hier ist ein Graubereich, der einen gewissen Speilraum lässt. So lange nichts streift, ist auch die Betriebserlaubnis nicht erloschen.

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Hallo Lucian.Mit der Fragestellung kommst Du nicht weit.

Für welches Fahrzeug willst Du die Felgen denn haben. Nicht alles was rund und aus Alu ist kann man auf irgend welche Fahrzeuge montieren.. Die gibt es ein paar Kleinigkeiten: Lochkreis, Anzhal Bohrungen, Mittenzentrierung, Einpresstiefe und nicht zuletzt die Bereifung. Ohne vorgesehene Verwendung keine Antwort hier.

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Es gibt eine Vielzahl von "Sachverständigen".

Jeder, der gewisse Grundkenntnisse besitzt (dafür gibt es ca. 3 Wochenlehrgänge) kann sich als Kfz-Sachverständiger selbständig machen und macht dann Schadengutachten auf eigene Rechnung oder er schließt sich einer Versicherung an. Eine Kfz-Ausbildung und Meister erleichtern die Sache,sind aber nicht Voraussetzung.

Dann gibt es noch die amtlich anerkannten Sachverständigen (aaS) oder Prüfingenieure (PI) bei den Prüforganisationen (TÜV, DEKRA, GTÜ etc.). Hierzu wird ein Studium des Maschinenbaus, der Elektrotechnik oder der Kfz-Technik verlangt (s. die Voraussetzungen in der Anlage VIIIb StVZO für den PI oder §2 KfSachvG für den aaS). Dann bist Du berechtigt Hauptuntersuchungen zu machen und Begutachtungen am Fahrzeug. DEKRA, GTÜ etc. bilden dann meistens auch noch zum Schadengutachter aus. Die Ausbildung nach dem Studium dauert nochmals 6 - 8 Monate, für den aaS wird noch eine Berufserfahrung vorausgesetzt.

Viel Erfolg

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Die "4-Wochen-Frist" beträgt übrigens einen ganzen Monat! Aber Achtung: Die Gültigkeit der HU-Plakette verlängert sich nur um einen Monat, wenn man auch im Fälligkeitsmonat bei der HU war. In Deinem Fall ist die Gültigkeit der HU-Plakette bereits erloschen. Ein Verwarnungsgeld wird laut Bußgeldkatalog zwar erst bei einer Überziehung von mehr als 2 Monaten fällig, dies gilt aber nur für Fahrlässigkeit. Sollte man gegenüber der Polizei bei einer Kontrolle die mangelnde zeit als Grund anbringen, so wäre es Vorsatz und die Behörde kann in diesem Fall auch schon im ersten Monat kassieren.

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In diesem Fall ist es grundsätzlich möglich, dass die Sitze getauscht werden, da der gleiche Fz-Typ auch ohne Seitenairbag die erforderlichen Chrash-Prüfungen bestanden hat. Allerdings ist grundsätzlich die Freigabe des Herstellers erforderlich, der genau vorgibt, wie der Airbag abzuschalten ist. Die strifft vor allem das Steuergerät. Ob es nur mit dem Widerstand geht, entzieht sich meiner Kenntnis. Grundsätzlich ist durch den Ausbau der Seitenairbags die Betriebserlaubnis des Fahrzeuges erloschen. Ob dies der TÜV-Prüfer merkt ist zweitrangig, denn der Halter ist für den Zustand seines Fahrzeuges verantwortlich. Spätestens bei einem Unfall kommt es raus und dann stellt die gegnerische Versicherung sehr schnell fest, dass die Verletzungen nur aufgrund des fehlenden Seitenairbags entstanden sind und kürzt die Ansprüche. Fazit: Erst Audi fragen und dann entscheiden ob Sitze gewechselt werden.

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Der TÜV-Prüfer muss eine Probefahrt mit dem Auto machen und er wird dies im öffentlichen Straßenverkehr (dazu gehören sowohl die TÜV-Prüfstelle wie auch in der Regel das Gelände des Autohauses) ohne Versicherungsschutz nicht tun. Kläre mit der 20m entfernten Werkstatt die Benutzung der roten Nummer ab oder lasse das Fahrzeug mittels Kurzzeitkennzeichen zu (ist aber relativ teuer). Entscheind auf dem TÜV - Befund ist die Fz-Ident-Nr. und nicht das Kennzeichen.

