Ruf bei der zuständigen Polizeidienststelle an (die Nummer die du hast, aber ohne die Durchwahl, dafür die 0) und lass dich zum zuständigen Bereich durchstellen (steht rechts oben... Kommissariat, Schicht etc.) Dort dann einfach deinem telefonischen Gegenüber das Aktenzeichen nennen und sagen, dass du die Vernehmung nicht wahrnehmen kannst und sie dir einen anderen Termin schicken sollen. Der gibt das dann dem Sachbearbeiter aus seiner Abteilung weite.

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Hallo,

eins mal gleich vorneweg: Beruhig dich, das wird alles nicht so schlimm, wie du vielleicht meinst.

Zunächst mal - berufsbedingt - der moralische Zeigefinger: "Diebstahl ist eine Straftat, mach das nicht noch einmal." So, fertig, jetzt zu deinem Problem:

Es gibt eine "Geringwertigkeitsgrenze", die sich von Staatsanwaltschaft zu Staatsanwaltschaft unterscheidet. Bei uns in Bayern z.B. gilt (je nach Staatsanwaltschaft) ein Betrag von 35-40 € als "geringwertig". "Geringwertig" bedeutet eben, dass das Verfahren mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit beim Ersttäter eingestellt wird.

Wie läuft das Verfahren nach einem Ladendiebstahl ab:

1. Du musst die gestohlene Ware zurückgeben. Hast du ja vermutlich bereits gemacht.

2. Normalerweise musst du die Bearbeitungsgebühr zahlen (landläufig als "Fangprämie" bezeichnet). Dazu schreibst du nichts, ggf. wurden dir diese auch erlassen oder kommen noch postalisch.

3. In der Regel erhältst du ein Hausverbot für mindestens 1 Jahr. Dieses UNBEDINGT einhalten. Gehst du trotz Hausverbot in den Laden, begehst du eine Straftat, namentlich einen Hausfriedensbruch.

4. Wegen der Anzeige: Die geht an die Staatsanwaltschaft und die entscheidet wie es weitergeht. Dauert bei Jugendlichen ca. 4-12 Wochen.

5. Wenn das Verfahren NICHT eingestellt wird, werden es wohl ~15 Sozialstunden (Geldstrafe gibt es nicht im Jugendstrafrecht, Freiheitsstrafe gibt es nicht für einen Ladendiebstahl^^)

Ich täte aber viel, viel Geld auf "Einstellung" wetten..

Für die Zukunft: In deinem Führungszeugnis steht nichts drin, wohl aber in deinem Bundeszentralregister. Wenn du also einen Beruf ergreifen willst, bei dem letzteres leer sein muss, könnte das Probleme nach sich ziehen. Für die meisten Berufe wirst du aber nur ein Führungszeugnis brauchen. Näheres zu diesen beiden "Datenbanken" kannst du dir leicht ergooglen.

Aber wie gesagt, mach dir keinen Kopf, es steht nichts in deinem Führungszeugnis, die Strafe - wenn überhaupt - fällt sehr niedrig aus und keiner reißt dir den Kopf ab. Aber vorkommen sollte das Ganze nicht mehr, denn dann bist nicht mehr "Ersttäter"

Alles Gute:)

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Hallo,

in der BePo gibt es zwei Arten von Einsätzen:

BA (Besonderer Anlass) und USE (Unterstützungseinsatz).

Die BAs sind genau das, was du beschrieben hast: Fußballspiel, Demonstrationen, Großveranstaltungen halt. Aber auch Volksfeste bewachen, Straßen für irgendwelche Aktionen sperren etc. Mit den Fußballspielen zusammen schätze ich grob, machen die BAs bei uns in Bayern ca. 20-30% der Einsätze aus.

Der überwiegende Teil sind die USEs. Hierbei können die verschiedensten Dienststellen - meistens LANGE im Voraus - Unterstützungskräfte anfordern und bekommen einen Zug oder eine Gruppe für einen oder auch mal ein paar wenige Tage zugeteilt.

