Weil schwangeren Frauen häufig gesagt wird, das eine Geburt nur zählt, wenn man sie komplett natürlich gemacht hat. Heißt, nur eine Hebamme (keine Ärzte), keine Schmerzmedikamente, natürlich ausschließlich vaginal, usw. Frauen werden wirklich fertig gemacht, wenn sie mit PDA entbinden, wenn ein Kaiserschnitt gemacht wird usw. Und, da kommt natürlich auch dazu, das manche der Meinung sind, das sollte daheim passieren. Leider sind, vor allem ältere Frauen, bei dem Thema sehr in ihrer Meinung festgefahren, und tendieren dazu, schwangere Frauen wirklich fertig zu machen deshalb. Die Entscheidung für eine Hausgeburt ist was rein emotionales.

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Wenn du die Kalorien und Nährstoffe auch anders deckst, ist das kein Problem.

Glaub übrigens nicht dieses "Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit des Tages". Das kommt aus einer extrem einseitigen Studie. Warum einseitig? Nun, sie stammt von Herrn Kelloggs. Den man kennen dürfte als den Gründer einer Firma für Cerealien. Der will natürlich seine Produkte verkaufen, also hat er diese Studie erfunden. Mittlerweile ist ziemlich klar, dass es für gesunde Ernährung nicht erforderlich ist, morgens zu essen. Es spricht auch nicht dagegen, die gängige Expertenmeinung mittlerweile tendiert eher zu "Wer frühstücken will, soll das tun. Wer nicht will, soll sich nicht zwingen".

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Ich find so coole Motive, die am besten noch bunt sind, an Armen oder Beinen ziemlich schön. Gar nicht mag ich sowas wie Tribal oder Schriftzüge.

Piercings... Da kommt es mehr auf die Person selber an. Generell finde ich aber Bridge, Medusa und Industrial schön. Augenbraue, Nostril oder Monroe Piercings mag ich weniger. Piercings der Genitalien und Brustwarzen sind schon beim Gedanken dran so unangenehm, dass ich sie nicht schön finden kann.

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Die meisten Piercer machen bis zu 3 Piercings auf einmal. Wenn du möchtest, dass die beiden schön symetrisch sind, ist es schon sinnvoll, beide gleichzeitig machen zu lassen. Von derselben Person.

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Am Geruch direkt nicht, aber es gibt Krankheiten, die sich aerogen verbreiten- und Gerüche verbreiten sich ebenfalls aerogen, also über die Luft. Beim Einatmen infiziert man sich.

Außerdem: Wenn man so nah an infektiösem Material ist, das man es riechen kann, dann ist man auch nah genug, um zb von der Person angehustet zu werden (Tröpfcheninfektion), Gegenstände zu berühren, die ebenfalls kontaminiert sind (Schmierinfektion) usw.

In unserem Gehirn ist nicht grundlos eingespeichert, das wir uns von ekelig riechenden Dingen fern halten sollen. Aber eher, weil die angeekelte Reaktion uns vor zu nahem Kontakt schützt.

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Grundsätzlich kenne ich zwei Möglichkeiten.

Die eine ist, sowohl "sie" als auch "er" zu benutzen. Die Leute sollen dazwischen immer wieder wechseln.

Das andere sind Neopronomen. Heißt, die Leute erfinden irgendwelche Wörter. Manche davon kann man noch halbwegs nachvollziehen (ZB Zir/Zim, Xir/Xem), andere weniger (ZB "Pronomen", die nicht mehr als ein beliebiges Substantiv sind. Im Ernst, ich hab schon Leute gesehen, deren Pronomen "Liebe", "Stern" oder "Fee" sind.)

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Wir sind definitiv nicht mal annähernd dran. "Schwul" gilt auf dem Schulhof als Beleidigung, "Lesbisch" ist eine Pornokategorie, und Transgender laufen unter Wörtern wie "Transe" oder "Shemale", wobei Transmänner ignoriert werden. Jedes Jahr gibt es einige Fälle von gleichgeschlechtlichen Paaren, die zusammen geschlagen werden, weil sie Händchen halten oder sich küssen. Jeder CSD hat Gegenproteste von zb religiösen Gruppen. Jedes Jahr werden alleine in den USA an die Hundert Transfrauen in sogenannten "Fear crimes" umgebracht- im wesentlichen, Transfrauen gehen auf ein Date mit meistens Männern, sie gestehen, Trans zu sein, der Mann bringt sie um und gibt danach vor Gericht an, er hätte das nur getan, weil er Angst hatte, das "er" sie vergewaltigt. Und deshalb bringt er eine unschuldige, ehrliche Frau um...
Es gibt Konversionstherapien (Mittlerweile eher unter der Hand), es gibt Konversionsvergewaltigungen von lesbischen Frauen und heterosexuellen Transmännern. Es gibt Hass gegenüber Bisexuellen von Lesben und Schwulen. Es gibt Hass gegenüber Transleuten von Lesben, Schwulen und Bisexuellen. Es gibt Homophobie von Transleuten. Es gibt selbst Transphobie von Transleuten (Es gibt zb Transfrauen, die der Meinung sind, Transmänner gibt es nicht?), Biphobie von Bisexuellen (hauptsächlich bisexuelle Frauen, die bisexuellen Männern unterstellen, sie seine in Wirklichkeit schwul), und so weiter und so fort.