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Es gibt grundsätzlich 2 unterschiedliche Prüforgaisationen: Die "Technische Prüfstelle", diese wird in den alten Bundesländern vom TÜV realisiert und in den neuen Bundesländern vom DEKRA. Bei der Technische Prüfstelle arbeiten "amtlich anerkannte Sachverständige", dies sind üblicherweise Ingenieure (es gibt auch ein paar Kfz-Meister, dann allerdings mit weniger Befugnissen), die 1,5 Jahre Berufserfahrung als Ingenieur haben und eine 6monatige Ausbildung mit Prüfung durchlaufen. Befugnis hier: HU, AU, Begutachtung von Fahrzeugen sowie Führerscheinprüfungen. Diese amtl. anerkannten Sachverständigen sind in einem Angestelltenverhältnis beschäftigt und arbeiten sowohl an der Prüfstelle, wie auch im Außendienst (Werkstatt). Hier kannst Du also keinen "eigenen" TÜV aufmachen. Dem gegenüber stehen die amtl. anerkannten Prüforganisationen (GTÜ, DEKRA, KÜS, AutoPartner u.v.m.). Hier arbeiten die einzelnen Ingenieurbürosauf eigene Rechnung im Auftrag und überwacht von der Prüforganisation. Diese Ingenieurbüros gibt es in sehr unterschiedlicher Größe, von der Einzelperson bis hin zu mehreren angestellten Prüfingenieuren. Sowohl für den Prüfingenieur, wie auch für den amtl. anerkannten Sachverständigen gelten die Voraussetzungen, die Lokisat schon aufgezählt hat.

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Es gibt eine entsprechende EU-Rili, die sich aber nur auf die Genehmigung und damit Auslieferung von Neufahrzeugen bezieht. Diese ,üssen achsweise mit den gelichen Reifentypen versehen sein. Im späteren Gebrauch ist dies nicht mehr gefordert und man darf Sommer- und Winterreifen lustig mischen, ebenso den Conti, Michelin etc. Nicht sinnvoll, aber zulässig.

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Halter ist nicht derjenige, der in den Fahrzeugpapieren steht, sondern wer: - die Kosten dies Fahrzeugs trägt, - die tatsächliche Verfügungsgewalt über das Fahrzeug hat und - wer für die Kosten aufkommt. Diese Definition kommt aus der Rechtssprechung. Sollte Dein Enkel alle drei Punkte erfüllen, dann ist er Halter des Fahrzeuges und damit für die Folgen der Nichtbeachtung einstehen. Du wirst den Verwarnungsgeld- oder Bußgeldbescheid erhalten. Zurücksenden an den Absender mit dem Vermerk, wer z.Z. der tatsächliche Halter ist. Dann muss er sich mit dem Problem doch noch beschäftigen.

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Deine Frage mit wenig Inhalt (Sind die 25€ eine Verwaltungsgebühr oder bereits eine Verwarnung?, Was stand in dem Schreiben mit den 25€ drin?,, Hast Du einen HU-Befund?) lässt leider zu viel Freiraum für eine korrekte Beantwortung. Die meisten Kunden werden in diesen Fällen aufgefordert das Fahrzeug erneut prüfen zu lassen, mehr nicht. Alles andere hängt von den o.a. offenen Fragen ab.

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Prüfe vorher noch Deine Beleuchtung, das kann jeder Fahrer, außerdem noch Dein Reifenprofil. Im Februar brauchst Du in der Regel keinen Termin, ist aber wesentlich angenehmer mit Termin. Ich rate davon ab, den TÜV in der Werkstatt machen zu lassen, vor allem nicht bei solchen Firmen wie ATU. Die erneuern Dir das Auto. Wenn Du keine Plakette bekommst, dann hast Du einen klaren Werkstattauftrag mit den Beanstandungen, musst halt eventuell ein 2. Mal hin, kostet dann um die 10€. Viel Erfolg.

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