Wieso hat eine Pflegeperson einen Bevollmächtigten? Wie kann man denn als Pflegeperson jemanden pflegen, wenn man seine eigenen Rechte an einen Bevollmächtigten abgegeben hat? Eine Pflegeperson sollte schon selbst (ohne Bevollmächtigten) für sich verantwortlich sein, um jemanden zu pflegen.

Oder meinst Du dass der Bevollmächtigte einer zu Pflegenden gestorben ist? Dann sollte die Pflegeperson dem zu Pflegenden helfen eine neue Person zu finden und diese zu bevollmächtigen.

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Dauerhaftes Stehen ist genauso schädlich für die Gesundheit wie dauerhaftes Sitzen. Für den menschlichen Organismus ist es am gesündesten, wenn es einen ständigen Wechsel zischen stehen, sitzen und laufen gäbe. Dieses Ideal ist an einem Büroarbeitsplatz wohl kaum umsetzbar. Maximal ein Wechsel zwischen sitzen und stehen ist möglich durch elektrisch höhenverstellbare Schreibtische. Jedoch sind diese nicht gerade billig und irgendwer müsste die dann ja zahlen.

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Wenn Du in einem Monat 11.000,- über der momatlichen BBG liegen würdest, wird geschaut, ob in den vorangegangenen Monaten die BBG bereits ausgeschöpft wurde. Ist in vorherigen Monaten noch "Luft" bis zum Erreichen der BBG, dann wird dieses erstmal aufgefüllt bis die anteilige BBG erreicht ist.

Beispiel: Du liegst in den Monaten Januar bis November jeweils um 1.000,- unter der BBG. Im Monat Dezember bekommst Du 11.000,- über der monatlichen BBG. Dann wird mit diesen 11.000,-, die über der BBG des Monats Dezember liegen, die jeweilige BBG der Vormonate aufgefüllt, also 1.000,- in den Januar, 1.000,- in den Februar, 1.000,- in den März usw. bis die 11.000,- die im Dezember über BBG sind, aufgeteilt sind. in diesem Falle wäre also die Sonderzahlung des Dezembers komplett beitragspflichtig.

Wären alle BBG der Vormonate aufgefüllt und dann wäre von der Mehrzahlung des Dezembers noch was übrig, so wäre die dann beitragsfrei. Das heißt in unserem Beispiel, wenn Du im Dezember nicht 11.000,- sondern 15.000,- über der monatlichen BBG liegen würdest, wären 4.000,- beitragsfrei, da die anteilige BBG um genau diese 4.000,- überschritten wäre.

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Ich glaube nicht, dass es mit dem neuen AG zu un hat.

Wie warst du vorher versichert? Freiwillig als Selbstzahler? Wurden alle Beiträge gezahlt? Denn die Karte wird nur dann von der KK gesperrt, wenn mehr als 2 Monate Beitragszahlungen von Dir nicht bezahlt wurden.

Selbst wenn Dein AG Dich nicht angemeldet hätte, würde die Karte funktionieren.

Bitte mal Dein Beitragskonto bei der KK checken.

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Ruf bei Deiner Krankenkasse an und lass einen Behandlungsschein zur Praxis faxen. Gilt dann genau so, als würdest Du die Versichertenkarte vorlegen.

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Wenn Dein Vater z.B. Türke wär und Du auch und er in der Türkei lebt und Du für ihn unterhaltspflichtig wärst könnte er in Deine Familienversicherung hier in Deutschland kostenfrei mit aufgenommen werden aufgrund eines bilateralen Sozialversicherungsabkommens. Ansonsten ist die Familienversicherung nur für Kinder bis 23 (bzw. 25 bei Ausbildung) und Ehegatten, die maximal EUR 435,00 Einkommen (brutto) monatlich haben dürfen.

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Wenn sie demnächst 56 wird, hat sie das 55.Lebensjahr schon vollendet- denn das ist der Tag vor ihrem 55. Geburtstag. In die GKV kommt sie damit nicht mehr, auch nicht wenn sie eine an sich versicherungspflichtige Beschäftigung aufnimmt. Sie muss in der PKV bleiben. Quelle: §6 Absatz 3a SGB V. https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_5/__6.html

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Kann es sein, dass das Kind mal in der Familienversicherung war? Und dann kam der Überprüfungsfragebogen und der wurde von Dir/Euch nicht zurück geschickt und ignoriert? Somit endete die FV und das Kind wurde selbst versichert. Die Einkommensanfragen wurden auch ignoriert? Dann wurde der Höchstbeitrag festgesetzt.

Was Du jetzt tun kannst: FV-Fragebogen ausfüllen und einreichen, die FV wird daraufhin rückwirkend wieder aufleben.

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Kann es sein, dass der Zeitraum, den das Zollamt vollstreckt hat ein anderer ist als der, dür den jetzt die KK Geld möchte?