Klar, wir sind schon sehr viele Schritte gegangen. Und, außer "sexuelle Orientierung" in Paragraph zwei des Grundgesetzes zu ergänzen (Niemand darf aufgrund von Geschlecht, Hautfarbe usw diskriminiert werden), und zu spezifizieren, das "Geschlecht" wirklich die Geschlechtsidenität meint und damit Transgender mit einbezieht, kann man rechtlich nicht mehr viel tun. Aber sozial. Bildung hat noch niemand geschadet. "Wenn Kinder in der Schule über LGBT lernen, werden die selber noch so!"
Ja, ich hab in der Schule auch vom Mittelalter gelernt, aber ich fang jetzt bestimmt nicht an, die nächsten Jahre nichts anderes zu tun als die Bibel abzuschreiben und Schnecken dazu zu malen. Obwohl das mir als gutes Leben dargestellt wurde, und die Schnecken schon ganz niedlich sind. Und, selbst wenn... Was wäre daran schlecht?

Ich bezweifle, dass es je so weit kommen wird, das kein einziger Mensch mehr Hassmotivierte Taten gegen Leute begeht, die lesbisch, schwul, bisexuell oder transgender sind. Dazu sitzen die gängigen Motivationen, eben hauptsächlich religiöse Motivationen, zu tief in unserer Kultur verankert. Was nicht heißt, das wir es nicht versuchen sollten!

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Mir wärs egal. Ich meine, ich bin selber ein bisexuelles Mädchen, was soll ich schon dazu sagen? Außer "Cool, ich auch, dann hätten wir ja geklärt, ob du auf Frauen stehst"?

Und bei bisexuellen Männern genauso. "Cool, du stehst auf Frauen, also bin ich zumindest auf die Art in deinem Datingpool. Hoffentlich finden wir mehr Gründe als nur das!"

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Die meisten Leute, die auf entsprechenden Seiten (ZB Wattpad) unterwegs sind, sind junge, heterosexuelle Mädchen. Und die interessieren sich für Jungs und romantische Kontakte mit/unter Jungs, weniger für welche, die Mädchen involvieren. Deshalb findet man sowas eher weniger.

Es gibt dazu einige richtige Bücher. Einfach mal suchen. Ich kenn kaum welche, aber es gibt sie. Gibt auch Serien, Filme... Du musst es nur versuchen.

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Um das Interpretieren geht es in der Statistik ja auch nicht. Da geht es rein um die Zusammenfassung, um Rechengrößen usw. Statistik ist ein Fachbereich der Mathematik. Die Mathematik sagt "1+1=2", nicht "Ein Apfel und ein Apfel sind zwei Äpfel. Zwei Äpfel essen ist gesund, aber nur einen Apfel essen ist auch gesund".

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Macht schon Sinn, irgendwie. Migräne hat was mit der Durchblutung des Gehirns zu tun, und eine der Nebenwirkungen von Östrogen betrifft das Blut.

Wahrscheinlich hast du die Veranlagung zu Migräne sowieso, und Östrogen kickt dich dann praktisch über die Kante.

Vielleicht hilft ein Östrogenfreies Präparat was? Es gibt Pillen, die nur Progesteron sind. Nennt man auch Minipille, benutzt man gerne bei Stillenden Frauen und bei Mädchen in der Pubertät.

Oder eben hormonfreie Verhütung. Kupferkette oder Kupferspirale, Kondome. Das ist so das verbreitete bei den hormonfreien Sachen.

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Ich fang mal bei Frage zwei an, weil ich Frage eins besser in dem Kontext beantworten kann:

2) Im wesentlichen erweitern sich die Blutgefäße und werden durchlässig, damit weiße Blutkörperchen aus dem Blut in die Gegend der Wunde einwandern können. Diese werden gebraucht, um den Körper dort zu verteidigen. Normalerweise sind auch schon einige im Gewebe, aber jetzt sollen es noch mehr werden.

1) Wenn durch die Lücken relativ große Zellen durch passen sollen, lässt sich schwer vermeiden, dass da nicht auch Plasma mit raus kommt. Denk dran: Auf den Blutgefäßen ist ein recht großer Druck, und es sind keine festen, undurchdringlichen Rohre. Es ist weniger ein Gartenschlauch, insbesondere die Kapillaren nicht. Es wird so oder so immer Plasma abgepresst (Nennt man auch Lymphe), und jetzt noch mehr.

