weil es deren ego verletzt.

alles andere sind 100% dumme ausreden, wenn sie selbst viel sex mit vielen verschiedenen anderen hatten, weil sie sich nicht eingestehen wollen dass sie selbst das problem sind und nicht die andere person.

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wenn du selbst sexuelle gewalt erlebt hast ist es "normal" im sinne von vielen betroffenen geht es so, das ist eine auswirkung von dem trauma das man davongetragen hat. das gehirn entwickelt oft ne "vorliebe" für solche gedanken/rollenspiele um ertragen zu können was passiert ist und um das gefühl zu haben die kontrolle zurück zu gewinnen über die situation

wenn du keine sexuelle gewalt erlebt hast ist das nicht normal und kann durchaus auf lange sicht problematisch und gefährlich werden.

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Nein - ich liebe sie anderst

ich sehe keinen sinn darin eine beziehung mit jemanden einzugehen den ich rein platonisch oder familiär liebe und für ihn/sie keine romantischen gefühle empfinde. wenn dem so ist, dann ist und bleibt die person "nur" ein guter freund.

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ihm ist offensichtlich völlig gleichgültig ob du dich unwohl fühlst mit seinem verhalten und ihn interessiert nur dass befriedigt wird was er verlangt, was für dich wichtig wäre um es genießen zu können und dich gut zu fühlen und wie du dich fühlst dabei ist ihm egal

gerade in dem punkt sex ist so ein verhalten und so eine einstellung schon sehr fragwürdig und respektlos, anstandslos.

ich würde hinterfragen ob er wirklich so ein toller partner ist, wenn du deine gefühle für ihn mal ausblendest und dich nur auf die fakten konzentrierst

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ja, gibt ja auch genug andere wege ein kind zu bekommen ohne sex zu haben.. und in dein sexleben (egal ob vorhanden oder nicht vorhanden) sollte dein kind so sowieso überhaupt nicht involviert sein und keinen einfluss aufs kind haben, im sexleben der eltern hat ein kind ja nichts zu suchen. dementsprechend, wieso nicht? elterliche liebe und sexualität haben ja nichts miteinander zu tun

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möglichst wenig oder gar keine aufmerksamkeit schenken, leute die so sind wollen meist ne reaktion raus provozieren deswegen einfach gleichgültigkeit entgegen bringen

privat aus dem weg gehen und keine zeit mit denen verschwenden, in den situationen in denen man gezwungen ist in irgendeiner weise im kontakt stehen zu müssen einfach neutral verhalten ohne gefühlsregungen

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Ja es gibt sehr viele gemischte Paare

ich persönlich kenne und sehe kaum paare in meiner altersgruppe bei denen die wurzeln der herkunft komplett identisch sind. und wenn, dann eher auch nur zum teil übereinstimmend da die meisten die ich kenne nicht nur in einem land ihre familiären wurzeln haben

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um das einschätzen könne zu müssen, müsste man konkrete situationen beschrieben bekommen und wie jeweils ihr beide euch verhaltet und was genau passiert, wer wie handelt.

so allgemein geschrieben kann halt beides zutreffen, kann sein dass die beziehung toxisch ist von seiten deines freundes, kann sein dass du sehr sensibel bist aber alles okay ist, kann genauso aber auch sein dass die beziehung von deiner seite aus toxisch ist und du ihn abwertest für dinge die nicht schlimm sind aber du alles zu was schlimmen machst weil du deine probleme auf ihn projizierst und ihm die verantwortung dafür gibst. kann auch sein dass ihr beide toxisch seid. kann man an hand solcher aussage völlig ohne kontext und ohne hintergrundwissen überhaupt nicht zuverlässig bewerten

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warum man "erlaubnis" braucht? das sind keine erlaubnisse oder verbote sondern vereinbarungen die man miteinander trifft. weil eine beziehung darauf basiert dass man einander respektiert und sich gegenseitig im leben weiter bringt und nicht dass man unglücklich ist und festhängt. deswegen muss man um eine vernünftige beziehung zu führen miteinander kommunizieren und vereinbarungen treffen an die sich beide halten und damit beide glücklich sind. wenn man sich nicht einigen kann ohne dass einer oder beide unzufrieden damit ist und das gefühl hat die beziehung schränkt ihn ein statt dass sie bereichernd und erfüllend ist, dann passt man einfach nicht zusammen und sollte sich trennen.

ob man eine monogame beziehung führen möchte oder eine offene oder polyamoröse und welche grenzen und regeln man in der eigenen beziehung miteinander ausmacht ist die eigene entscheidung, da gibts kein richtig oder falsch solange alle beteiligen damit glücklich und zufrieden sind. jeder braucht und möchte was anderes und man sollte dementsprechend auch nur beziehungen führen mit personen deren wünsche und bedürfnisse mit den eigenen kompatibel sind und harmonieren. alles andere ist zeitverschwendung und macht nur alle beteiligten auf dauer unglücklich.

