Wenn es Dir nicht gefällt, musst Du nicht unbedingt mitmachen. Ganz im Gegenteil finde ich, dass es oft ganz gesund für eine Beziehung ist, wenn man solche Abende dann ohne schlechtes Gewissen getrennt verbringen kann. Dazu müsst ihr das natürlich aber auch vorab besprechen, nicht dass am Ende irgendjemand von euch sauer ist.

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Schreib ihm halt und sag halt gleich dazu, ob ihm klar ist, dass Du erst 16 bist. Auch wenn Du das schon weißt.. einfach, damit Du seine Reaktion dazu bekommst. Danach kannst Du immer noch entscheiden, ob er sich komisch verhält oder wirklich total sympathisch ist.

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Richtig oder gar nicht! Ist Dir der Job sehr wichtig? Dann schlag Dir die Frau einfach aus dem Kopf und mach den Job. Ansonsten: Sprich sie einfach direkt drauf an, ob sie nach der Arbeit mal mit Dir essen gehen würde.

Du kannst mit Deiner Chefin sicher keine schnelle Nummer schieben und angestellt bleiben. Genauso würde ich nie und nimmer unter meiner Partnerin arbeiten wollen, auch da würde ich den Job wechseln.. also das würde ich dann sowieso mal immer mitdenken.

Aber dieses subtile Geflirte bringt ja überhaupt nichts - irgendwann wird es natürlich nervig.

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Deswegen kannst Du Dir doch trotzdem ein tolles Leben aufbauen. Gerade mit 16 hast Du doch schon viel selber in der Hand. Inwiefern beeinträchtigt Dich das Alkoholproblem der anderen so stark? Ist da Gewalt oder sonstwas im Spiel? Schon in zwei Jahren kannst Du ausziehen und musst, wenn Du nicht willst, diese Leute nie wieder sehen. Vielleicht schon davor, wenn es zu schlimm ist.

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Ich finde nicht, dass Du her sehr gute Antworten bekommen hast und möchte noch etwas wichtiges beisteuern:

Intermittend Fasting ist für Dich erstmal nichts. Das kam grundsätzlich erstmal aus der Bodybuilding-Ecke für Wettkampfvorbereitung. Diese Variante hat zwar wirklich viele Vorteile und ist auch recht einfach umzusetzen, allerdings würde ich Dir das nie für 30kg Gewichtsreduktion empfehlen, da dies über mindestens ein Jahre geschehen sollte und nicht schneller. Und ein Jahr Intermittend Fasting ist weder gesund noch psychisch sehr gut.

Nach unzähligen Erfahrungen aus dem Studio und vielen, vielen Leuten, die wie Du über längere Zeit ihr Gewicht reduzieren wollten, hat sich eines sehr stark herausgearbeitet: Erfolg haben die, die Spaß dabei haben!

Die allermeisten, die radikale Diäten angefangen haben, zu schnell abnehmen wollten oder auch die falschen Vorstellungen hatten, haben genauso schnell aufgegeben und oft ist dann genau das Gegenteil passiert: Heißhungerattacken, Frustration, ein stetiges Hin und Her zwischen Abnehmen und wieder vollstopfen - der beste Weg in eine vernünftige Essstörung.

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Meine Tipps, ganz egal, wie Du Dich am Ende ernähren willst:

