Also, ich finde auch nicht, dass du etwas dagegen tun solltest, dass du deswegen weinen musst. Ist nunmal so, du hast eine Bindung zu dem Tier aufgebaut und klar ist es schwer, sich davon zu trennen. Was du gegen das traurig sein tun kannst, ist schon schwerer. Wichtig zu wissen ist, ob der Besitzer das Pferd aus finanziellen oder zeitlichen Gründen verkauft. Beim finanziellen könntest du ihm anbieten, etwas dazu beizutragen, z.B. den Schmied und den Tierarzt zahlen oder eine andere Vereinbarung und dafür darfst du dann reiten oder so. Beim zeitlichen könntest du ihm anbieten, dass du dich jetzt um das Pony kümmerst, falls das geht und er weiter die Kosten trägt, du dafür ausmistest und bewegst usw. Dass andere gleich vorgeschlagen haben, das Pony selbst zu kaufen, find ich nicht so gut. Klar kann man sich das mal überlegen, aber man kann nicht nur aus sentimentalen Gründen ein Pferd kaufen. Zu überlegen sind: Kann ich es mir leisten? Vor allem nicht nur den Kauf, sonder auch den Unterhalt? Hab ich genug Zeit dafür (tägl. füttern, ausmisten, bewegen, sonstige Pflege)? Bin ich vielleicht schon bald zu groß für das Pony? u.s.w. Also etwas Vernunft muss schon auch dabei sein, sonst wird das arme Pony bald wieder verkauft werden müssen. Falls alles nicht geht, also kaufen, finanzielle Beteiligung oder Mithilfe, kannst du noch evtl. den neuen Besitzer fragen, ob du das Pony besuchen und evtl. sogar reiten darfst. Also, sei ruhig mal traurig, aber erst, wenn du alles versucht hast! Viel Glück!

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Wichtig ist das ja nur in der Bahn. Im Gelände gibt es meistens kein außen und innen, aber auch hier solltest du einfach öfter wechseln, wenn du länger trabst, damit nicht ein Bein mehr belastet wird als das andere. In der Bahn ist es so, dass man nur deswegen mit dem äußerden Vorderbein aufsteht, weil auf der gebogenen Linie der innere Hinterfuß (der ja gleichzeitig mit dem äußeren Vorderfuß abfußt) durch die Biegung stärker abfußen muss. Aus diesem Grund wird man ja schon mehr "hochgeworfen", wenn dieser abfußt. Außerdem soll man diesen Fuß auch mehr entlasten. Vielleicht achtest du nochmal genau drauf, mach mal die Augen zu oder so und schau, wo es dir leichter fällt aufzustehen, das ist dann der richtige. Dann musst du dir gar nichts mehr merken :-)

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Es ist wahrscheinlich keine Abzocke, denn wenn man Kost und Logis mitzählt, ist es schon mehr als das doppelte. Vielleicht kannst du ja auch noch Reiten? Man muss bedenken, dass Reiterhöfe auch oft nicht viel Geld haben. Das was sie an den Arbeitskräften sparen, können sie für die sinnvolle Unterbringung der Pferde aufwenden (wenn sie das auch wirklich tun). Allerdings sollten dabei die Helfer nicht ausgenommen werden. Das müsstest du selbst abschätzen können. Stell dir folgende Fragen: Muss man wirklich nur 8 Stunden arbeiten? Kann man sich auch in der freien Zeit mit den Pferden beschäftigen? Evtl. sogar Reiten? Wie ist die Unterbrinung und Verpflegung? Billige Mitarbeiterunterkünfte, vielleicht noch Mehrbettzimmer mit Fremden? Oder angemessene Wohnung/ Zimmer? Wie sind die Pferde untergebracht und versorgt? Werden sie überlastet? Wegen all diesen Fragen kann man dir nicht genau sagen, ob es zu wenig Geld ist, versuch doch nochmal, das selbst abzuschätzen und zu beurteilen.