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nein sollte er nicht, er sollte ihr gönnen dass sie fortschritte macht und ihre lage nicht wieder durcheinander bringen.

er hat die entscheidung getroffen sie nicht unterstützen und ihr nicht beistehen zu wollen in ihrer schweren zeit - was selbstverständlich auch sein recht ist wenn er das gefühl hat ihn belastet die erkrankung zu sehr und er kann es nicht tragen (vor allem wenn sie ihre krankheit selbst nicht im griff hatte) - dann soll er sich jetzt auch fernhalten in ihren guten zeiten. er wollte nicht die schweren zeiten mitmachen, okay, aber dann hat er auch keinerlei anrecht darauf anspruch auf sie erheben zu wollen wenn es ihr gut geht. so funktioniert das nicht und alles was dadurch passieren würde ist ihre alten wunden eventuell aufzureißen. kaum geht es ihr gut, heult er auf ein mal rum - hört sich ziemlich danach an dass er nur nicht darauf klar kommt dass sie ohne ihn glücklich ist und ohne ihn viel mehr erreicht als mit ihm.

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Was soll ich dann tun? Sterben?

Hallo Leute ich fang mal an indem ich euch alles wichtige zu mir erzähle.
Ich bin 17/w lebe in Hamburg. Mache seit dem 01.04.21 die Ausbildung zur Pflegefachkraft. Ich weine mehrmals täglich. Das einzige was mich glücklich macht sind Tiere.

Ich habe seit Kind an mehrere Psychische Krankheiten:

  1. Nichtorganisches Enuresis (einnässen) (F98.0)
  2. Hyperkinetische Störung des Sozialverhaltens (ADHS+) (F90.1)
  3. Emotional Störung (F93.8)
  4. Angst und depressive Störung, gemischt (F41,2)
  5. Essstörung

Die meisten Therapiearten habe ich ohne erfolg hinter mir.

Hab mit Jungen Jahren mit Medikamenten angefangen gegen ADHS verschiedene ausprobiert gehabt. Bekam dann 10 Jahre lang Medikinet. Habe dann auch drei mal 3 monatliche Phasen Desmopressin gegen das Einnässen genommen. Was aber auch nur ca. 70% klappte.Habe beides letztes Jahr aus freien Stücken abgesetzt.

Ich habe mir von meinem Gehalt die 4. Klingelhose geholt um es noch einmal auszuprobieren, klappt leider nur bedingt.

vor 2 Monaten war ich nach einem Jahr wieder beim Jugend Psychiater und habe mir diesmal Attentin gegen (2.) und wieder Desmopressin verschreiben lassen. Er sagte aber auch deutlich das er mir das Desmopressin nur für eine Kurze Zeit verschreiben wird und ich damit Sparsam sein soll.

Jeden Tag an dem ich eingenässt habe steigt mein Bedürfnis auf ein Ende durch den Tod.

Am 14.12.21 habe ich erneut ein Termin beim Jugend Psychiater wo er mir nur noch Attentin verschreiben wird. Und wissen möchte ob es mit Attentin klappt.

Ich werde Ihm dann, aber auch sagen das er mich dann direkt in eine Psychiatrie einweisen lassen kann. Oder ich nicht mehr lange leben werde. (Meine Befürchtung)

Und ich weiß genau das ich jetzt schon dringen einen stationären Psychiatrie Aufenthalt benötige. Doch meine Ausbildung ist mir leider wichtiger und ich komme nicht klar damit es zu unterbrechen oder eher Abzubrechen.

Und ein weiteres Problem ist. Auf meiner Arbeit im Krankenhaus habe ich kompletten Zugang zu Tabletten bis auf BTM Tabletten, also habe ich einfachen Zugang zu Schlaftabletten und Schmerzmitte, und so.
Hatte mal aus Interesse eine Antidepressivum auf Arbeit genommen hat mir Kopfschmerzen gebracht. Und wenige mal auch Schlaftabletten mitgenommen die liegen bei mir Zuhause rum. Ich kriege es wiederholt nicht hin sie wegzuwerfen. Und ich weiß auch das diese Ausbildung also das Krankenhaus mit Zugang zu solchen Mitteln ganz schlecht für mich sind.