  1. Ganz allgemein brauchst Du im Durchschnitt erstmal nur ein Kaloriendefizit um Abzunehmen. Sprich: Mehr Bewegung oder weniger kcal Essen. Wenn man 1kg abnehmen will, sind das grob 7000kcal. Da Du über lange Sicht abnehmen willst, machen mehr als 500kcal Defizit pro Tag überhaupt keinen Sinn, sonst bricht Dein Stoffwechsel zusammen. Also pro Monat 30 * 500 kcal = 15000 kcal.. Das sind also knapp über 2 kg pro Monat und somit solltest Du mit 15 Monaten rechnen, wenn alles gut läuft. Stell Dich also auf ein längeres Projekt ein.
  2. Um so lange überhaupt durchzuhalten, muss das Essen Spaß machen! Es muss auch mal ein Eis drin sein, mal ein Stück Schokolade. Niemand kann sich über ein Jahr lang erfolgreich von trockenem Hühnchen und Brokkoli ernähren. Es ist sehr wichtig, dass Du Dir über die Zeit viele Gerichte zusammensuchst, die Dir auch wirklich schmecken. Die Ernährung sollte ja bestenfalls für das ganze Leben lang umgestellt werden, sonst bringt das ja alles sowieso nichts. Und es gibt sooo gutes Essen, mit dem man auch abnehmen kann. Probier beispielsweise mal die Weight-Watchers Bücher, die haben echt eine gute Esskultur.
  3. Ausprobieren, ausprobieren, ausprobieren. Wohl mein wichtigster Tipp: Anstatt wie fast alle anderen gleich im ersten Monat einen Erfolg von 4kg erzielen zu wollen, rate ich Dir im Gegenteil dazu, noch einen kompletten Monat zu warten, in dem Du Dich gar nicht auf das Abnehmen konzentriest Du Dich erstmal gar nicht auf die Menge, sondern nur darauf, WAS Du isst und lernst dabei mal, wieviel Kalorien was wirklich hat. Das wichtigste sind Deine Lebensmittel, denn erstens muss es Dir schmecken und zweitens brauchst Du kalorienarme Alternativen zu Deiner bisherigen Ernährung. Probier alles mögliche mal aus und iss ruhig noch viel. Das hat vor allem den Sinn, Dir zu Beginn zu zeigen, dass die Dinge wirklich schmecken! Wer mit hohem Defizit startet, bekommt automatisch das Gefühl von Verzicht, Unausgefülltheit, Zwang und Qual in den Kopf, was durch die gleichzeitige Ernährungsumstellung dann immer daran gekoppelt wird. Verliert man dann mal die Disziplin, und das wird Dir sicher auch gelegentlich passieren, rutscht man sofort wieder in die alte Essgewohnheit mit Süßigkeiten, Chips und anderen kontraproduktiven Nahrungsmitteln. Es ist also wichtig, die Umstellung und die Diät nicht unbedingt gleichzeitig zu starten, sondern sie im Kopf klar zu trennen.
  4. Das heißt nicht, dass Du alles, was Du gerade gerne isst, vergessen sollst. Auch Chips und Süßigkeiten sollst Du mal Essen. Oder jetzt eben an Weihnachten den Braten beim Familienessen - sowas muss eben immer drin sein. Die Menge macht das Gift, nimm einfach nur eine kleine Portion, aber streiche es nicht komplett. Der korrekte Umgang mit eher "ungesunden" Lebensmitteln macht viel mehr Sinn als das radikale Ausgrenzen. Gerade durch strikte Abstinenz entsteht das Zucker Craving und die Fressattacken. Aber such auch Alternativen! Statt Süßgetränken auch mal schauen, wie Wasser mit Minzblättern, Zitrone und einem kleinen Schuss Süßstoff schmeckt.
  5. Achte auch darauf, ob Du Kohlenhydrate benötigst. Die allermeisten Menschen brauchen recht viel Kohlenhydrate, damit sie glücklich und leistungsstark sind. Probiere auch mal 2-3 Tage Low Carb am Stück aus, einfach nur um zu sehen, wie es Dir emotional ohne viele Kohlenhydrate geht. Das sage ich nur dazu, weil sehr viele Leute einfach auf "Gemüse, Milchprodukte, Fleisch und Fisch" umsteigen, weil es so gut schmeckt und generell eine gesunde Ernährungsweise ist. Allerdings ist man dann schon mitten im Low Carb drin und viele Menschen bekommen da eben enorm schlechte Laune und merken gar nicht, dass es der Mangel an KH ist. Pass darauf also mal bewusst aus und schau, wie gut Dein Körper mit Low Carb läuft. Das ist individuell sehr unterschiedlich.
  6. Auch ein sehr wichtiger Punkt: Umfeld! Es ist unmöglich, schlechte Essgewohnheiten dauerhaft abzulegen, wenn Dein Umfeld keine Basis dafür bietet. Ähnlich wie ein Trinker nicht inmitten von anderen aktiven Trinkern trocken werden kann, braucht es ein Vielfaches an Disziplin und Ehrgeiz, um in einer Familie abzunehmen, in der alle gerne viel und ungesund essen. Gegenteilig kann es dafür eine riesen Motivation und Erleichterung sein, wenn man essensbewusste Menschen um sich hat.
  7. Sei nicht zu streng mit Dir selbst. Ich sag es mal so: Du hast da zwar einen absehbaren Zeitraum von 15 Monaten vor Dir, aber das sind doch immerhin fast 1,5 Jahre. Du wirst nahezu 100%ig mal Rückfälle haben, mal Monate, in denen es nicht so gut läuft, Abende, an denen es doch zu viel von irgendwas wurde und Du wieder eine Woche im "Plan" zurückfällst. Das ist völlig normal und nur menschlich. Hake solche Tage ab und mach einfach wieder normal weiter, ohne Dich dafür zu schimpfen. Sieh es mit einem Augenzwinkern so: Du hast Deinen Stoffwechsel nur wieder besser in Schwung gebracht ;-)
  8. Der letzte Punkt sollte klar sein: Sport hilft! Muss ja nicht sofort sein, wenn Du darauf keine Lust hast - aber bei 30kg würde ich Dir generell schon dazu raten, um auch die Haut straff zu halten und ein neues Körpergefühl zu bekommen. Sport kann dann ab einem gewissen Punkt auch wirklich Spaß machen und ein großer Motivationsfaktor bei der Abnahme werden. Und selbstverständlich hilft er einfach bei der Kalorienverbrennung. Ich selbst reduziere beispielsweise nie meine Kalorien, wenn ich abnehmen möchte, sondern treibe in so einer Zeit dafür viel Cardio-Sport. Auch beim Sport gilt: Es muss angenehm sein und Spaß machen. Wer sich wöchentlich nur für seinen Körper ins Fitnessstudio quält, ohne nur einen Hauch an Spaß am Sport zu verspüren, wird auch das nicht lange durchhalten. Das können ja auch Wanderungen, Schwimmbadbesuche etc. sein. Jede Art von Aktivität ist gut und bringt Dich weiter.