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Ich würde dir auch vom Reiten abraten, aber höchstwahrscheinlich wirst du dich selbst nicht wohl genug fühlen, etwas anstrengendes zu machen. Gerade bei solchen OPs hat man ja eine Wunde, sobald da etwas mehr Blut reinläuft (und das ist ja beim Sport so), wird es zumindest pochen, schmerzen oder im schlimmsten Fall die Wunde wieder aufgehen. Aber frage ruhig deinen Arzt, der wird dir bestimmt noch ein paar Wochen danach vom Sport abraten. Womit bist du denn weit, bei deinem Pferd? Vielleicht kannst du zumindest Bodenarbeit oder ähnliches machen. Wenn die Kondition vom Pferd wichtig ist, hilft auch longieren, vielleicht kann auch in der Zeit mal jemand anderes was machen, reiten oder ähnliches. Alles Gute für deine OP!

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Es können Flöhe, Fliegen, Stech- oder Kriebelmücken oder auch Milben sein. Nimm zuerst nochmal ein Klebeband und bring es einem Tierarzt. Noch besser wäre, du lässt den Tierarzt gleich kommen, er kann es dann direkt vor Ort feststellen. Wichtig wäre, unbedingt die Hühner zu untersuchen und ggf. unbedingt mitzubehandeln, genauso den Stall von beiden Tierarten, falls die Schädlinge von den Hühner kommen. Und, auch die anderen Pferde! Dass es Bio-Hühner sind, hat damit nicht viel zu tun. Das einzige Problem könnte bei der Behandlung auftreten, da ja auch nur Biomittel benutzt werden dürfen, zumindest bei den Hühnern. Aber normalerweise haben die Tierärzte auch dafür etwas. Falls es Viecher sind, die auch ohne das Tier (Pferd, Huhn) überleben können, muss der Stall, das Putz-, Sattelzeug und sonstige Dinge, die mit den Tieren in Berührung kommen, wie Futtertröge, desinfiziert werden. Für Textilien gibt es einfach desinfizierendes Waschmittel, Putzzeug kann man mit einer desinfizierenden Lösung waschen. Wichtig ist, dass man hier echt sorgfältig vorgeht, weil man sonst ein paar Wochen später wieder das gleiche Problem hat. Normalerweise muss ca. 3 Wochen später sowieso nochmal eine Folgebehandlung am Tier angewandt werden. Dann darf man auch erst wieder das Sattelzeug benutzen. Also, wie gesagt, genaue Ursachen und Behandlung sollte ein Tierarzt vor Ort bestimmen. Zeckenhalsbänder bringen hier übrigens nicht viel. Viel Glück!

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Wenn das Pferd gut geradegerichtet und auch schon mal versammelt werden kann, kann man schon eine Volte im Außengalopp reiten, warum denn nicht. Allerdings sollte das Pferd vorher erst mal ordentlich angaloppieren. Dass es in der Ecke buckelt, kann mehrere Möglichkeiten haben. Entweder hat es eine Verspannung, Blockade oder Ähnliches, so dass es ihm schwer fällt, sich zu versammeln oder zu biegen(macht es das auch beim Angaloppieren im Handgalopp?). Oder du gibst eine falsche Hilfe, so dass es nicht genau weiß, was es damit anfangen soll. Dazu müsste man dich aber mal sehen. Macht es das nur bei dir? Frag doch mal einen Reitlehrer, der kann das besser beurteilen. Außerdem kann das Pferd auch einfach so eine Macke haben, dass es das bei einer bestimmten Hilfe macht, einfach, wenn es anstrengend wird z.B.. Was es nun genau ist, ist nur vor Ort herauszufinden. Klär am besten zuerst ab, ob das Pferd gesund ist, dann ob du einen Fehler machst und wenn alles passt, dann muss es evtl. mal ein bisschen Korrektur geritten werden oder an der Dominanz gearbeitet werden.

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Man sieht es nicht nur an den Rippen. Auch an der Flanke sollte es nicht eingefallen sein, sonst ist es zu dünn. Die Knochen dürfen nicht hervorstehen, usw. Zu dick ist noch schwerer zu ermitteln. Wenn ein Pferd richtige Dellen und Beulen an Bauch, Hals oder Kruppe hat, ist es zu dick. Ich könnte dir noch viele Dinge sagen, aber den Blick dafür, wie ein Pferd genährt ist, muss man erst lernen. Man muss auch andere Gegebenheiten beachten wie Rasse, Alter, Nutzungsart usw. Vielleicht hilft dir der Link auch noch: http://www.pferdchen.org/Pferde/Ernaehrung/Futterzustand-bewerten.html

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