Im USE selbst fährt dann auch die BePo "normal" Streife, kümmert sich um das anfallende Tagesgeschäft, führt in der Regel aber auch irgendwelche Schwerpunktkontrollen durch. Mal irgendwo in Hinteroberdupfing Lasern, weil die dortige Polizeistation mit einer Stärke von einem in der Wache und zwei auf Streife nicht dazu kommt? BePo: Check! Schwerlastkontrollen auf einem Autobahnzubringer? BePo: Check! Oder auch super beliebt (Achtung, Sarkasmus!): Fußgängerzonen kontrollieren, ob da jemand Fahrrad fährt... leider auch BePo: Check. Aja, was ich "geliebt" habe: "Gurtkontrollen in Innenstädten und "Geisterradler anzeigen": BePo: Check!

Die restliche Zeit geht dann noch für Übungen (so eine Demonstration begleiten und ggf. absperren ist ja nichts, was jeder von uns seit Kindesbeinen an kann, da war das Training tatsächlich sinnvoll), Sport, Sachbearbeitung (was halt von den USEs hängen blieb) und das beliebteste Überhaupt: EIGENSICHERUNG! Oh ja! 8 Stunden um das Innenministerium, eine Botschaft oder der BePo selbst rumpatrouillieren. Mega spannend, vor allem im Winter! :-/

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Wenn es der Saugroboter kann.

In der Regel muss er ja zuerst mal eine Map erstellen.

Unserer kann zwei Maps - also zwei Stockwerke - speichern.

Ist also individuell vom jeweiligen Modell abhängig.

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Zunächst Mal: Durch eine Anzeige kann der Täter ggf. ermittelt werden.

Ohne Anzeige nicht.

Wesentlich naheliegender für dich: Zalando wird dir etwaige widerrechtliche Bestellungen nur dann erstatten, wenn du ihnen das Aktenzeichen der Anzeige mitteilst. Sonst könnte ja jeder eine Fake-eMail-Adresse anlegen, die Lieferadresse auf einen Kumpel ändern, zigtausend Bestellungen durchführen und behaupten, er wäre gehackt geworden...

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Der Reihe nach:

  • Du darfst das Handy nicht benutzen.
  • Er darf selbstverständlich danach fragen, an wen du geschrieben hast.
  • Du musst aber nicht antworten.
  • Dich zwingen, dein Handy auslesen etc. darf er nicht, also auch wenn er es dann einkassiert, weil "Kein Handy während des Unterrichts", darf er dann nicht nachschauen, an wen du geschrieben hast.

Die Sachlage könnte ja auch ganz anders sein theoretisch: Vielleicht wollte er wirklich nur wissen, ob es einen gewichtigen Grund gab, so nach dem Motto "Ich hab schnell meiner Oma geschrieben, weil sie so krank ist und ich wissen wollte, wie es ihr geht..." "Ja okay, dann war das ausnahmsweise in Ordnung!"

Er er wollte die Situation mit Smalltalk entschärfen.

Oder oder oder.

Aber wie gesagt: Fragen ist okay, dich zwingen: Nein.

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Hallo,

wenn eine Personenkontrolle durchgeführt wird (und soweit diese rechtmäßig ist, was ich an dieser Stelle einfach mal unterstelle), muss der Kontrollierte seinen Ausweis vorzeigen, wenn seine Identität anders nicht zweifelsfrei nachweisbar ist (was quasi immer so ist).

Ansonsten begeht derjenige eine Ordnungswidrigkeit nach §111 OWiG

Gesetz über Ordnungswidrigkeiten (OWiG)
§ 111 Falsche Namensangabe
(1) Ordnungswidrig handelt, wer einer zuständigen Behörde, einem zuständigen Amtsträger oder einem zuständigen Soldaten der Bundeswehr über seinen Vor-, Familien- oder Geburtsnamen, den Ort oder Tag seiner Geburt, seinen Familienstand, seinen Beruf, seinen Wohnort, seine Wohnung oder seine Staatsangehörigkeit eine unrichtige Angabe macht oder die Angabe verweigert.
(2) Ordnungswidrig handelt auch der Täter, der fahrlässig nicht erkennt, daß die Behörde, der Amtsträger oder der Soldat zuständig ist.
(3) Die Ordnungswidrigkeit kann, wenn die Handlung nicht nach anderen Vorschriften geahndet werden kann, in den Fällen des Absatzes 1 mit einer Geldbuße bis zu eintausend Euro, in den Fällen des Absatzes 2 mit einer Geldbuße bis zu fünfhundert Euro geahndet werden.
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Hallo,

wir benutzen seit Jahren und lehren auch den NFP-Sensiplan:

https://www.nfp-online.com/?page_id=3771

Vorteile:

  • Sicherer bzw. genauso sicher wie die Pille (je nach Quelle)
  • Frau lernt ihren Körper verstehen
  • Natürlich, keine Hormone etc.
  • Kann jederzeit "geswitcht" werden auf "Kinderwunsch"

Nachteile:

  • Es gibt einige Regeln, die es zu lernen und zu beachten gibt
  • Disziplin der Anwenderin ist Voraussetzung
  • Es gibt in jedem Zyklus eine berechnete "fruchtbare Zeit". In dieser muss entweder enthaltsam gelebt werden oder auf andere Verhütungsmethoden ausgewichen werden (sogenannte Mix-Methode)
  • Gerade bei wechselnden Sexualpartnern keinen Schutz vor übertragbaren Krankheiten #MachsmitKondom

Ein paar allgemeine Sachen zu NFP:

Wen es anspricht, würde ich zu einem Kurs bei dem örtlichen Berater raten. Immerhin geht es da um die eigene Sicherheit, daher würde ich (nur die Meinung eines Einzelnen) mir das nicht im Selbststudium beibringen wollen...

Und bevor jetzt wieder die zahlreichen Kommentare kommen:

Nein, NFP hat NICHTS mit der (unsicheren) Kalendermethode zu tun.

Ja, NFP ist SEHR sicher!

Der Pearl Index bei NFP Sensiplan liegt bei 0,4

Bei 7.866 Zyklen traten nur drei unbeabsichtigte Schwangerschaften auf. Das entspricht einer    Methodensicherheit von 0,4 PI (Pearl Index). Damit liegt Sensiplan bei richtigem Gebrauch im Bereich der Pille.

https://www.nfp-online.com/?page_id=3778

Diese Zahl ist unter anderem in der Langzeitstudie der Universität Heidelberg bestätigt.

https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/verfahren/natuerliche-familienplanung-200343

so lag die Rate der ungewollten Schwangerschaften nur noch bei 0,6 pro 100 Frauen. Man spricht dann von einer hochsicheren Verhütungsmethode, wenn der Wert von ungewollten Schwangerschaften pro 100 Frauen innerhalb eines Jahres unter 1 liegt.

NFP gilt somit als hochsichere Verhütungsmethode.

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andere Methode. Welche?

Hallo,

wir benutzen seit Jahren und lehren auch den NFP-Sensiplan:

https://www.nfp-online.com/?page_id=3771

Vorteile:

  • Sicherer bzw. genauso sicher wie die Pille (je nach Quelle)
  • Frau lernt ihren Körper verstehen
  • Natürlich, keine Hormone etc.
  • Kann jederzeit "geswitcht" werden auf "Kinderwunsch"

Nachteile:

  • Es gibt einige Regeln, die es zu lernen und zu beachten gibt
  • Disziplin der Anwenderin ist Voraussetzung
  • Es gibt in jedem Zyklus eine berechnete "fruchtbare Zeit". In dieser muss entweder enthaltsam gelebt werden oder auf andere Verhütungsmethoden ausgewichen werden (sogenannte Mix-Methode)
  • Bei wechselnden Sexualpartnern keinen Schutz vor übertragbaren Krankheiten #MachsmitKondom

Ein paar allgemeine Sachen zu NFP:

Wen es anspricht, würde ich zu einem Kurs bei dem örtlichen Berater raten. Immerhin geht es da um die eigene Sicherheit, daher würde ich (nur die Meinung eines Einzelnen) mir das nicht im Selbststudium beibringen wollen...

Und bevor jetzt wieder die zahlreichen Kommentare kommen:

Nein, NFP hat NICHTS mit der (unsicheren) Kalendermethode zu tun.

Ja, NFP ist SEHR sicher!

Der Pearl Index bei NFP Sensiplan liegt bei 0,4

Bei 7.866 Zyklen traten nur drei unbeabsichtigte Schwangerschaften auf. Das entspricht einer    Methodensicherheit von 0,4 PI (Pearl Index). Damit liegt Sensiplan bei richtigem Gebrauch im Bereich der Pille.

https://www.nfp-online.com/?page_id=3778

Diese Zahl ist unter anderem in der Langzeitstudie der Universität Heidelberg bestätigt.

https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/verfahren/natuerliche-familienplanung-200343

so lag die Rate der ungewollten Schwangerschaften nur noch bei 0,6 pro 100 Frauen. Man spricht dann von einer hochsicheren Verhütungsmethode, wenn der Wert von ungewollten Schwangerschaften pro 100 Frauen innerhalb eines Jahres unter 1 liegt.