Ich hab einen ganzen Roman geschrieben und höre lieber mal auf, auch wenn es natürlich noch einiges dazu zu sagen gäbe. Meine Botschaft ist hoffentlich angekommen: Wohlfühlfaktor sollte an erster Stelle stehen!

Viel Erfolg und Genuss mit neuen Gerichten wünsche ich Dir,
Tailor

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Hallo joeldas,

Schlafentzug wird bei der Behandlung von Depressionen sogar eingesetzt. In diesem müden Zustand leistet das Hirn weniger Extraarbeit. Die meisten depressiven Menschen leben mit einem stark ausgeprägtem, negativen Gedankenapparat. Man grübelt viel, lässt vergangene Szenen immer wieder wiederholen, malt sich ständig schwierige, nicht aufzulösende Situationen aus.

All das fällt bei Schlafentzug zu einem großen Teil unter den Tisch, weil man einfach zu wenig Energie dafür hat.

Ein zweiter Grund ist auch, dass aufgrund der Antriebslosigkeit sehr viele depressive Menschen gar nicht richtig aus dem Bett kommen, gerne noch über die Schlafenszeit hinweg im Bett bleiben. Oft ist es die Angst vor dem, was außerhalb des Bettes wartet. Dennoch fühlt man sich dann gerade im Bett zwar in der Komfortzone, aber nutzlos und wertlos, was zu einem Teufelskreis wird. Daher so oft kombiniert mit Fernsehen und Computerspielen in Kombination.

Du siehst also: Schlafentzug ist gerade für depressive Leute oft eine akute Lösung für eine Stimmungsaufhellung.

Die Kehrseite der Medaille ist allerdings, dass man so Raubbau am Körper betreibt und über lange Sicht aufgrund des Energieverlusts nur noch antriebsloser wird, was sich kontraproduktiv auf andere Maßnahmen auswirkt, die langfristig sinnvoller wären. Das ist ein Grund warum heute kaum noch dazu geraten wird, obwohl es früher oft noch ein Rat gegen Depressionen war.

Guten Morgen, Tailor

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Depressionen und Beruf?

Hallo Community,

ich weiß, ist lange her, aber ich melde mich nur wenn ich Hilfe brauche. Diesmal was das Berufsleben anbelangt.

Kurz zu mir und meiner Situation: Ich bin 31 Jahre alt und leide seit etwa 21 Jahren unter schweren Depressionen und (wahrscheinlich schon länger) an einer narrzistischen Persönlichkeitsstörung (ich erwarte von mir mehr als menschenmöglich ist). Ich war von Januar bis Ende Februar 2018 in stationärer Therapie, nahm Antidepressiva die ich inzwischen abgesetzt habe und befinde mich in therapeutischer und psychiatrischer Behandlung, bin also gut versorgt.

Nur die Depressionen werden nicht wirklich besser. Ich falle immer wieder in "Löcher" hinein und komme nur schwer wieder hinaus.

Zu meiner jetzigen Situation: Ich stehe mehr oder weniger kurz davor eine Ausbildung anzufangen (Trainer für Deutsch als Fremdsprache), bin aber nicht sicher ob ich dafür schon stabil genug bin. Meine Familie unterstützt mich sehr und ich habe Angst sie zu enttäuschen indem ich die Ausbildung nicht schaffe oder schlimmer noch, hinschmeiße.