Nur wurde mir Jahrelang von meinen Eltern, Ärzte auch dem jetzigen Psychiater, Lehrer und Mitschülern immer gesagt ich werde nie was können, schaffen oder erreichen können.
Und immer wenn ich daran denke, denke ich auch daran dass wenn ich die Ausbildung Pausiere/Abbreche ich den somit Recht gebe. (Was klar nicht stimmt) Und mein größtes Ziel ist es halt die vom Gegenteil zu überzeugen.

Es einfach so beim Arzt anzusprechen ist mir sehr Peinlich. Und meine Eltern wissen davon auch nichts.

Was kann ich noch Tun? Was für Therapien? FVET/FVNF?

Danke!

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also zu aller erst solltest du dir bewusst werden dass es überhaupt keinen sinn macht deine ausbildung vor deine gesundheit zu stellen, vor allem wenn du dir bewusst bist dass du so am ende bist dass du befürchtest dir bald etwas antun zu können. wenn du nicht mehr lebst dann kannst du deine ausbildung weder weiter führen noch nachholen - das kannst du nur wenn du dich um deine gesundheit kümmerst und dich darauf konzentrierst. und deine gesundheit sollte abgesehen davon sowieso immer deine oberste priorität sein.

eine einweisung und das beenden oder pausieren deiner ausbildung scheint der beste weg zu sein, vor allem im bezug auf das thema medikamente. das ist höchst gefährlich. in einem solch mental labilen zustand sollte man keineswegs freien zugang zu unzähligen medikamenten haben.

wie es weiter geht und welche art von therapien am besten und sinnvollsten für dich wären, damit kann man dir sicher weiter helfen wenn du dann stationär aufgenommen bist - fachpersonal kennt sich da sowieso am besten aus und ist gut informiert. kommt ja auch am meisten darauf an was der ursprung deiner problematiken ist und wo deine erkrankungen ihren kern haben, was sie ausgelöst hat. es gibt immer hoffnung. aber du musst dir selbst die zeit auch zugestehen die du brauchst um gesund zu werden. egal wie viel zeit das braucht - du musst dir selbst erlauben dir alle zeit zu nehmen die es nötig hat damit es dir besser gehen kann. gerade wenn man seit klein auf erkrankt ist, ist es selbstverständlich dass es extrem viel aufzuarbeiten ist und dass diese probleme nicht in ein paar wochen oder monaten gelöst werden können. aber das ist auch völlig okay so und du musst nicht von einem moment auf den nächsten gesund werden. es braucht seine zeit und das darf es auch, es ist sogar essenziell dass man sich diese zeit nimmt. der körper und der kopf haben das über jahre hinweg so eingeprägt und solche muster können nicht innerhalb weniger monate dauerhaft umgeändert werden. gib dir selbst diese chance.

und wenn du dich irgendwann besser fühlst, vielleicht würde es dir ja gut tun wenn du eines tages arbeitstechnisch einem beruf mit tieren nachgehen würdest. wenn tiere das sind, was dir weiter hilft und dich glücklich macht dann wäre es sicher tausend mal angenehmer und hilfreicher wenn du dich täglich mit tieren umgeben und ihr euch gegenseitig das geben könnt was ihr braucht (beispielsweise tierheim, tierpflege, tierpension, was auch immer) statt täglich in einem beruf zu arbeiten durch den du dich nur durchquälst. aber das ist jetzt sowieso erst mal nebensache. aber vielleicht gibt der gedanke dir etwas hoffnung und schönere aussichten als wenn du immer daran denkst eines tages wieder so weiter arbeiten zu müssen wie jetzt.

alles liebe dir, behalte hoffnung und viel kraft. es ist immer noch möglich ein lebenswertes leben zu führen

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also als therapeutin sollte ihr das eigentlich geläufig sein dass es viele leute gibt die in unangebrachten situationen anfangen zu lachen statt zu weinen oder ernst zu bleiben und quasi mit genau den entgegengesetzten emotionen reagieren als angebracht oder zu erwarten wäre

das kann verschiedene ursachen haben, aber ich finds ehrlich gesagt merkwürdig dass deine therapeutin anscheinend so gar nichts damit anfangen kann. wäre eigentlich ihr stichwort gewesen der sache etwas nach zu gehen und auf den grund zu gehen weil das eigentlich immer einen tieferen sinn und ursprung hat wenn ein mensch diese verhaltensweisen an den tag legt

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erst denkst du nicht drüber nach ob du überhaupt ne beziehung willst und gehst sie trotzdem ein und dann denkst du nicht mal drüber nach wie du ihr erklärst dass du die beziehung beenden möchtest.. du lernst echt nichts dazu. sag ihr das genau so wie du's hier schreibst, dann realisiert sie hoffentlich dass sie nicht traurig sein muss dass sie dich los ist