NFP gilt somit als hochsichere Verhütungsmethode.

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Hallo,

die Frage kann nur mit einem Blick in das jeweilige Polizeiaufgabengesetz des jeweiligen Bundeslands beantwortet werden.

Da diese aber teilweise wortgleich sind, begründe ich meine Antwort nach dem bayrischen Polizeiaufgabengesetz, da ich mich da einfach besser auskenne:

Gemäß Artikel 13 des PAG kann eine Person kontrolliert werden, wenn diese sich an einem gefährdeten oder einem gefährlichen Ort oder in einem Grenzbereich/Durchgangsverkehr aufhält.

Gefährdet sind grob gesagt, alle öffentliche Einrichtungen.

Gefährlich sind Orte, an denen auf Grund polizeilicher Erfahrungen öfter Straftaten begangen werden, z.B. Bahnhof, Parkanlagen etc.

Grenzbereich ist einfach die Grenze, in einem bis zu 30 km langen "Speckgürtel" und der Durchgangsverkehr sind Autobahnen...

(Alles vereinfacht dargestellt!)

Gem. Artikel 21 und 22 PAG dürfen Personen und deren mitgeführte Gegenstände durchsucht werden, solange sich die Personen an einen im Artikel 13 aufgeführten Ort aufhalten.

Soweit ohne Verdacht.

Gibt es einen konkreten Tatverdacht, z.B. weil du wie ein flüchtender Täter aussiehst, wäre §102 StPO einschlägig.

Unterm Strich: Die Polizei darf dich und deine Tasche nicht immer einfach so durchsuchen. In der Praxis wird aber wohl meistens eine Rechtfertigung zu finden sein.. eben die Kontrollörtlichkeit, Ausfallerscheinungen etc. In deinem konkreten Fall im Park muss ich nach einer Rechtfertigung nicht mal lange suchen, das ist i.O.

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Hallo,

das beschlagnahmte Handy und die darauf befindlichen Daten dient ja als Beweismittel im Strafverfahren. Wenn jetzt diese Daten - wie z.B. deine Kontakte - z.B. einen neue Zeugin ergeben, darf die natürlich kontaktiert werden. Sonst wäre ja die komplette Beschlagnahme und Auswertung sinnfrei, wenn neue Erkenntnisse nicht verwendet werden dürfen.

Was die Polizei NICHT (so ohne weiteres) darf, ist, sich als Dimi87 auszugeben und mit DEINEM Handy unter DEINEN Namen deine Freundin zu kontaktieren.

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Ein Blick ins Gesetz erleichtert die Antwortfindung ;-)

§ 22 KunstUrhG  
Bildnisse dürfen nur mit Einwilligung des Abgebildeten verbreitet oder öffentlich zur Schau gestellt werden. Die Einwilligung gilt im Zweifel als erteilt, wenn der Abgebildete dafür, daß er sich abbilden ließ, eine Entlohnung erhielt. Nach dem Tode des Abgebildeten bedarf es bis zum Ablaufe von 10 Jahren der Einwilligung der Angehörigen des Abgebildeten. Angehörige im Sinne dieses Gesetzes sind der überlebende Ehegatte oder Lebenspartner und die Kinder des Abgebildeten und, wenn weder ein Ehegatte oder Lebenspartner noch Kinder vorhanden sind, die Eltern des Abgebildeten.

Dass die Bilder nach 24 Stunden wieder gelöscht werden, ist für den Tatbestand irrelevant. Zur Beweissicherung sollten halt Screenshots von den Bildern und der Story angefertigt werden.

Evtl wäre aber eine Unterlassungserklärung (über Anwalt erwirken) sinnvoller, als eine strafrechtliche Anzeige... müsst ihr wissen...

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Gleich vorneweg: Da gibts keinen Masterplan, jede Situation, jeder Mensch, jede Beziehung ist individuell.