Ich war in einem Kurs zur Berufsrehabilitiation und dort merkte ich wieder einmal wie ich reagiere wenn ich irgendwo hin muss, wo ich nicht hin will (der Kurs hat mich unterfordert). Immer weiter sinkende Stimmung, verstärkte depressive Phasen, häufige Krankmeldungen um nicht hingehen zu müssen etc.

Ich befürchte dass sich dieses Muster in der Ausbildung wiederholen wird, spätestens dann wenn die Ausbildung mich über- oder unterfordert.

Der langen Rede kurzer Unsinn, ich weiß nicht ob ich die Ausbildung oder generell einen Beruf schaffen kann, will aber meine Zeit nicht mit Untätigkeit verbringen, da ich so ja im Leben nie etwas erreichen werde...

Habt ihr Gedanken, Tipps, Tricks und/oder Erfahrungen aus denen ich profitieren kann, die ihr mit mir teilen wollt?

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Ich provoziere Dich mal ganz absichtlich, denn ich kenne diese Situation selbst aus meiner Vergangenheit und habe/hatte auch viele Freunde im Bekanntenkreis, bei denen es weniger gut geklappt hat.

Was Dir fehlt, ist ein wirkliches Ziel und ein Wertesystem dahinter, welches Dich motiviert und durch das Du eine intrinsische Motivation für diese Ausbildung aufbauen kannst.

Es können viele größere Ziele dahinterstecken: Eine eigene Familie und eine erfüllende Partnerschaft zu haben, aufgrund der finanziellen Unabhängigkeit (die Du momentan wahrscheinlich hast) unabhängig und selbstständig zu sein.

Du sagst selbst, dass Du es anders im Leben wohl zu nichts bringen wirst, redest den Weg dorthin aber schwarz. Du möchtest den unangenehmen Teil einfach überspringen und sofort toll und erfolgreich sein.

Anstatt Dich mit breiter Brust hinzustellen und zu sagen: "Ich bin jemand, ich kann stark sein, ich mach das im Handumdrehen!", fängst Du schon davor an, an Dir zu zweifeln, nach Ausreden zu suchen und den Weg zum Abbruch tausendfach in Deinem Kopf vorzumalen. Du hast bestimmt in der Therapie gelernt, dass gerade DAS einer der Hauptgründe für den Abbruch ist.

Du bist es nach den 20 Jahren schon so gewohnt, dass Du einfach in die Opferrolle gehen kannst, weil alle um Dich nichts anderes mehr erwarten und es bisher ja funktioniert hat. Funktioniert insofern, als dass Deine Familie noch hinter Dir stehst, Du ein Dach über den Kopf und Essen auf dem Teller hast. Zwei Leute mit ähnlicher Situation, die ich kennengelernt habe, haben sich erst zusammengerissen und selbst was angepackt, als sich alle Freunde langsam abgewandt und die Familien sie aus dem Haus geschmissen haben. Die waren da auch beide schon über 30.

Verstehe mich nicht falsch, ich will Dich nicht runterbuttern, ich hatte selbst einmal eine recht starke Depression und weiß durchaus, wie antriebslos und ohnmächtig man in der Zeit ist. Aber man muss eben aus sich rauskommen, alles daran setzen etwas zu ändern, wirklich alle Routinen aus der Verhaltenstherapie anwenden und irgendwann kommt wieder ein grüner Zweig.. und dann halt Dich dran fest und mach weiter, anstatt wieder in die alte Komfortzone zurückzugehen.

Du tust so, als würdest Du Deiner Psyche nur passiv zusehen können, aber das ist Quatsch, Du kannst sie kontrollieren und hast Dein Glück selber in der Hand, Du musst dafür arbeiten! Am Anfang ist das immer ungewohnt, ekelig, sinnlos, unter- und auf eine andere Art und Weise auch überfordernd. Da musst Du durch. Es geht dabei gar nicht einmal um die Ausbildung, sondern um Deine Selbsteinschätzung. Halte solche Situationen aus.

Dein großes Problem (und das vieler depressiver Menschen) ist nicht, in einer Ausbildung gute Noten zu bekommen oder es zu verstehen, das Problem ist, hinzugehen und die Ansprüche an sich selbst dabei weit unten zu lassen, eben nicht alles Sinnlose (vieles dort ist eben wirklich eher für Jugendliche gedacht) noch mit einer 1,0 abzuschließen, sondern es dann eben mal bei einer 3 zu belassen und fast nichts dafür zu tun. DAS ist nämlich gar nicht so einfach für depressive Leute. Einen "normalen", "durchschnittlichen" Weg ohne Volleinsatz zu gehen, der wesentlich einfacher ist.