3) Ein Stück weit schon, aber das ist jetzt keine Absicht. Es ist nicht so, das die Evolution den Wundverschluss langsam hält, damit das Blut noch die Keime wegspülen kann. Es blutet, weil ein Blutgefäß (oder mehrere) verletzt wurde, und der Wundverschluss nicht innerhalb von Millisekunden passiert, sondern- je nach Größe der Wunde- ein paar Minuten dauert.

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Mein Stand ist, das man sich nicht zu einhundert Prozent sicher ist, wie genau es dazu kommt, und das man es definitiv nicht im Moment mit Gehirnscans analysieren kann.

Aber, was man tun kann, schon seit Jahrzehnten, ist, nach objektiven Kriterien zu beurteilen, ob das, was eine Person hat, wirklich Trans ist, oder doch was anderes. Diese Kriterien stehen in einem international anerkannten Werk zu psychischen Erkrankungen und ähnlichem. Dasselbe Werk, indem auch die Diagnosekriterien für zb Depressionen, Schizophrenie oder Dissoziative Identitätsstörung stehen. Ja, es ist vielleicht etwas problematisch, Transgender in eine Schublade zu packen mit psychischen Erkrankungen, aber das liegt nur an den negativen Vorurteilen, die viele gegenüber psychisch Kranken haben.
Mediziner und Psychologen wissen schon sehr lange, das Transgender tatsächlich alle Anzeichen dafür haben, sich nicht mit ihrem Körper zu identifizieren. Geschlechtsdysphorie ist anerkannt und Dysphorie allgemein tritt auch bei anderen Dingen auf. Es ist mittlerweile ziemlich bekannt, dass es keinen anderen Weg gibt, Dysphorie und insbesondere Geschlechtsdysphorie zu lindern, als den Körper daran anzupassen. Medikamente helfen nicht, und Gesprächstherapie schon gleich gar nicht. Folter bringt auch nur, das man darüber schweigt- in vertrauensvoller Atmosphäre bleibt es trotzdem. Aber, Anpassungsmaßnahmen helfen. Die allermeisten Transleute haben nach allen Schritten, die sie machen wollen und können, nahezu keine Dysphorie mehr.

Klar, es gibt Dinge, die man damit verwechseln kann. Manchmal denkt man, man könnte generelle Unzufriedenheit mit dem Körper (ZB wegen dem Gewicht) bekämpfen, indem man diesen Weg zu gehen versucht.
Manchmal wird einem von anderen eingetrichtert, man wäre Non-binary oder was auch immer, weil man sich als Junge die Nägel lackiert, oder als Mädchen kurze Haare trägt.
Deshalb kann man ja nicht einfach zum Arzt gehen und sagen "Hormone her!!", man braucht einige Sitzungen bei einem oder mehreren Psychotherapeuten, die sich mit dem Thema auskennen.

"Du bist nicht trans, das ist nur in deinem Kopf" ist sowieso eine komische Aussage. Sagen die Leute, die sowas sagen, auch "Du hast kein Asthma, das ist nur in deiner Lunge"? "Du hast keinen Durchfall, das ist nur dein Darm"? Ich glaube nicht.

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Lass es lieber. Du hast nur etwas zu verlieren, und nichts zu gewinnen. Entweder, es passiert tatsächlich was wegen dem Ablaufen, Oder es passiert was, weil du keine Nahrungsergänzungsmittel nehmen solltest (ZB Wechselwirkungen mit Medikamenten), oder es passiert gar nichts, weil du keine Nahrungsergänzungsmittel brauchst.
Wenn du es nehmen solltest, hätte dein Arzt dir das gesagt.

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Notiz: Diese Antwort ist für dein persönliches Verständnis. Sie ist faktisch nicht richtig ausgedrückt, und wenn du das in einer Arbeit schreibst, wird dein Lehrer dich wahrscheinlich verprügeln.

Aber, im wesentlichen kannst du dir eine Meiose so vorstellen, das zweimal eine Zellteilung statt findet, aber nur einmal die DNA vervielfacht wurde. Im Wesentlichen also:

Ende der letzten Mitose: 1 Chromosomensatz
DNA Replikation: 2 Chromosomensätze
Teil 1 der Meiose: 2x 1 Chromosomensatz
Teil 2 der Meiose: 4x 1/2 Chromosomensatz

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Häufig ja. Oder, sagen wir es so: Ein Sportlicher Partner hätte bei ihr kein Minus, sondern ein deutliches Plus. Nicht mal nur, weil sie ihn körperlich attraktiv findet- sondern, weil sie dadurch eine Gemeinsamkeit haben. Ein Gesprächsthema, eine gemeinsame Aktivität...

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