Denn wenn die KK für einen Zeitraum A Geld durch das Zollamt vollstrecken lässt, wird sie für den darauffolgenden Zeitraum B erst dann weiter fordern, wenn der erste Zeitraum A bezahlt wurde.

Lass Dir am besten von der KK eine Kontoinfo zusenden, in der Du Sollstellungen + Zeiträume und Deine geleisteten Zahlungen (egal, ob an Zollamt oder KK) ablesen kannst.

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DSGVO und altes Foto löschen für die eGK nach DIN 66399?

Ich frage mal hier, auch wenn ich zusätzlich die Krankenhasse anschreiben werde....

  • Habe ein Bild, was man online an die KK sendet aber nicht verwendet wurde und möchte nicht das es "gelöscht" wird sondern "rechtssicher" gelöscht wird ( ohne es vorher zu dublizieren oder an Dritte (nicht der KK zugehörigen Einrichtung/ Weiterverarbeitung) weiter zu geben). Da der Begriff löschen im allgemeinen Sprachgebrauch auch heißt, dass man es wiederherstellen kann. Möchte ich das Bild nach DIN 66399 löschen lassen mind. nach Stufe 1 wenns nur um das Bild geht, Stufe 2 bei Datensätzen die weitere Daten von mir beinhalten, die nicht mehr verwendet werden.

Ich möchte also das der Vorgang der Löschung auch in dem Sprachgebrauch für mich authentisch und nachweislich rechtssicher gelöscht wird. Weiterhin möchte ich

  • dass ein verwendetes Bild nach dem Aufdruck auf die Karte wie oben genannt, behandelt wird. Nachweislich nicht wiederherstellbar gelöscht nach DIN 66399.

Ich würde sonst die Aushändigung eines weiteren Bildes verweigern, auch wenn das sehr schwierig ist und dazu führen kann das sämtliche Rechnung mir als Privatrechnung ausgestellt werden, wenn ich keine KKKarte habe.

Da eine Löschung nach DIN meist von externen Institutionen durchgeführt wird muss ich ja auch noch bestätigen, dass diese mein Bild bearbeiten dürfen.

Nun frag ich mich wie kompliziert man es noch machen kann und wie ich das am nervtötensten angehen kann, ohne Anwalt aber rechtssicher?

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Dein "nervtötend sein" kostet dem KK-Sachbearbeiter zwar mehr Arbeitszeit, aber die bekommt er bezahlt und lächelt müde darüber. Wenn mehr Leute wie Du absichtlich mehr Arbeitzeit provozieten, werden bald mehr Sachbearbeiter in der KK benötigt und auch eingestellt- und bezahlt. Wovon? Na von den erhöhten Zusatzbeiträgen, die dann alle zahlen und darüber schimpfen . Dein so viel wie möglich "nervtötend sein" nervt nicht den KK-Sachbearbeiter sondern irgendwann Dich, wenn Du wegen Querulanten wie Du einer bist, bald mehr Zusatzbritrag zahlen musst.

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Du kannst gegen den Beitragsbescheid, der Dir erstmalig die Festsetzung des Höchstbeitrages mitteilt einen Widerspruch einlegen. Widerspruchsfrist sind 3 Monate nach Erhalt. Da Du diesen nie erhalten hast, ist diese Frist noch nicht abgekaufen. Die KK wird keinen Nachwris vorweisen können, dass Du den erhalten hast- es sei denn, er wurde per Einschreiben versandt, wovon aber aus Kistengründen nicht auszugehen ist.

Du reichst also schriftlich einen Widerdpruch ein mit dem Hinweis, dass die Widerspruchsfrist erst 3 Monate nach Erhalt endet und erklärst Dein Einkommen (= null Ruro + Erläuterungen, warum). Daraufhin wirst Du rückwirkend den Mindestbeitrag von ca 180 Euro monatlich mitgeteilt bekommen. Und dann stellst Du einen Antrag auf Ratenzahlung. Sollte Dein Einkommen derzeit unter der Bedürftigkeitsgrenze liegen, gib das bitte mit an.

Alles Gute für Dich

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Kontogepfändet - allerdings bezahlt, was nun?

Hallo Liebe Gemeinde,

ich würde mich auf jede Antwort sehr freuen, da ich jetzt kurz vor Wochenende unter Schock stehe. Ich habe gestern eine erneute Mahnung bekommen von der Krankenversicherung bekommen, dass ich eine Offene Summe begleichen soll, ansonsten wird es zu Vollstreckungsmaßnahmen kommen. Nun wollte ich das heute überweisen, allerdings bekam ich heute noch ein zweites Schreiben, mit dem Beschluss, dass mein Konto gepfändet wurde (Pfändung und Einziehungsverfügung). Das ganze lief außergerichtlich ab. Nun habe ich bezüglich dessen 2 Fragen. Würde mich sehr freuen, wenn ich Antworten bekomme, damit ich etwas beruhig bin bis Montag.