Vielleicht kannst Du ja mit irgendwas davon etwas anfangen.

Gruß, Tailor

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Hallo neuer Mann,

ihr habt in gewissem Sinne beide recht. Ein tauber Lehrer kann den Schülern nicht zuhören und ein blinder Lehrer kann keine Aufgaben korrigieren sowie nie den Überblick für die Klasse haben. An einer normalen Schule ginge das überhaupt nicht, insofern hast Du recht.

Allerdings gibt es eben auch gerade Schulen für Gehörlose und erblindete Menschen. Dort können dann auch solche Lehrer ins Spiel kommen. Dort wird dann mit Gebärdensprache unterrichtet oder non-visuell kommuniziert. Es ist dann manchmal sogar von Vorteil, wenn der Lehrer die gleiche Einschränkung hat, da er somit besser versteht, wie die Schüler die Informationen brauchen und am besten aufnehmen können.

Gruß, Tailor

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Die Fahrschulen haben darauf überhaupt keinen Einfluss, es sei denn sie bringen Dir extra alles falsch bei :D

Die Theorieprüfung ist mit Punkten genormt, auf die haben sie sowieso keinen Einfluss.

Die Praxisprüfung wird von externen Prüfern durchgeführt, die nicht zu der Fahrschule gehören.

Klar ist es gut für die Fahrschule, wenn jemand durchfliegt, schließlich ist das Umsatz. Aber einen wirklich großen Einfluss haben sie nicht darauf.

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Freund pflegt sich nicht und probleme beim sex?

Hallo und guten Morgen allerseits.
Ich bin langsam etwas verwirrt und wollte mal um Rat fragen.
Als aller erstes möchte ich sagen ich habe schon auf jegliche Art versucht ihm zu sagen was ich hier schreibe. Ich finde oft macht es der Ton aus. Ich habe versucht es ihm lieb, mal so zwischendurch, oder auch etwas durch die Blume oder halt auch direkt zu sagen, auch in einer ruhigen Minute aber keine Änderung findet statt.
Gleichzeitig hat mir einer Freundin schon gesagt klingt fast wie Mutter und Sohn und damit hat sie sogar recht.

Mein Freund pflegt sich nicht, wir sind über 5 Jahre zusammen und er macht gar nichts mehr, vorallem wenn er frei hat. Er schneidet sich die Haare nicht, duscht nicht, putzt nicht mal die Zähne! Ich stehe auf männliche Körperbeharung, imtimrasur stand bei uns nie im raum. Aber was der Kopf und der Bart angeht es sieht einfach nur noch schrecklich aus, Zottelig, wie ein Neanderthaler! Ich bin sehr offen gegenüber langen Haaren bei Männern und habe ihn auch schon angesprochen von mir aus kann er sie gerne wachsen lassen aber nein, ...

Ich bin auch etwas verwirrt über den Sex, er will immer nur Sex wenn wir beide geduscht sind, ich meine soweit so gut ich möchte ja auch einen sauberen Partner aber wie soll ich den bitte Sex haben wenn er nicht duscht? Also er ist dann derjenige der ablehnt und sagt er sei nicht sauber?😫 wo ist den da die Logik?
Sex scheint ihm auch nicht zu fehlen? Ich bin zwar auch nicht eine die es oft braucht aber das letzte mal war glaube ich jetzt 6monate her? Er ist 24!!!
Er sagt auch immer er habe kein Bock er macht auch nie den ersten Schritt, all das hab ich ihm schon gesagt.

Ich geb mir Mühe, dusche, schminke mich und er macht nichts. Mich turnt das so hart ab!
Ich finde es wiederlich!

Duscht er extra nicht um mit mir nicht zu schlafen?
Weil er ist auch sonst sehr naja verklemmt wenns ums Bett geht, letztens habe ich ihn angesprochen ob er Wünsche hätte ich habe auch ihm gesagt was mir gefällt,
aber er schaut dann nur verlegen in der gegend rum.

Wir haben sonst sehr viel Spass und lieben und auch aber wie zum Teufel soll ich ihm weiterhin sagen was mich stört wenn ich dauernd wie ne Mutti klinge? Sag ich was ist nicht gut, sag ich nix ändert sich nix,....

Gibt es was ausser schluss machen das ich tun kann? Er hat sonst so gute Eigenschaften, aber da muss sich was ändern!
Mich stört es nicht wenn mal ab und zu ungepflegt ist stink und fettige Haare hat aber doch nicht immer!

