Ist bei uns ein gemeinsamem Freistellungsauftrag nach Heirat Pflicht?

Hallo,

meine Frau und ich haben letztes Jahr geheirat. Jeder von uns hat ein eigenes Girokonto, Bausparvertrag und ich habe zusätzlich noch ein Tagesgeldkonto und ein Depot. Durch die Investmentsteuerreform 2018 habe ich bei meinem Depot nun einen gemeinsamen Freistellungsauftrag über 1400€ gemacht, das war auch kein Problem.

Da ein gemeinsamer Freistellungsauftrag immer doppelten Aufwand bedeutet wollte ich nun gerne die noch freien 202€ (1602€ - 1400€) auf unsere anderen Konten mit weniger oder so gut wie keinen Zinsen mehr verteilen. zB. mein meinem Girokonto würde ich den Freistellungsauftrag gerne auf läppische 5€ reduzieren, da das bei 0,00x Prozent Zinsen ja locker reicht. Aber muss ich dafür ebenfalls einen gemeinsamen Freistellungsauftrag machen, oder kann ich einen getrennten machen? Das man bei Nutzung von über 801€ einen gemeinsamen machen muss ist mir klar, aber warum sollte es bei der Differenz zum ebenfalls nötig sein?

Habe schon viel im Internet danach gesucht, aber das richtige habe ich noch nicht gefunden. Lediglich das ab 2010 kein gemeinsamer mehr bei Eheleuten Pflicht ist habe ich heraus gefunden. Aber überall wird in den Beschreibungen davon ausgegangen das man mehr als 801€ an Zinsen bekommt.

In der Summe der getrennten und gemeinsamen sollten dann natürlich genau 1602€ rauskommen.

Ich hoffe das es hier jemanden gibt der sich damit wirklich auskennt und mir meine Frage beantworten kann.

Danke + Gruß

Steuererklärung, Freistellungsauftrag, Wirtschaft und Finanzen
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