  1. Ist die Pfändung rechtens, wenn ich gestern eine Mahnung (Schreiben von 22.05.2018) erhalten habe, den Betrag innerhalb kurzer Zeit zu begleichen? Denn die Frist war laut gestrigen Schreibens noch nicht abgelaufen.
  2. Wie kann ich mein Beziehung zu Bank aufrecht erhalten? Ich hatte bislang gute Beziehung zu der Bank - Konto + Dispo. Aufgrund der Sperre gehe ich davon aus, dass der Dispo aktuell gesperrt bzw. aufgehoben wurde. Ich möchte aber meine Konditionen so beibehalten, wie bisher. Soll ich der Bank das Schreiben vorzeigen, dass mir eine Frist gewährt, allerdings die Pfändung vor der Frist durchgeführt wurde?

Ich hoffe meine Bank (SPARDA BANK BW) wird meine alten Konditionen wieder einrichten können. Echt dummgelaufen, denn ich wollte den Betrag heute überweisen, was aufgrund der Sperre nicht möglich war. Ich habe nun die Überweisung von meiner Frau ihr Konto getätigt (mit Beleg). Was sollte ich nun am besten tun? Was wäre der schlaueste Weg? Danke im Voraus LG

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Handelt es sich bei dem Beitragszeitraum der Mahnung um denselben wie bei der Pfändung?

Ich vermute, die Pfändung betraf einen früheren Zeitraum und die Mahnung bezog sich lediglich auf offenen Beiträge für 04/2018. Denn die KK versendet nach jedem 15. eine Mahnung für den neu dazu gekommenen Zeitraum. Derselbe Zeitraum wird nicht 2x angemahnt sondern geht nach Nichtzahlung zur Vollstreckung.

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Da Du nun Deine Versichertenkarte nicht mehr nutzen darfst, brauchst Du einen Behandlungsschein bei Ruhen der Leistungen. Den forderst Du von Deiner KK telefonisch an. Der kann auch an die Zahnarztpraxis gefaxt werden, wenn Du das ganze heute schon brauchst. Erfrage dazu beim Zahnarzt telefonisch dessen Faxnummer.

Ob Dein Fall als Notfallbehandlung abgerechnet werden kann, die trotz Leistungsruhen von der KK übernommen wird (leider), entscheidet der behandelnde Zahnarzt. Wenn es kein Notfall ist, bekommst Du eine Privatrechnung, die Du selbst zahlst.

PS: Es ist nicht nett, potientelle Ratgeber den Hals verrenken zu lassen. Stell das nächste Mal das Foto richtig rum rein, sonst hat keiner Lust sich das anzuschauen.

PPS: Wer keine Beiträge zahlt, sollte nicht erwarten, dass die Versicherung im Gegenzug dafür Leistungen übernimmt.

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Das ist ein Fall fürs RSA-Clearing, welches die Kassen untereinander abwickeln müssen- wenn beide davon Kenntnis haben. Und da kommst Du ins Spiel:

Was Du tun kannst: Bring der AOK den Versicherungsnachweis der BKK, bei der Du danach warst (von - bis) und bring der BKK das Schreiben der AOK, die bestätigen, dass Du weiter dort versichert bist und dort auch zahlen müsstest. Bitte beide Kassen, den Vorgang im RSA-Clearing-Verfahren miteinander abzuwickeln.

Danach steht fest, ob Du weiterhin bei der AOK bist oder ob man die Versicherung bei der BKK durchführt.

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Schaut alles regelkonform aus.

Essenszuschuss des AG ist eine Lohnleistung, muss also ins Brutto und ist steuer- u. beitragspflichtig.

Dein Essen bezahlst Du von Deinem an Dich ausbezahlten Netto, also muss es auch vom Netto abgezogen werden. Alles gut!

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Als Selbständiger zahlt Du in der gesetzlichen Krankenkasse Beiträge zur freiwilligen Kranken- und Pflegeversicherung, die sich prozentual aus Deinem Gesamteinkommen berechnen. Also nicht nur aus Deinem Geschäftsführergehalt von EUR 1.000,00, sondern auch aus Deinen Gewinnen aus der Firma, eventuelle Zinseinkommen, Mieteinnahmen, Unterhaltsansprüche, Renteneinnahmen- einfach alles!

Dazu musst Du als Existenzgründer Dein Einkommen vorerst schätzen. Daraufhin wird die KK den Beitrag unter Vorbehalt festsetzen. Wenn dann der erste Einkommenssteuerbescheid da ist, entnimmt man diesem das tatsächliche Einkommen und korrigiert den Beitrag rückwirkend, so dass es zu Beitragsnachforderungen oder -erstattungen kommen kann.

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