Danke für die Hilfe

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Hallo Comicliebhaberin,

ich sag mal straight raus, was mir als erstes durch den Kopf geschossen ist: Das Problem ist nicht die Hygiene und es bist auch nicht Du - er ist frustriert und depressiv. Und das hat erstmal überhaupt nichts mit eurer Beziehung zu tun.

Ich weiß nicht, ob er mit Dir darüber redet, aber mich überrascht, dass Du überhaupt nicht auf seine Situation eingehst. Es macht auf mich den Eindruck, als hätte er sehr viel Lebenslust verloren und sich aus dem Leben weitestgehend zurückgezogen, ist schnell genervt, lässt sich gehen, ist antriebs- und motivationslos. Das sind alles eindeutige Anzeichen für eine Depression. Dazu gehört vor allem auch der Libidoverlust, schlechtes Gewissen und Gehemmtheit.

Anstatt Dich selbst mehr zu bemühen, sollte er schleunigst schauen, dass er das irgendwie in den Griff bekommt. Wie sieht sein Alltag und sein Leben als 24-Jähriger denn aus? Macht er noch eine Ausbildung, hat er eine Arbeit? Hat er viel Freundeskontakt? Treibt er Sport oder hat irgendwelche Hobbys, die jetzt nicht nur hinterm Computer stattfinden?

Für mich sind das, was Du beschreibst, auf jeden Fall alles nur Symptome eines ganz anderen Problems, das Dein Freund hat. Er hat bestimmt auch enorm Angst, dass Du ihn immer mehr als Versager und Nichtsnutz siehst.

Anders als andere Antworten sehe ich sein Verhalten zwar auch als "respektlos" an, aber weiß auch, dass er gerade nicht anders kann und nicht aus seiner Haut herauskommst. Leider bist Du ebenfalls eine Leidtragende dieses Umstands.

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Und DU, DU musst jetzt für Dicht entscheiden, ob Du ihm da durchhelfen willst, ob Du ihn unterstützen und zur Seite stehen möchtest, oder ob Du lieber zukunftsorientiert Dein Leben weiterlebst und ihn verlässt.

Auch, wenn eine Therapie sicher sinnvoll wäre, gehe ich hier noch nicht darauf ein. Lass Dir das alles erstmal durch den Kopf gehen, reflektiere die Situation nochmal und achte dann darauf, welches Ausmaß es hat und welche Schritte notwendig sind - und was DU aus der Situation für Dich entscheiden willst.

Dein Freund ist in einer schweren Situation, die nicht einfach nur mit einem Fingerschnippen zu ändern ist. Sowas kann locker mal über ein Jahr dauern, in dem es manchmal sehr schwierig und unangenehm wird, eventuell auch Streit etc. gibt. Auf der anderen Seite führt der Weg heraus aus einer Depression über viele sehr schöne Erlebnisse und Meilensteine. Hat man sowas als Paar am Ende wirklich überstanden, ist man sich danach umso näher und inniger.

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Du merkst, ich habe hier überhaupt nicht über seine Hygiene und den Sex gesprochen, den darum geht es meiner Meinung erstmal nicht. Du kannst keine Symptome bekämpfen, das bringt überhaupt nichts und wird auch nicht funktionieren. Packt das Problem bei der Wurzel an und verschönert somit euer ganzes Leben.

Viel Kraft und Freude,
Tailor

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Es geht so. Viele Komponenten bekommt man identisch online billiger. Insgesamt könnte man sicher an die 100-150€ günstiger wegkommen, wenn man genau sucht. Man zahlt eben immer ein wenig drauf, wenn man alles von einem Händler zusammenstellen lässt. Ist halt auch indirekt ein wenig Serviceaufschlag.

Finde den Preis also alles in allem okay, aber natürlich könnte man das noch besser machen. Auf der anderen Seite sparst Du Dir so viel Paketkram und Rumgesuche, hast hast auch auf alles Garantie von einem einzigen Händler. Ist schon okay.

Und: Cooler Rechner, bin neidisch! Viel Spaß damit :-)

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Dein Bild ist an Inszenierung kaum zu überbieten... und Du fragst ernsthaft, ob Du so ausstrahlst, was Du auch bist? Das Problem ist definitiv nicht das Aussehen, das Problem liegt wo ganz anders...

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Gerade in den Anfängen wurde damit viel experimentiert und es gab tolle Ergebnisse. Auch aus meinem Bekanntenkreis gibt es eine Handvoll Leuten, die durch LSD-Trips einen weltoffeneren und neuen Zugang zum Leben erkannt haben - so haben sie es zumindest gesagt. Keiner von denen nimmt normalerweise Drogen, sie haben nur früher ein wenig ausprobiert. Sie meinten, sie hätten halt eine gute Einleitung, Dosierung und Betreuung bei der Einnahme gehabt.

