Wenn Vater und Tochter sich nicht verstehen...was kann man da noch machen?

Hallo Zusammen,

geknickt und ratlos wende ich mich an euch. Was soll man da noch machen. Der eigene Vater ist ein ehemaliger Moslem und nun wiedergeboren wie er sagt als Christ. Für Ihn ist seine Tochter ungläubig und böse. Sie macht ihn verrückt. Er ist sauer weil ich mit meinen Halbgeschwistern darüber gesprochen habe, dass seine aktuelle Frau mir gegenüber gewalttätig geworden ist. Ich hätte nichts erreicht und ich sei Schuld das meine kleinen "Voll"Geschwister keinen Kontakt zu ihm wollen. Auch das eine davon unehelich mit ihrem Freund zusammen lebt. Auch bei Krankheit insbesondere wenn sie psychischer Natur sind, hilft keine Wissenschaft sondern der Glaube an Gott und das man sich im Gebet an diesem wendet. Wird man dann nicht gesund ist der Glauben nicht stark genug. Hinzu kommen zahlreiche Vergleiche zu meiner schizophrenen Mutter, das ich wie sie sei etc. Er hört sich nicht an was ich zu sagen habe, er legt einfach auf, ruft wieder an um mir das bereits erwähnte erneut zu sagen und legt meist mit den wOrten auf das er sehr sauer auf mich ist.

  1. Problem ist die Sprachbarriere, er spricht kaum Deutsch und seine Muttersprache ist mir nicht geläufig.

  2. Bin ich nicht bei ihm aufgewachsen, wir kennen uns eigentlich nicht bin außerhalb des Elternhauses aufgewachsen.

  3. Ist er ich sage mal sehr bodenständig und zählt eher zu bildungsfernen Schicht.

  4. es ist ein wahrer Kulturschock, wie mein Halbbruder der nicht so ist schon sagte: Ich bin für meinem Vater zu deutsch.

  5. Aufgrund der innerfamiliären Probleme konnte in dieser nie eine gesunde Streitkultur entstehen.

  6. ixh habe das Pech die Rolle des Sündenbocks zugeschoben bekommen zu haben.

Wie kann man mit derart verletzenden Worten umgehen? Ich bin selbst überrascht wie sehr mich das trifft. Es gab bereits auch ein Dreiergespräch mit einer Soziologin, auch sie gab nach drei 1/2 Stunden auf.

Ich glaube ich hege den Wunsch nach Verständnis seitens meines Vaters. ich habe überlegt ihm einen Brief zu schreiben, aber auch der letzte kam nicht sonderlich gut an in dem ich erklärte was eine Depression ist. Ich denke mit der bibel zu argumentieren wäre da am sinnvollsten, aber das bibliche argumentieren also das untereden anhand der schriften habe ich mit der theokratie hinter mir gelassen.

Ich kann das aufgrund des Wunsches nicht einfach so zur seite schieben. Wie werde ich den Wunsch los?

Danke im voraus für ein paar Dennkanstöße.

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@ arevo. nun ich bin katholisch getauft und verstehe von muslimischen Glaubensgrundlagen so gut wie nichts. ich war mal bei den Zeugen dort hatten wir im Dienst ein Buch das hieß "Unterredung anhand der Schriften".

Für meinen Vater ist so etwas nichts (Familientherapie). Zudem ist es fürchterlich schwierig wenn nicht sogar unmöglich eine kompetente/n Familientherapeuten/In zu finden, welche die Muttersprache meines Vaters beherrscht. Auch fehlen diesbezüglich leider die finanziellen Mittel.

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