Aber nach meiner Erfahrung: Vergiss deine eigentliche Herzensdame und unterhalte dich mit ihrer besten Freundin! Sei nett zu dir, mach Späße etc. Warum? Das sind beste Freundinnen, die unterhalten sich! Auch über dich! Wenn jetzt die beste Freundin sagt, wie toll du bist, dann sieht dein eigentliches "Ziel" das auch so.

Bei mir hats zumindest in 100% der Fälle geklappt (relative Angabe klingt hier besser als absolut "3 von 3" :D)

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Hallo,

das ist bundeslandabhängig und kommt somit auf das jeweilige Schulgesetz an.

Bei uns in Bayern z.B.

Art. 56 Abs. 5 BayEUG:
“Im Schulgebäude und auf dem Schulgelände sind Mobilfunktelefone und sonstige digitale Speichermedien,   die nicht zu Unterrichtszwecken verwendet werden, auszuschalten. Die unterrichtende oder die außerhalb des Unterrichts Aufsicht führende Lehrkraft kann Ausnahmen gestatten.  Bei Zuwiderhandlung kann ein Mobilfunktelefon oder ein sonstiges digitales Speichermedium vorübergehend einbehalten werden.”

Was dieses ominöse "vorübergehend" ist, ist leider nicht genauer definiert. Bei einem wiederholten Verstoß, ist wohl eine Wegnahme auch über das Wochenende in Ordnung (dazu finde ich kein bayrisches Urteil, hier eins aus Berlin):

Einbehalten übers Wochen­ende recht­mäßig. Da die Eltern das Handy nicht noch frei­tags abholten, lag es übers Wochen­ende in der Schule. Die Eltern sahen darin eine rechts­widrige Maßnahme der Schule und klagten. Doch das Verwaltungs­gericht hielt die Maßnahme der Schule noch für recht­mäßig. Dass der Schüler ohne sein Handy nach der Schule für seine Eltern „plötzlich unerreich­bar“ war, begründe noch keine schwerwiegenden Grund­rechts­eingriff (  Verwaltungsgericht Berlin, Az. 3 K 797.15).

Tendenziell würde ich daher sagen: Ja, kann übers Wochenende eingehalten werden. Eine endgültige Antwort wird aber wohl erst irgendwann ein Gerichtsurteil liefern...

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Stell halt deine Fragen bitte zusammen und vor allem nicht mehrfach -.- Die Beleidigungsfrage hast du jetzt zweimal gestellt.

Also dann hier auch noch die Antwort zu

https://www.gutefrage.net/frage/anzeige-fuer-beleidigen#comment-344742750

Wie ich DA schon gesagt habe, gibt es keinen "festen" Satz für Beleidigungen. Das können 20 € sein oder auch 40.000 oder irgendwas anderes. Es kommt auf den Netto-Monatsverdienst an. Das ist die STRAFE! Eine GeldSTRAFE ist im Jugendstrafrecht aber sowieso hinfällig, da gibt es bei einer Beleidigung maximal Sozialstunden - und selbst das nicht beim Ersttäter.

Eine andere Schiene wäre ggf. ein Schmerzensgeld (zivilrechtlich). Aber dafür müsste die Beleidigung schon wirklich "Aua" sein, damit der (Ex-)Freund überhaupt Geld sehen würde. Und dann auch keine 400€...

Und nein, selbstredend haften nicht die Eltern der "Freundin" (in den Kommentaren springst du ja mal gern zwischen "Freundin" und "ich").

----

Bilder:

Anzeigen darf prinzipiell jeder jeden. Aber es liegt halt keine Straftat seitens des Freundes vor, wenn er die Bilder besitzt, die sie ihm freiwillig geschickt hat. Will sagen, eine Anzeige bringt gar nichts.

Die Bilder veröffentlichen darf er jedoch nicht, das wäre eine Straftat (bei der dann eine Anzeige auch Sinn machen würde...).

Zivilrechtlich gäbe es die Möglichkeit, die Löschung der Fotos einzuklagen. Dazu gibt es bereits Urteile, wobei das einzige, was mir im Gedächtnis geblieben ist, als Gegenstand Nacktfotos hatte, welcher der Ex-Freund dann löschen musste. Ob bei "normalen" 08/15 Fotos auch so entschieden werden würde, weiß ich nicht.

