Bernd12 hat bereits alles gescheite gesagt. Man muß lernen, das Messer korrekt anzusetzen, will sagen, daß der Klingenrücken zuerst die Leiste berührt, dann wird das Blatt aufgesetzt, der erwähnte Nachteil beim Schleifen ist m.M . nach nicht zu spüren (ich schleife fast jeden Tag !!) Noch ein Wort zu den Messerleisten selbst, ich empfehle dringend nur die von Global zu kaufen, habe schon viele gehabt, auch sehr teure, gegen die Global stinken alle ab - ist aber auch etwas teurer....), alle Vorgänger habe sich als Geldverschwendung herausgestellt, verglichen mit der Global...... Noch ein Wort zum Ansetzen, man muß wirkich darauf achten und auch alle schulen, es ist echt unglaublich, wieviele in die Küche kommen, die GUTEN Messer sehen und meinen das Teil mal von der Messerleiste ziehen zu müssen und natürlich falsch.... und schon ist ein Macken an der Schneide

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Man kann das mit etwas Gefühl + Verstand selbst machen - das geht aber nur zu einem gewissen Grad. Wellenschliff neigt zum Bilden von Grat, der muß weg, darum geht es. Man kann den Grat mit einem Arkansas einigermaßen entfernen, ich würde aber nicht versuchen in die Welle reinzufeilen, das gibt nix !! Einfach entlang dem Blatt (natürlich mit einem Winkel von 2-3 Grad, damit das Blatt nicht verkratzt wird, den Grat etwas entfernen, die Spitzen der Zacken werden daduzrch auch wieder scharf, man kommt dadurch vielleicht wieder auf 60-70% der ursprünglichen Leistung.

Da der Wellenschliff maschinell hergestellt wird, habe ich noch keinen Profi gesehen, der einen Wellenschliff wieder zu 100% hergestellt hat. Ausnahme: Nachpolieren der Welle mit Schleiffeilen, das ist aber nahezu unbezahlbar....

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