Ich habe auch 2 Freunde, die wirklich viele Drogen und viel durcheinander nehmen.. von denen kamen solche Aussagen allerdings nie.

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Geh unbedingt zum Vertrauenslehrer und sprich auch mal mit Deinen Eltern darüber. Keine Angst, die sind nicht so blöd, dass sie dann nur alles schlimmer machen. Sie werden Dir helfen.

Zu Deiner Frage: Nein, es wird nichts bringen, wenn Du zunimmst. Es ist vielleicht gesund, wenn Du etwas mehr isst, aber Mobbing bleibt Mobbing. Sie werden einen anderen Grund finden, Dich zu mobben, egal was Du machst.

Mobbing ist immer schwierig und leider habe ich in dem Bereich nicht so viel Erfahrung, will Dir auch nichts falsches sagen oder versprechen. Deswegen gebe ich Dir stattdessen folgenden Link, wo Du viel gute, professionelle Informationen bekommst:

https://www.familienhandbuch.de/babys-kinder/entwicklung/jugendliche/herausforderung/Mobbing.php

Hier findest Du weiter unten Tipps, was Eltern und Betroffene selber tun können. Hoffentlich hilft Dir das etwas weiter.

Viel Kraft und Liebe.. Lass Dich nicht unterkriegen,
Tailor

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Ich finde die bisherigen Antworten enorm unreif. Tut mir leid, aber willst Du Dir von einem 16-Jährigen Jungen (Fussballer2002) und einem User, der seit einigen Stunden hauptsächlich trollt und mit 2 Wörtern antwortet (Syrerr) diese Entscheidung so radikal vormalen lassen?

Dein Problem ist einfach sehr komplex und sicher nicht einfach. Aber wenn ihr euch beide wirklich liebt, dann solltet ihr darüber sprechen können und Lösungen suchen.

Versuche mal konstruktiv ranzugehen anstatt Dir einfach nur Sorgen zu machen und die Entscheidung ohne die Frau zu machen. Ich würde mir an Deiner Stelle erstmal folgende Fragen stellen:

  1. Warum hast Du überhaupt eine Fernbeziehung? Tust Du Dir so schwer, Frauen kennenzulernen und hast auch Angst, hier dann einfach lange partnerlos zu sein sein? Oder nimmst Du diese Entfernung gerne auf Dich, weil Du sie eben liebst und sie als Person wertschätzt.
  2. Fernbeziehungen funktionieren bekanntlich auf Dauer nie gut, vor allem, wenn man sich erst kennengelernt hat. Überlege Dir konkret, ob Du in ihre Nähe oder wirklich zu ihr (was wohl total überfrüht wäre) ziehen könntest, damit die Beziehung in Zukunft auch einen richtigen Boden hätte. Das wäre mMn sehr wichtig und eine wichtige Überlegung.
  3. Inwiefern glaubst Du, dass der andere Mann noch im Rennen ist? Ehrlich gesagt hört es sich für mich nicht unbedingt nach einem A****loch an, wenn er für Deine Freundin und das Kind im Krankenhaus schläft. Ich will Dir bewusst etwas Angst machen. Deine Freundin ist gerade Mutter geworden und sie braucht alle Unterstützung der Welt, die Du ihr gerade wohl kaum gibst - im Gegenteil denkst Du sogar darüber nach, sie zu verlassen. Natürlich ist dieser Mann eventuell eine Alternative für Deine Freundin, vor allem, wenn Du Dich so zurückziehst.
  4. Sprich mit ihr! Nur sie kann Dir sagen, was in ihr vorgeht, wie sie sich die Zukunft ausmalt und nur sie kann Dir auch Deine Ängste und schlechten Gefühle nehmen. Schlimmstenfalls sagt sie, was Du Dir schon ausmalst, dann weißt Du zumindest Bescheid. Dann bleib trotzdem stolz und halt die Ohren steif, das wäre nicht der Weltuntergang. Ich finde es auf jeden Fall nicht sehr erwachsen, jetzt ohne ein Gespräch eine Entscheidung zu fällen. Sprich mit ihr über den anderen, über mögliche Zukunftsausblicke.. Schau, wie sie darauf reagiert und dann erst entscheide..

Gruß, Tailor

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Das kommt sehr, sehr stark auf die Art der Sorgen an.