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damit machst du die situation eher unangenehmer wenn du nicht willst dass er merkt dass du dir da groß gedanken drum machst. einfach zukünftig keine mehr schicken und dein restliches leben normal weiter führen, wenn du den löschst ist es eher "auffälliger" als einfach es dabei zu belassen

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also nach so langer zeit direkt wieder zusammen kommen erscheint mir wenig sinnvoll. ihr kennt euch zwar von eurer zeit damals aber ihr wisst ja gar nicht welche menschen ihr heute seid. da kann sich so viel verändern haben oder auch kaum was. und wenn sich was verändert hat, was? und was hat sich nicht verändert? und was ist aus den gründen geworden warum es doch nie funktioniert hat?

wenn du denkst du musst der sache noch mal einen endgültigen versuch zu geben damit siehst ob es funktioniert und du nicht ewig bereust es nicht getan zu haben oder damit du dann sicher weißt dass es keinen sinn macht und es nie funktionieren wird und du abschließen kannst, dann mach es. aber lernt euch erst mal wieder kennen. ihr habt viel aufzuholen und müsst euch und das leben des anderen erst mal wieder kennenlernen. 6 jahre ist ne sehr lange zeit

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Depressionen Psychater verweigert benzos, vll mariuana möglich?

Hey war das mal beim Psychater weil ich es mit Morphin/Clonazepam übertrieben hatte.

Clonazepam nahm ich erst weil ich Panik/Angst hatte und mein kollege nur die da, mit Arzt abgesetz aber Psychater Termin nicht wahrgenommen.

Morphin weil hab alle freunde verloren, Führerschein wegen thc und auf Turn ist einem das egal. Thc kann ich immer aufhören, hatte ihm die letzten 4 Male erzählt, das ich so ohne Probleme stopp. Medikamente erstes mal falsche, zweites mal um Morphin entzug zu killen. Vor 2 Wochen wurde ich rückfällig Morphin ansonsten Clonazepam wurde abgesetzt warm, morph kalt.

Diagnose: kein Drogenproblem komme normal vernünftig rüber alles gut, nur suchtproblem wo ich zur suchtberatung soll nach 2 Terminen wieder mit Psychater Termin.

Fazit: Nichts gebracht, Depressionen da, craving und lust auf opiate (depris, no friends, stress eltern immer). Ich wollte Alprazolam nur vernünftig eingesetzt und nicht missbraucht, glaube der meinte vielleicht nach 2 Sitzungen. Schlafprobleme halt psychische nach entzugserscheinungen… er wollte nur antidepressiva andrehen alles abgelehnt zu viele NW!! Alprazolam macht zwar süchtig aber vernünftig mit Arzt sehr gut gegen Deprissionen, Angst, Panik.. ist ja trotzdem ein Medikament

werde Psychater anrufen und sagen schlecht herzinfakt panikattak und das ich alpra brauche, darf er verschreiben? Er meinte ich sollte hausarzt fragen aber der ist kräuter-mann -,-

beziehe alg1 bin aber krank sucht zählt ja als krankheit und mache was Psychat sagt. Kann ich lange krankschreiben lassen? (Bonus Alg1) Werde die nerven das ich was brauch und das nicht geht komme mit depris etc Tabletten abgesetzt sucht und und das er Alpraz gibt macht er dann?

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selbstverständlich verschreibt dein psychiater, bei dem du wegen missbrauch von substanzen bist, dir nicht genau diese oder ähnliche substanzen.... das wäre ja komplett bescheuert. dann würde er dir nur helfen dass du legal plus ohne so hohe kosten so weiter machst... das wäre dein problem fördern und nicht helfen.

dass es dir nicht besser geht und es "nichts gebracht hat" ist auch komplett logisch, du suchst da keine hilfe oder arbeitest mit sondern willst nur dass man dir deinen konsum noch einfacher und angenehmer macht. um was zu verändern und gesund zu werden musst du mitarbeiten und deine probleme aufarbeiten und dein verhalten ändern. therapie funktioniert nicht so dass das fachpersonal alles erledigt und du musst nur anwesend sein, du musst die arbeit komplett selbst machen. fachpersonal hat die aufgabe dich auf dem weg zu begleiten, dir dinge zu erklären, dir beizusehen und mit professionellen fachkenntnissen zusammen deine probleme aufzuarbeiten. der part der was verändern kann bist aber nur du alleine. so bequem wie du dir das machst funktioniert das nicht.

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Warum bin ich unterentwickelt?

