Was haltet ihr von Bodyshaming?

Die Definition von Bodyshaming:

Als Bodyshaming bzw. Body-Shaming werden seit dem 21. Jahrhundert Formen von DiskriminierungBeleidigungMobbing oder Demütigung von Menschen aufgrund ihres äußeren Erscheinungsbildes bezeichnet; insbesondere im Hinblick auf ein Schönheitsideal. Diese Ideale können durch stereotypischen Darstellungen in Medien und Werbung verstärkt werden. (Wikipedia)

Folgen von Bodyshaming:

Folgen von Bodyshaming bei den Betroffenen sind Selbstzweifel am eigenem Körper, weniger SelbstbewusstseinSelbstbild und Selbstwertgefühl, eingeschränkte Lebensqualität und es kann zu psychischen Erkrankungen wie Depression oder Angststörungen beitragen und/oder Soziale Isolation oder Selbstverletzendes Verhalten oder andere negative psychische Begleiterscheinungen hervorrufen. Um den Schönheitsideal zu entsprechen, entwickeln einige Betroffene auch eine Essstörung wie die Bulimie oder haben ein starkes Bedürfnis ihren Körper anzupassen z. B. durch eine Schönheitsoperation oder Medikamente. (Wikipedia)

Das Thema ist unter jungen Menschen sehr verbreitet. Oft wird auch bei persönlichen Präferenzen von Bodyshaming gesprochen, also ein Mann der z. B. lauthals verkündet, er möge nur große Brüste, begeht Bodyshaming an Frauen mit kleineren Brüsten, da er sie in Selbstzweifel stürzen könnte. Oder Frauen, die nur Männer über 1,80m mögen und das laut verkünden, würden kleinen Männern das Selbstbewusstsein nehmen.

Ich bin aus einer anderen Generation und deshalb mit diesem Thema nur zufällig in Berührung gekommen. Was ist eure Meinung dazu?

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Was wisst ihr über die Verfolgung Homosexueller durch das Nazi-Regime?

Es wird geschätzt, dass etwa 10.000 homosexuelle Männer in KZs gelandet sind, von denen mindestens 53% zu Tode gekommen sind. Sie wurden mit einem rosa Winkel gekennzeichnet. Wenn sie gleichzeitig Juden waren, gab es auch Kombinationen mit dem Judenstern. Etwa 100.000 Männer wurden polizeilich erfasst, ihre Namen wurden auf Rosa Listen festgehalten. Viele von ihnen landeten im Gefängnis oder in psychiatrischen Anstalten. In den KZs waren Homosexuelle schlimmen Versuchen ausgesetzt. Beispielsweise wurden Menschenversuche an ihnen durchgeführt, um die Ursache von Homosexualität zu erforschen. Oft waren das Operationen am Gehirn, Einpflanzungen einer künstlichen Sexualdrüse oder Zwangskastrationen. Viele starben an diesen Versuchen. Auch wurden sie unter Aufsicht der SS gezwungen mit Frauen zu schlafen und ihr Verhalten wurde dabei genau studiert. Hoffnungslose Fälle, die sich weigerten an "Umerziehungsmaßnahmen" teilzunehmen, wurden entweder ermordert oder sollten durch Arbeit und Nahrungsentzug vernichtet werden.

Vor der Machtergreifung der Nazis 1933 gab es in Berlin, Köln und Hamburg schon eine kleine homosexuelle Szene, die zwar versteckt aber größtenteils ungestört leben konnte, trotz feindlicher Gesetzeslage.

Wusstet ihr das Homosexuelle im Holocaust solchen Grausamkeiten ausgesetzt waren? War euch das Ausmaß bewusst?

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Homosexualit%C3%A4t_in_der_Zeit_des_Nationalsozialismus

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Was denkt ihr über die HPV Impfung?

Die Impfung ist in Deutschland sehr unbeliebt, nur etwa die Hälfte der 17-jährigen Mädchen ist dagegen geimpft. HPV ist ein Virus, mit dem fast jeder sexuell aktive Mensch mal in Kontakt kommt. Bei den meisten heilt die Infektion problemlos aus und man bemerkt es nicht. Wenn das Immunsystem jedoch geschwächt und andere Bedingungen gegeben sind, kann HPV Genitalwarzen und sogar Krebs bei beiden Geschlechtern auslösen. Jedes Jahr erkranken etwa 4.600 Frauen an Gebährmutterhalskrebs & etwa 1.600 Männer an Krebs im Kopf/Anal/Rachen/Genital/Mundbereich als Folge einer HPV Infektion. In anderen Ländern ist die Impfung um einiges beliebter, Australien konnte durch eine hohe Impfquote beider Geschlechter, Genitalwarzen bei Männern von 12% auf 2% reduzieren, bei Frauen sogar auf 0,8%:

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/54122/Australien-Deutlich-weniger-Genitalwarzen-nach-HPV-Impfung

Auch die Rate an Gebärmutterhalskrebs bei Frauen ist enorm gesunken. Man vermutet, dass die Krankheit in Australien in ein paar Jahren als fast ausgerottet gelten könnte:

https://www.google.com/amp/s/www.praxisvita.de/amp/gebaermutterhalskrebs-australien-bald-eliminiert-16424.html

Gegner sagen das das ja noch nicht sicher ist und man erst abwarten müsse, ob dies wirklich eintritt. Außerdem könne man Gebärmutterhalskrebs auch anders verhindern. Die Veränderung der Gebärmutter nach HPV Infektion dauert im Schnitt 15 Jahre, bei regelmäßigen Frauenarztbesuchen kann man die Vorstufen direkt und problems behandeln, weshalb von Gebärmutterhalskrebs insbesondere Frauen betroffen sind, die nie zum Frauenarzt gehen. Außerdem gibt es noch weitere Risikofaktoren wie Rauchen, viele Sexualpartner, viele Geburten, die Pille, falsche Hygiene (weshalb es in Entwicklungsländern viel häufiger ist), Vitaminmangel usw. Auch diese Aussagen sind richtig:

https://www.tk.de/techniker/gesundheit-und-medizin/praevention-und-frueherkennung/brust-und-gebaermutterhalskrebsfrueherkennung/wie-entwickelt-sich-gebaermutterhalskrebs-2013550

Deshalb gibt es eben auch viele, die eher auf Vorsorgeuntersuchungen beim Frauenarzt setzen.

Wie seht ihr das?

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