Ich finde, derjenige Hirni der erlaubt hat, dass für so einen gaskranken Schwachsinn der Regenwald abgeholzt wird, gehört zur Strafe für ne Woche kopfüber auf dem nächsten Marktplatz aufgehängt.

Daneben sollte man einen großen Knüppel legen, an dem sich jeder Passant nach Herzenslust bediehnen darf.

Das halte ich von den neuem Buch von Muizin.

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Das Apostroph gehört im Deutschen nicht rein, dass ist nur im englischen so, auch wenn es in die deutsche Alltagssprache langsam einzuwandern scheint.

Hinter das "X" gehört ein "s", auch wenn man das gesprochen nicht mehr hört.

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Giebts hier auch, beispielsweise gibt es in NRW in Aachen, Köln und Dortmund immernoch sowas wie restbestände der ehemaligen Neonazi-Szene. Im Gegensatz zum Osten trauen die sie hier nur nicht auf die Straße, weil das Gesellschaftliche Klima ein anderes ist und sie aus der Bevölkerung wesentlich ablehnendere Reaktionen (und vermutlich die eine oder andere wohlverdiehnte Tracht Prügel) beziehen würden.

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Marx Thesen korrekt? Fragen zum 'Manifest der Kommunistischen Partei'?

Hallo, ich erarbeite mir momentan für die Schule als Hausarbeit mithilfe des 'Manifest der Kommunistischen Partei' Kapitel 3 (zum Nachlesen: http://gutenberg.spiegel.de/buch/manifest-der-kommunistischen-partei-4975/3 ) einige Kernpunkte der Marx'schen Position zur damaligen Zeit für den Geschichtsunterricht.

Dabei sind einige Fragen entstanden und ich habe einige Aussagen aus dem Text herausgelesen, von denen ich mir unsicher bin ob sie so tatsächlich stimmen. Da ich nicht direkt zu meinem Lehrer rennen will wollte ich euch einfach mal meine Fragen und unsicheren Thesen darlegen, in der Hoffnung das einige von euch mir helfen können:

1) Gibt es einen Unterschied zwischen Produktivkräften und Arbeitern/Proletariat? Nein oder, Produktivkräfte verkaufen ebenso ihre Arbeitskraft (ist denen ihre Arbeitskraft produktiver?) daher sind das 2 Worte für 1 'Sache' sprich Produktivkräfte setzen den Proletariat zusammen. Oder?

2) Die Kapitalisten (auch Bourgeoisie (B.) genannt) und die Proletarier sind gespalten aufgrund von einem Gegenstand (meint das das Kapital als spaltende Macht? -> Achtung, diese Antwort liegt ja auf der Hand doch ich habe Angst es könnte eine Fangfrage sein)

3) Mit welcher Legitimation herrscht die Bourgeoisie über die Proletarier? Ist das Kapital die Legitimation oder die Arbeitsverhältnisse (zb die Fabriken der B. während das Proletariat nur Arbeitskraft hat) oder greift Marx noch eine andere legitimation der 'Herrschaft' der B. auf (selbstverständlich ist mir klar das Marx diese Argumente der legitimation später entmachtet doch er analysiert ja zunächst und ich suche nach dem Ergebnis dieser Analyse, --> warum herrscht die B. über das Proletariat?)

4: Ist diese Aussage richtig: In den Zeiten des 19 Jhd. sah Marx im Gegensatz zu den meisten liberal/nationalistisch/republikanischen Bewegungen nicht die Positiven Herrscher (sprich Fürsten, Könige usw.) als Feind sondern die Kapitalistischen Mächte die durch Geld unterdrückten. Er hielt die B. für weitaus mächtiger als jegliche Fürsten und Herrscher. (Oder habe ich da einen Denkfehler und die B = Fürsten & Herrscher?)

PS: Nein: Ich bitte euch hier nicht meine Hausaufgaben zu machen, wie ihr seht habe ich mir selbst einige Gedanken gemacht, außerdem könnte ich auch jederzeit meinen Lehrer fragen - ich würde nur gerne eine perfekte Arbeit abliefern und bin aufgrund der Sprache und der Dichte an Argumenten in dem Kapitel leicht verwirrt bzw. habe angst das wesentliche zu verlieren - ich hoffe einige Leser des Buches unter euch die sich besser mit Marx auskennen als ich können mir weiterhelfen.