Wenn es sich um richtige Phobien, also wiederkehrende Ängste handelt, die Dich im Alltag auch behindern, dann ist eine stufenweise Konfrontation als Angstbewältigung angebracht. Dort lernt man dann, den Ängsten zu begegnen und die Situation zu kontrollieren und zu steuern. Dadurch, dass man dann die Situation kontrolliert, verschwindet die Angst weitestgehend.

Sind die Sorgen jedoch eher allgemeiner Natur: "Ich sehe nicht gut aus, ich fühle mich nicht geliebt, ich habe Angst vor der Zukunft, ich fühle mich traurig..." Dann ist eine klassische Verhaltenstherapie mit genau gegenteiligem Ansatz das beste: Ganz stark vereinfacht gesagt macht man da eine positive, konstruktive Ablenkung. Man ignoriert diese negativen Stimmen im Kopf dadurch, dass man versucht, seine Tage ganz bewusst sehr, sehr positiv zu gestalten, am besten mit viel körperlicher Betätigung, da diese die negativen Gedanken in Schach hält.

Hier bringt beispielsweise Sport, Wandern (Naturerlebnis generell), Schwimmen sehr gut etwas, aber auch Massagen, Wellness überhaupt, Kälte- und Wärmebehandlung, VIEL Freundeskontakt (nicht zum reden und diskutieren, sondern für Unternehmungen). Ideal wäre auch tanzen, Musik machen, alles kreativ Schöpferische, solange es nicht mit den negativen Gedanken arbeitet (eine traurige Kurzgeschichte über die Gedanken zu schreiben wäre natürlich kontraproduktiv). Man versucht also, sich beizubringen, wie man das Leben wieder genießt und wertschätzen kann. Dadurch verschwinden die negativen Gedanken meist ganz von alleine - deswegen ignoriert man sie anfangs auch. Eine gute Ernährung trägt hierbei übrigens enorm zum Erfolg bei, da biochemische Ursachen einen großen Anteil tragen.

Gruß, Tailor

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Sie ist 20 und hat ihr eigenes Leben. Bestimmt liebt sie Dich auch, aber auch für Dich muss es ohne sie immer gut gehen und wenn Du Dich jetzt traurig fühlst, such Dir doch etwas ganz tolles, was Du heute für Dich machen kannst. Fahr mit einer guten Freundin zu einer Wellness-Massage, geh in die Therme oder Wandern, triff Dich mit jemandem zum Essen.. dann schau lieber auf Dich anstatt dass Du der vergangenen Zeit hinterhertrauerst.

Du musst einsehen, dass gerade in einem Alter von 20 Jahren diese "Kindheitszeiten" vorbei sind und Deine Tochter ihr eigenes Leben aufbaut. Du solltest stolz auf sie und somit auch auf Dich selbst sein, denn Du hast sie so toll erzogen, dass sie gerade sowas schönes macht und ihr Leben lebt. Du glaubst gar nicht, wie unselbstständig, unsicher und unglücklich viele Menschen in dem Alter sind. Aber Du konntest viel Liebe weitergeben und deswegen bist Du eine wunderbare Mutter, wozu auch gehört, irgendwann ein wenig loszulassen.

Konzentriere Dich nun mehr auf Dich und Dein Leben, in das Du Dir heute am besten eine Menge Lebensfreude und Genuss holst. Gönn es Dir und sei stolz auf Dich :-)

Schönen Sonntagmorgen,
Tailor

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Ja, gerade wenn Du Dir plötzlich wieder so viel auf einmal gönnst.

Zucker wirkt dem Rauchen sehr ähnlich. Nach dem Konsum findet zunächst ein starker Dopamin-Ausstoß statt, der Dich gut fühlen lässt und aktiviert. Je nach Menge und Art des zugeführten Zuckers (chemisch betrachtet gehören auch andere Kohlenhydrate zum Zucker, die wir im Alltag nicht als Zucker beschreiben) variiert dieses Dopamin-Hoch dann in der Länge und Intensität. Gleichzeitig ist Zucker selbstredend eine Energiebombe, die eben wach macht.

Ist das Hoch vorbei, fühlt man sich danach meist träge und schlapp, der Dopaminspiegel fällt weit unter den Durchschnitt und der Körper verlangt, dass Du was dagegen machst: Wieder Zucker essen oder rauchen.. So entsteht dann meist die Körperliche Abhängigkeit.

Deswegen nehmen auch so viele mit LowCarb besser ab: Der Körper meldet sich aufgrund des niedrigen Insulinspiegels nicht so oft als hungrig und man hat nicht das Gefühl, ständig essen zu wollen.

Das Auf und Ab von Dopamin- und Insulinspiegel sind letztendlich die Auslöser für Nervosität und Stressgefühl.

Gruß, Tailor

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