Realitätsverlust (In mir gefangen) nach Cannabis - Konsum

Hey,

ich bin 16 Jahre alt und habe letztes Jahr viel Cannabis konsumiert. Aufgehört habe ich damit bei einem von vielen Malen, als ich einen Horror-Trip hatte, also Panikattacken, in meinem Film gefangen, völligen Realitätsverlust, Kontrollverlust, Herzrasen, Kribbelanfälle etc. Einfach das Gefühl ich würde sterben... Nach ca. einer Stunde legte sich das Gefühl, ich kam völlig groggy nach Hause und schlief sofort ein. Am nächsten morgen war alles wieder in Ordnung.

Heute vor 2 Monaten nun habe ich nochmals Cannabis konsumiert. Ich liebte das positive Gefühl, high zu sein einfach und dachte, dass es damals einfach mit irgendetwas gestreckt gewesen sein könnte.

Es spielte sich jedoch zu meinem Bedauern das gleiche Szenario durch, wie das letzte Mal... Mit dem Unterschied, dass ich nach den Panikattacken wahnsinnig positiv wieder high war, jedoch völlig in meinem Film gefangen war (= Realitätsverlust).

Ich ging schlafen und am nächsten Tag war es einfach nicht weg... bis heute nicht. Zwar nicht so stark wie auf dem Trip aber es war da.

Seit 2 Monaten nun bin ich in mir gefangen, habe absoluten Realitätsverlust. Ab und zu kommen noch Panikattacken hoch... Wenn ich mich jedoch zusammenreiße und einfach denke alles geht wieder weg, kann ich normal leben und feiern etc. Das Gefühl aber ist immer da, es ist nie weg.

Ich bin nun auch beim Psychiater uhnd bekomme ein Neuroleptikum namens "Seroquel" (150 mg momentan), welches gleichzeitig auch Angstdämpfend wirken soll; denn mein Arzt geht davon aus, dass alles aus der Angst resultiert und darauf quasi das Gefühl aufbaut. Ich jedoch meine, dass ich dieses Gefühl habe, weil sich wegen des THC's oder sonstiges Anderem im Gras etwas dauerfhaft in meinem Gehirn verstellt hat; jedenfalls sich die Angst aus meinem Gefühl ergibt.

Das meint der Arzt nicht, der es grundsätzlich natürlich besser wissen müsste.

Ich selbst jedoch hatte nie mit irgendetwas Probleme, nie Angst oder Depression, bin völlig in der Gesellschaft integriert, habe viele Freunde, mein Leben lief einfach super und perfekt...

Was kann ich tun? Hat jemand etwas ähnliches erlebt?

Ich bitte Alle um mir helfende Antworten

[...]

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Versuch es mal mit Eckhart Tolle. Du bist nicht verrückt. Verrückt ist, das zu unterdrücken was sich in dir entfalten will. Liebe

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denke, man muss es nicht schon gehabt haben um es zu vermissen. die meisten sehnen sich nach einer Beziehung /einem Haustier oder irgendwas materiellem ohne es vorher gehabt zu haben. Aber es ist einem eben im Leben schonmal begegnet (z.B. bei Freunden).

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Jap, alles Marketing, Verarsche.

In den 30er Jahren, als das Rauchen noch als männliches Zeichen der Überlegenheit angesehen wurde, hatte der gute Edward L Bernays eine Idee mit der die Tabakkonzerne auch an den Frauen verdienen konnten: Er nahm sich ein paar Damen, kleidete die im mannsweiberischen feministischen Stil und lies sie mit Zigaretten im Mund die 5th Avenue lang laufen. Noch ein paar Fotografen eingestellt und fertig war die Propaganda. Die Zigaretten wurden als "Fackeln der Freiheit" bezeichnet und die Emanzipation der Frau kam in großen Schritten voran. Gott sei dank, sonst würden wir Fauen womöglich heute noch auf diese gesunden duftenden lebensverlängernden Dinger verzichten...

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