Hallo!

Ich mache mir gerade Gedanken, warum ich anderen in meinem Alter so stark geistig unterlegen bin. Aktuell bin ich 16 Jahre alt. Ich merke deutlich, dass ich mich nicht gut ausdrücken kann und auch unterdurchschnittlich kompetent bin. Wenn mir jemand etwas erklärt, verstehe ich es meist nicht. Zudem verhalte ich mich respektlos und werde von Gleichaltrigen abgelehnt.

Meine Kindheit war eigentlich super. Ich hatte so bis zur 3. Klasse Freunde, ab dann war das komplett vorbei. Ich musste dann aufgrund eines Missverständnisses für ein Jahr in ein Kinderheim, wurde da regelmäßig sexuell misshandelt. Genau dann hat sich mein Leben gewendet.

Von der 5. bis zur 9. Klasse wurde ich gemobbt, aber irgendwie wollte ich das auch genau so haben und bin definitiv selbst schuld. Ab der 10. wurde ich nicht mehr gemobbt, das scheint in dem Alter wohl auch nicht mehr so üblich zu sein. Jetzt in der 11. möchte ich eigentlich gar keinen Kontakt zu Gleichaltrigen mehr. Flüchtige Gespräche mit fremden Erwachsenen sind okay. Ich kann auch nur schlecht kommunizieren. Meistens artet längerer Kontakt in einer heftigen Streiterei aus, deswegen will ich auf gar keinen Fall intensiveren Kontakt.

Ich glaube nicht, dass ich später mal einen Beruf ausüben kann, da ich nicht zuverlässig bin und auch nicht im Team arbeiten kann. Ich komme immer zu spät und bin zu jedem respektlos. Auch wenn ich mich noch so bemühe, es wird nichts.

Ich erfreue mich daran, wenn andere Menschen leiden. Ich schaue mir im Darknet gerne Videos von Verstümmlungen und Mord an. Selbst würde ich aber nicht töten. Zudem bin ich ziemlich narzisstisch.

Meine Eltern haben mich gar nicht erzogen. In letzter Zeit rastet meine Mutter ab und zu mal aus und schlägt zu, aber eher symbolisch. Schmerzen habe ich durch sie nicht wirklich.

Meine Mutter fragt sich täglich, wie aus ihrem Kind so ein Trottel geworden ist. Wie kann sowas passieren? Ist es einfach Genetik? Mein Vater ist genau gleich. Liegt es am Kinderheim? Ich kann mir das irgendwie nicht vorstellen.

Grundsätzlich bin ich glücklich, ich verstehe nur nicht, warum ich so bin.

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vermutlich sind das die symptome und folgen deines umbehandelten traumas.

der einschnitt an dem alles anders wurde und seit dem sich dein verhalten immer mehr verhärtet, ist der zeitpunkt seit du plötzlich von zuhause weg musstest und dort regelmäßig missbraucht wurdest.

wenn man als kind traumatische erlebnisse hatte, bleibt das innere kind in dem alter und dem zeitpunkt stehen, an dem das traumatische erlebnis stattgefunden hat. das kann man nur ändern wenn man das trauma aufarbeitet und verarbeitet. die fähigkeit das eigene verhalten und emotionen zu regulieren und damit umzugehen kann dann quasi festhängen bleiben wie es zu den zeitpunkt war als das trauma stattgefunden hat. das äußert sich unter anderem dann auch darin dass man völlig unangebracht und nicht nachvollziehbar (von außen betrachtet) handelt und reagiert. weil man eben nicht reagiert wie es üblich und verständlich wäre in dem alter und der situation, sondern weil das die reaktion eines traumatisierten kindes ist

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das liegt daran dass du ein Problem mit Frauenhass hast. Deswegen sympathisierst du mit ihm. So einfach ist das. Und ja, wenn man so viel Hass und vor allem gegen eine gezielte Menschengruppe hat sollte man sich therapeutische unterstützung suchen. denn rate mal, der ursprung dessen liegt in dir und nicht in frauen an sich. es gibt gründe und auslöser die das in dir erweckt haben und weswegen du deine negativen gefühle und deinen inneren hass auf frauen projizierst. ich denke sowohl für deine mitmenschen als aber vor allem auch für dich selbst wäre es ein deutlich schöneres und lebenswerteres leben wenn du nicht für immer in diesem hass gefangen bleibst. man kann den ursprung deines problems finden und den knoten auflösen - du musst dir nur unterstützen von fachpersonal suchen und mitarbeiten. das wird dir enorm viel mehr lebensqualität geben, wenn du dich lösen kannst von dem was dich so festhält

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