Wie wird man die Sorge um den Ex-Partner los, oder sollte man derjenige sein, der die Sorgen am Ende lösen kann?

Meine Freundin hat sich vor 1 Woche getrennt. Ich habe zwar auch Liebeskummer, aber was mir eigentlich mehr Kummer bereitet ist, dass sie bevor ich sie kannte ein ziemlich doofes Leben hatte und ich nun Angst habe, dass es wieder dazu kommt. Ich habe ihr geholfen, wo ich konnte und es dauerte zwar Jahre, aber am Ende hat es geklappt und 1 Monat bevor sie Schluss gemacht hat, hat sie sich sogar bei mir dafür bedankt, dass ich ihr Leben wieder "gut" gemacht habe. Ich war zwar ihr Freund, aber ich habe mich trotzdem immer im übertriebenen Maße für ihr Wohlergehen verantwortlich gefühlt.

Jetzt ist Schluss und ich habe Angst um sie. Ich kriege auch immer mehr mit, dass Leute in meinen Alter kiffen oder andere Drogen nehmen. Sie hatte auch mal Alkohol Probleme (Sie war mit 18 sogar in einer Entzugsklinik) und sie ist extrem anfällig, was Süchte und Gruppenzwang betrifft, aber gleichzeitig ist sie davon überzeugt, dass sie komplett immun dagegen ist. Also die gefährlichste aller Kombinationen. Sie hat auch die Eigenschaft, dass sie immer extrem schlechte Entscheidungen im Leben trifft.

Ich würde ihr gerne anbieten, dass sie jederzeit zu mir kommen kann, wenn sie Kummer hat und niemanden zum reden hat. Auf der anderen Seite habe ich aber auch große Sorge davor, dass sie mich dann in ein oder zwei Jahren kontaktiert und ihr Leben wieder ganz am Boden ist, ich denke ich bin stark genug um sie ein zweites Mal daraus zu holen, aber alleine der Gedanke sie wieder in einer schlechten Lebenssituation zu sehen macht mich wahnsinnig. Was denkt ihr ? Ich weiß, dass sie sich getrennt hat und ich ihr nichts schuldig bin und auch nicht verantwortlich für sie bin, aber wir haben uns sehr geliebt und eine besondere Bindung gehabt, und der Gedanke, dass es ihr irgendwann schlecht gehen könnte bricht mir das Herz.

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Ich bin aus persönlichen Gründen daran gehindert arbeiten zu gehen, aber selbst wenn ich es nicht wäre, wieso sollte ich es tun?

Ich bin 20, und noch Schüler. Ich habe eine bestimmte Diagnose, die es rechtfertigt, dass ich neben der Schule nicht arbeiten muss, da es zu stressig für mich wäre. Aus diesem Grund muss mein Vater (Eltern geschieden) weiter den vollen Unterhalt an mich zahlen. Ich bin aber jetzt schon seit Jahren mit ihm vor Gericht deswegen, da er sich weigert. Aus diesem Grund musste ich Prozesskostenhilfe beantragen.

Neben dem Abi ist nicht mehr als ein 450€ Job drin, selbst wenn ich gesund wäre. Jetzt habe ich mir das mal ausgerechnet und mit meinen Anwalt die Situation besprochen "Was wäre, wenn ich arbeiten gehen könnte ?"

Von den 450 Euro darf ich ~50€ absetzen auf Grund von "Fahrtkosten".

Die restlichen 400 Euro werden durch 2 geteilt, da mein Vater dann 200€ weniger Unterhalt zahlen müsste.

Die restlichen 200 Euro müssten wieder durch 2 geteilt werden, mit ich die Prozesskostenhilfe zurückzahlen kann.

Es bleiben mir 100 Euro.

Die 50€ Fahrtkosten gehen auch komplett dafür drauf.

Die Fahrtdauer beträgt 1 Stunde insgesamt am Tag, für ca. 2 Stunden Arbeit am Tag.

Also kommt auf 2 Stunden Arbeit, 1 Stunde Fahrt. Sprich der Stundenlohn für 2 Stunden, ist eigentlich der Stundenlohn für 3 Stunden.

Damit wäre ich bei 45 Arbeitsstunden im Monat, mit Stundenlohn von 10€ und einen Gehalt von 450 am Ende des Monats. Aber in Wirklichkeit wäre es ein Gehalt von 100€ und einen theoretischen Stundenlohn von 2,22€.

Wenn ich dann den Job irgendwann verlieren sollte riskiere ich, dass ich mich wieder jahrelang mit meinen Vater vor Gericht streiten muss, da er dann wieder mehr Unterhalt zahlen muss. Das alles für einen Stundenlohn von 2,22€. Ich verstehe den Sinn dahinter nicht, stimmt das wirklich so ?

Beruf, Finanzen, Geld, Recht, Unterhalt, Gesetz
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