Hey,

an sich spricht nichts dagegen, obwohl das Spiel USK 18 ist. Viele Jugendliche in diesem Alter spielen solche Spiele im Genre Beat’em-up.

Sollte er jedoch übermütig werden oder auch "süchtig" danach werden, so würde ich ihm das wieder schnell abnehmen. 

Pädagogisch Richtig / Moralisch? Naja, eigentlich nicht, aber alle machen es.


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Kommst du auch manchmal aus dem Grübeln nicht mehr heraus? Die Zeit scheint kaum zu vergehen, während du stundenlang in Gedanken gefangen bist. Dann fällt es dir auch sehr schwer, irgendetwas zu tun, da du vor jeder Entscheidung wieder in ein neues Gedankenkarussell fällst… und obwohl die Zeit kaum zu vergehen scheint, liegst du in diesem Zustand vielleicht stundenlang auf dem Bett oder läufst Kreise in deiner Wohnung… Ja, zu viel Grübeln kann für die Betroffenen sehr belastend sein. Die Auslöser sind unterschiedlich.

Vielleicht hast du einen Fehler gemacht.Vielleicht hast du Angst bekommen, dass sich dein Leben nie ändern wird.Vielleicht erinnerst du dich an eine schlimme Zeit zurück.Vielleicht trauerst du einer verpassten Gelegenheit oder einem Verlust hinterher.Vielleicht kreisen sich deine Gedanken noch nicht mal um dein eigenes Leben… vielleicht hast du einfach nur in einer Serie/ einem Film sehr emotional mitgelitten und „lebst“ in Gedanken nun in der Handlung weiter. „Oh Gott… wie konnte sie das nur tun??? Ich kann es einfach nicht fassen…“.Vielleicht hast du auch etwas Schreckliches in den Nachrichten gehört und steckst nun in verzweifelten Fragen fest. „Wie kann man jemand Anderem nur so etwas antun?“ oder „Warum machen Menschen so etwas??? Die Welt ist so ein grausamer Ort… warum? WARUM?“.

 

Okay. Jetzt wissen wir, worum es geht. Und wir wissen, wie wir NICHT herauskommen, die negativen Gedanken gehen lassen und wieder gelassener werden können, wenn uns der Gedankenkreisel fest im Griff hat. Aber wie löst man dieses Problem jetzt? Wie kann man das Grübeln abstellen?

Schauen wir uns noch mal kurz die Sachlage an: Unsere ständig neu auftretenden Gedanken haben sich selbstständig gemacht und entziehen sich deswegen unserer bewussten Kontrolle. Wir kommen da NICHT heraus, indem wir diese Probleme, über die wir nachdenken, LÖSEN wollen. Das heißt nicht, dass es keine Lösung dafür gibt oder dass wir zu „dumm“ dafür wären, sondern das heißt: Im JETZIGEN Zustand schaffen wir das nicht. Für logisches, konzentriertes und rationales Denken brauchen wir etwas mehr Ruhe in unserem Kopf, die wir momentan nun mal nicht haben.

Also haben wir 2 Möglichkeiten, um das Grübeln zu stoppen:

    Das Denken komplett aufgeben (zumindest für den Moment)Die negativen Gedanken durch positive ersetzen

Möglichkeit 1 (die schwerere aber schneller wirkende von beiden): Meditation

Setze dich hin. Konzentriere dich auf deine Atmung. Spüre deine Atemluft durch deinen Hals in deine Lunge fließen und dann spüre, wie sie wieder aus dir herausströmt. Mach das ein paar Atemzüge lang zur Entspannung.

Dann BEOBACHTE deine Gedanken. Schließe die Augen, schaue innerlich auf dein drittes Auge (etwas oberhalb und mittig beider Augen, also ca. zwischen den Augenbrauen) und stelle dir deine Gedanken als Wolken vor, die vor diesem Auge erscheinen und dann auch wieder gehen. Versuche NICHT, sie weiterzudenken, sondern lass sie langsam wieder verschwinden. Erlaube ihnen, da zu sein, aber halte sie nicht fest. Sei nur Beobachter. Dann wirst du merken, wie immer weniger Gedanken vor deinem geistigen Auge erscheinen, bis du irgendwann auch mal mehrere Minuten lang keine einzigen Gedanken mehr denkst.

Tue das dann eine Weile lang. Stell dir am besten einen Wecker, fange mit 5 Minuten an und arbeite dich mit der Zeit dann immer weiter in Richtung 20 Minuten.

Bei deinen ersten Versuchen wird es mit Sicherheit noch nicht perfekt klappen. Das ist völlig normal. Es gibt auch heute noch Tage bei mir, an denen ich einfach keine Ruhe in meine Gedanken bekomme. Aber der Versuch zählt. Und selbst, wenn es scheinbar gar nicht klappen will: Ein WENIG hilft es IMMER.

Möglichkeit 2: Negative Gedanken mit positiven „verdrängen“

Ich bin ja sonst nicht so der Freund vom „verdrängen“, aber hier sei das mal erlaubt. Hier geht es einfach nur darum, dein zwanghaftes Grübeln mit etwas Positivem zu unterbrechen. Dazu könntest du zum Beispiel motivierende Vorträge auf Youtube anhören, mitreißende (positive, keine „dunkle“) Musik hören oder einem Podcast lauschen, der sich mit Themen beschäftigt, die dich persönlich weiterbringen.

Diese Möglichkeit wird sich in den ersten Minuten fast immer unnatürlich und wie ein Kampf anfühlen. Das ist normal, da dein Kopf gerade aus seinem Autopilot herausgerissen wird. Aber wenn du dich diesem aufbauenden Einfluss einfach nur lange genug aussetzt (du musst nicht mal ständig konzentriert mithören), dann wirst du die Grundstimmung dieses Einflusses im Unterbewusstsein langsam aber sicher übernehmen –> deine Gedanken werden dieser Grundstimmung dann folgen. Das Grübeln wird weniger und die negativen Gedanken werden immer produktiver, ruhiger und motivierender.

Das sind natürlich keine Langzeitlösungen, die verhindern, dass du jemals wieder in einen negativen Gedankenstrudel gerätst. Aber es sind sehr wirksame Methoden dir selbst zu helfen, wenn scheinbar GAR NICHTS mehr geht. Ich wende BEIDE Methoden auch heute noch sehr oft an.

Ich will es noch mal ganz klar sagen: Es bringt dir NICHTS, nach LÖSUNGEN zu suchen. Du wirst in diesem Zustand keine finden! Nicht weil du zu dumm dazu wärst, sondern weil deine Gedanken das in diesem Zustand einfach nicht zulassen. Verlasse diesen Zustand und suche erst DANACH nach Lösungen. Wenn du innerlich wieder ruhiger bist und dich besser fühlst, wirst du dich wesentlich besser konzentrieren können und auch die produktiven Gedanken werden schneller zu dir kommen.

LG :)

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