Ergänzung, hier das Urteil, wie gesagt, damals wurde explizit über Intimfotos geurteilt:

Das Oberlandesgericht Koblenz hat über Löschungsansprüche gegen den Ex-Partner in Bezug auf Intimfotos entschieden (OLG Koblenz, Urteil vom 20.05.2014, Az.  3 U 1288/13).
Widerruf eines Einverständnisses zu Intimfotos
Die während einer Beziehung im Einvernehmen erfolgte Fertigung von Lichtbildern und Filmaufnahmen stellt keinen rechtswidrigen Eingriff in das Persönlichkeitsrecht der abgebildeten Person dar. Die Einwilligung hat auch zum Inhalt, dass der Andere die Aufnahmen im Besitz hat und über sie verfügt.
Der  Widerruf des Einverständnisses ist aber  nicht ausgeschlossen, wenn aufgrund veränderter Umstände dem allgemeinen Persönlichkeitsrecht der Betroffenen Vorrang vor dem Umstand zu gewähren ist, dass sie der Anfertigung der Aufnahmen zu irgend einem Zeitpunkt zugestimmt hat. Das ist  nach Beendigung der Beziehung der Fall,  wenn es sich um intime und damit den Kernbereich des Persönlichkeitsrechts betreffende Aufnahmen handelt. Der Anspruch auf Löschung digitaler Fotografien und Videoaufnahmen ist auf diesen Bereich beschränkt.
Dies hat der 3. Zivilsenat des Oberlandesgerichts Koblenz im Rahmen eines Berufungsverfahrens entschieden (Urteil vom 20. Mai 2014, Az.  3 U 1288/13), der insoweit eine vorangehende Entscheidung des Landgerichts Koblenz bestätigt hat.
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Zunächst schauen wir uns §3 vom LadSchlG (LadenSchlussGesetz) an:

§ 3 Allgemeine Ladenschlusszeiten
Verkaufsstellen müssen zu folgenden Zeiten für den geschäftlichen Verkehr mit Kunden geschlossen sein:
1.
an Sonn- und Feiertagen,
2.
montags bis samstags bis 6 Uhr und ab 20 Uhr,
3.
am 24. Dezember, wenn dieser Tag auf einen Werktag fällt, bis 6 Uhr und ab 14 Uhr.

Weiter gehts mit §6, Absatz I:

§ 6 Tankstellen
(1) Abweichend von den Vorschriften des § 3 dürfen Tankstellen an allen Tagen während des ganzen Tages geöffnet sein.

Und jetzt die Ausnahme von der Ausnahme im Absatz II:

(2) An Werktagen während der allgemeinen Ladenschlusszeiten (§ 3) und an Sonn- und Feiertagen ist nur die Abgabe von Ersatzteilen für Kraftfahrzeuge, soweit dies für die Erhaltung oder Wiederherstellung der Fahrbereitschaft notwendig ist, sowie die Abgabe von Betriebsstoffen und von Reisebedarf gestattet.

Viel Alkohol zählt halt nicht als "Reisebedarf".

Warum das so ist? Größtenteils, um zu verhindern, dass um 3 Uhr in der Nacht die Besoffenen sich nochmal Nachschub holen... und natürlich auch, damit eben das Ladenschlussgesetz nicht einfach über die Tankstellen ausgehebelt wird...

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Wie viele Nachmieter muss man präsentieren?

So viele, bis dein Vermieter einen akzeptiert. Oder du lässt dich am A''ch lecken und zahlst die 3 Monate doppelt und dein Vermieter hat den Stress mit der Neuvermietung...

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Nein.

Du müsstest nur dann zahlen, wenn dir klar ein "Missbrauch von Notrufen" nachgewiesen wird. Selbst wenn du anrufst und sagst, du glaubst, dass es da und da brennt und vor Ort dann gar nichts ist, zahlst du nicht, weil du ja nicht absichtlich eine Falschmeldung rausgejagt hattest...

Wäre ja auch gruselig, wenn sich niemand mehr traut die Feuerwehr zu rufen, weil er den Einsatz zahlen muss.

Danke für dein Engagement!

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Ich formulier es mal vorsichtig: WENN du observiert werden würdest, dann nicht von den Kollegen in Uniform.

Wenn der Anblick von zwei uniformierten Kollegen dich zu einen Text mit 1117 Zeichen schreibst, solltest du dir a) professionelle Hilfe holen und b) dein kriminelles Leben ggf. überdenken...

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