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Schauen wir mal:

1) Gibt es einen Unterschied zwischen Produktivkräften und Arbeitern/Proletariat? Nein oder, Produktivkräfte verkaufen ebenso ihre Arbeitskraft (ist denen ihre Arbeitskraft produktiver?) daher sind das 2 Worte für 1 'Sache' sprich Produktivkräfte setzen den Proletariat zusammen. Oder?

"Produktivkräfte" sind bei Marx keine Individuen, sondern die Produktivkräfte sind die abstrakte Verbindung von Produktionsquantität und Produktionseffizienz, heißt sie bemessen sich danach, wie viel von welchem Gut eine Gesellschaft in welcher Zeit zu produzieren in der Lage ist.

Produziert sie in einer kurzen Zeit viel davon, sind ihre Produktivkräfte entsprechend hoch, adäquat könnte man das Wort vielleicht mit "Arbeitseffiziens" übersetzen.

Da Produktivkräfte keine Menschen sind, sondern die Menschen, die gesellschaftlich notwendige Arbeit verrichten nur einen Teil der Produktivkräfte ausmachen, den Rest besorgt die Maschinerie, können "Produktivkräfte" auch nichts verkaufen.

Ebenso wenig ist der Begriff des Arbeiters nach Marx zwangsläufig mit dem des Proletariers identisch. ein Proletarier ist nach Marx jemand, der über keine eigenen Produktionsmittel verfügt und deswegen nur vom Verkauf seiner Arbeitskraft an einen Kapitalisten leben kann. Das macht die meisten Arbeiter zu Proletariern, aber noch längst nich jeden Proletarier zu einem Arbeiter.

2) Die Kapitalisten (auch Bourgeoisie (B.) genannt) und die Proletarier sind gespalten aufgrund von einem Gegenstand (meint das das Kapital als spaltende Macht? -> Achtung, diese Antwort liegt ja auf der Hand doch ich habe Angst es könnte eine Fangfrage sein)

Bin mir gerade nicht Sicher, weil ich nicht das ganze Buch im Kopf habe, könnte sowohl Kapital meinen, als auch Arbeit, müstest du den näheren Kontext nochmal rann zitieren.

3) Mit welcher Legitimation herrscht die Bourgeoisie über die Proletarier? Ist das Kapital die Legitimation oder die Arbeitsverhältnisse (zb die Fabriken der B. während das Proletariat nur Arbeitskraft hat) oder greift Marx noch eine andere legitimation der 'Herrschaft' der B. auf (selbstverständlich ist mir klar das Marx diese Argumente der legitimation später entmachtet doch er analysiert ja zunächst und ich suche nach dem Ergebnis dieser Analyse, --> warum herrscht die B. über das Proletariat?)

Die letztendliche Legitimation leitet sich her aus den materiellen Umständen, nach denen der Proletarier darauf angeweisen ist seine Arbeitskraft verkaufen zu können. Was konkrete Aussagen bezüglich der Legitimation betrifft, gibt das Buch allerdings veschiedene Denkansätze her.

Letztendlich begründen aber nach Marx die materiellen Geselslchaftsumstände letztendlich die "Herrschaft" der Bourgeoisie.

4: Ist diese Aussage richtig: In den Zeiten des 19 Jhd. sah Marx im Gegensatz zu den meisten liberal/nationalistisch/republikanischen Bewegungen nicht die Positiven Herrscher (sprich Fürsten, Könige usw.) als Feind sondern die Kapitalistischen Mächte die durch Geld unterdrückten. Er hielt die B. für weitaus mächtiger als jegliche Fürsten und Herrscher. (Oder habe ich da einen Denkfehler und die B = Fürsten & Herrscher?)

Letztendlich sah er beide als Feindbilder an, wenngleich er im Mannifest schon von einer weitgehenden Entmachtung des alten Adels und einer weitgehenden Machtübertragung auf die Bourgeoisie ausgeht.

Das er den Kapitalisten allerdings für mächtiger hielt als den nominellen Herrscher,möchte ich hier ganz deutlich anzweifeln, es waren nicht die Kapitalisten, die Marxens Rauswurf aus halb Europa betrieben hatten.

