Bernd12 hat bereits alles gescheite gesagt. Man muß lernen, das Messer korrekt anzusetzen, will sagen, daß der Klingenrücken zuerst die Leiste berührt, dann wird das Blatt aufgesetzt, der erwähnte Nachteil beim Schleifen ist m.M . nach nicht zu spüren (ich schleife fast jeden Tag !!) Noch ein Wort zu den Messerleisten selbst, ich empfehle dringend nur die von Global zu kaufen, habe schon viele gehabt, auch sehr teure, gegen die Global stinken alle ab - ist aber auch etwas teurer....), alle Vorgänger habe sich als Geldverschwendung herausgestellt, verglichen mit der Global...... Noch ein Wort zum Ansetzen, man muß wirkich darauf achten und auch alle schulen, es ist echt unglaublich, wieviele in die Küche kommen, die GUTEN Messer sehen und meinen das Teil mal von der Messerleiste ziehen zu müssen und natürlich falsch.... und schon ist ein Macken an der Schneide

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Hängt das nicht davon ab, was Du bereit bist

auszugeben

zu schleppen

Anforderungen

??

Zum Opinel: Haben die einen Korkenzieher ? ich glaube nein, also - benötigst Du einen ??

Zum Leatherman: Ist vielleicht schwer, magst Du das schleppen ?? Mir wäre auch die Stahlqualität zu schlecht...

Mein Vorschlag: Einen guten Folder von Spyderco an der Hosentasche, am Besten in USA kaufen (oder über ebay bestellen), macht 50ß% des Preises aus, dazu dann ein kleines Tool, welches im Rucksack für die Brotzeit mitgenommen wird. z.B.: Das kleine Victorinox (Korkenziehereinsatz mitbestellen !!!)

Man Merke: Nicht ein einziges Tool + Universalmesser (Schweizer Messer) hat einen vernünftigen Stahl + Schliff + Schärfe. Das sind immer nur Notnägel.... Nein, auch die Victorinox, Leathermans dieser Welt sind eher weich !!

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Der Tipp mit der Tomate stimmt schon, ist auch Küchentauglich.

Zum Thema Wellenschliff für Tomaten: nur wenn die Messer nichts kosten sollen und zu wenig Zeit zum Schleifen ist, wird mit Welle Gemüse geschnitten, ein glattes,gutes Messer ist immer schärfer und die Schneidekante glatter. Idealerweise würde ich die Tomaten mit einem Santoku schneiden, das wäre dann richtig scharf, vielleicht ein Carbonstahl, gut auspoliert - fertig.

Zum Schärfetest: Das ist ein altes Thema - jeder macht es anderst:

Mann kann das Messer am Hinterkopf auf die Haare stellen, wenn es vom Eigengewicht an den haare zieht ist es scharf

Mann kann die Daumennagelmethode verwenden, da ich aber NUR japanische Stähle/Messer verwende ist mit mein Nagel da eher zu schade...

Zum Papiertest. würde mein Messer davon auch nur im geringsten beschädigt werden oder die Schärfe leiden, würde ich mir aber ernsthafte Sorgen um die Qualität meines Messers machen. Also gehen wir mal davon aus, daß das Messer nicht aus Bananenstahl sondern aus einem guten weißen Papierstahl wäre, dann ist der Papiertest kein Problem, sagt aber NICHTS aus, da auch Einflussgrößen wie: Papierstärke, Schöpfgewicht, Haltung des Papiers, Abstand zum haltenden Finger und Polierausführung der Klinge mit hinzukommen. Wenn einer damit den Nachbarn beeindrucken möchte - bitteschön....

Meine Empfehlung, und da ich sehr viel Koche und praktisch jeden Tag schleife (Weils Spaß macht, nicht weil´s notwedig wäre !!!) Zwiebel schneiden. 2 Beobachtungen sind dabei zu machen: Wenn sehr wenig ätherische Öle austreten, man also wenig weinen muß, dann ist man schon mal auf dem richtigen Wege. (dann wird die Zwiebel wirklich geschnitten und nicht gequetscht) wenn die Zwiebel beim sehr feinen Würfeln nicht auseinanderrutschen, dann übt die Klinge keinen seitlichen Druck aus, schneidet also perfekt in Schnittrichtung durch... Beides zusammen genommen sind für mich Küchengerechte Indikatoren.

Ein letzer Indikator ist, das sollte man aber nur machen, wenn man selbst Erfahrung mit Schleifen und Klingen hat, ich führe nach dem Endschliff oder der Politur die Klinge genau über meine Fingerkuppen und prüfe, wie leicht sich die Klinge in die ersten Schichten der Haut einschneidet, da das ja die Lederhaut ist ist das also komplett unbedenklich, geht aber nur für wirklich geübte. Man kann dabei auch spüren, ob die Klinge noch den kleinsten Grat hat.

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Man kann das mit etwas Gefühl + Verstand selbst machen - das geht aber nur zu einem gewissen Grad. Wellenschliff neigt zum Bilden von Grat, der muß weg, darum geht es. Man kann den Grat mit einem Arkansas einigermaßen entfernen, ich würde aber nicht versuchen in die Welle reinzufeilen, das gibt nix !! Einfach entlang dem Blatt (natürlich mit einem Winkel von 2-3 Grad, damit das Blatt nicht verkratzt wird, den Grat etwas entfernen, die Spitzen der Zacken werden daduzrch auch wieder scharf, man kommt dadurch vielleicht wieder auf 60-70% der ursprünglichen Leistung.

Da der Wellenschliff maschinell hergestellt wird, habe ich noch keinen Profi gesehen, der einen Wellenschliff wieder zu 100% hergestellt hat. Ausnahme: Nachpolieren der Welle mit Schleiffeilen, das ist aber nahezu unbezahlbar....

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