Das war jetzt nur aus dem Kopf heraus und kann sein, dass dies vom Inhalt des Manifests der kommunistischen Partei ein bisschen abweicht und sich dafür auch etwas aus dem Fundus des "Kapital", des "18. Brumaire des louis Bonaparte", "Lohnarbeit und Kapital", "Lohn, Preis und Profit" und dem Briegwechsel mit Engels speist, Marx wirkte über knapp 3 Jahrzehnte und revidierte manche seiner früheren Auffassungen (und das "Manifest der Kommunistischen Partei" zählt da eher zu den Frühwerken, es ist aus den 1840ern, das Kapital entstand in den 1860ern), so dass ich hier keine Gewähr darauf geben kann, jedenfalls nicht in allen Punkten im Besonderen in letzteren.

Für den 1. kann ich garantieren

Für den 2. kommen sowohl Kapital als auch Arbeit als Gegensätze in Frage. Bourgeoisie und Proletariat werden sowohl dadurch gespalten, dass die Kapitalisten einseitig das Kapital kontrollieren, als auch dadurch, dass die Proletarier einseitig Arbeit verrichten.

Für 3. Kommen innerhalb des Manifests mehrere Antworten infrage, weil er sich zu der Zeit noch nicht vollständig aus seinem einstmalien Idelaismus gelöst hatte und zu der Zeit (und das kommt im "Manifest" deutlich zum Vorschein noch mit Kategorien der Naturrechtslehre der Philosophie des ausgehenden 18. und beginnenden 19. Jahrhunderts hantierte, zeitlglich aber auch bereits begonnen hatte die materialistische Schiene zu fahren, nach der sich Herrschaftsformen überwiegen aus den Besitzverhältnissen und der Verteilung der gesellschaftlichen Produktivkräfte ableitete.

Für 4. kann ich alleine auf Basis des Manifests am wenigsten garantieren.Ich würde es auch ander charaktiereisieren: Im gegensatz zu den Meisten seiner Zeitgenossen, nahm er den Bourgeois überhaupt schon als feindbild wahr, ungeachtet dessen, ob er ihn als schlimmer einschätzte als den Aristokraten (was ich so aus dem Stand raus nicht eindeutig bestätigen kann), während viele andere die zu dieser Zeit gesellschaftliche Reformen wollten sich zunächst darauf beschränkten die aristokratische oder semi-aristokratische (je nach Aufenthaltsort) Ordnung los zu werden.

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Seit wann entbindet Individualismus von gesellschaftlicher verantwortung? Du scheinst mir das mit Anarchie zu verwechseln.

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Als Smith lebte und wirkte, bestanden mithin diverse Privilegien des alten Adels und königlich sanktionierter Monopolgesellschaften (etwa die "East India Company") noch fort.

Diese Privilegien waren in früherer Zeit mitunter Sinnvoll, um den eigenen Handel aufzubauen und die eigene Wirtschaft vor der ausländischen konkurrenz abzusichern, nachdem sich England/Großbrtiannien aber als Handelsmacht Nr. 1 in der Welt etabliert und ausländische Konkurrenz auf Grund seines technischen Fortschritts nicht mehr zu fürchten hatte, waren diese alt hergebrachten Rechte und Einschränkungen für die Entwicklung der Wirtschaft ein Hindernis, dass Smith dementsprechend beseitigt sehen wollte.

Wobei auch Smith, was man hier nicht übersehen darf nicht für eine vollständige Abstinenz des Staates eintrat, sondern dieser in seiner Denke, die auf die freie Konkurrenz abziehlte sowohl der Staatlichen Einmischnung gegen die Bildung von Kartellen und Monopolisierung, als auch peripher (erstaunlicherweise) im Hinblick auf die Herstellung rudimentärer Arbeitsschtzvorchriften.

Vorwiegend ging es bei Smith aber noch darum die alten aristokratischen Vorrechte entlich los zu werden, die etwa bestimmte Wirtschaftszweige monopolisierten, bestimmten Gruppen den erwerb bestimmten Landes untersagten und mitunter die Mobilität potentieller Arbeitskräfte duch Schollenbindung und semi-patriachalische oder vollwertig patriachalische Geselslchaftsverhältnisse auf dem Land zu beenden, denn die langsam entstehenden frühindustriellen betriebe brauchten vor allem Absatzmärkte, auf denen sie frei aggieren und Arbeitskräfte, die sie anziehen konnten.

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Klar, hab das bei mir auf dem Dachboden gedreht und mit Fotoshop zusammengebastelt.

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