Gibt es eine gesetzliche Festlegung der Anzahl der Überstunden als Teilzeitmitarbeiter 20 Std. Wo. bzw. 24 Std. Wo. in der Pflege/Betreuung im Pflegeheim?

Bin als Teilzeitmitarbeiter in der Pflege ursprünglich mit 20 Std. Wo. fest angestellt.

Die Arbeit macht mir mit den BewohnerInnen und KollegInnen viel Freude. Im Vertrag ist festgehalten, dass bei angeordneten Überstunden diese als Freizeitausgleich ausgeglichen werden. Als ich mehr als 60 Ü.-Std. hatte, bat ich um ein Gespräch. Da es kaum Zeitfenster gibt, um diese Ü.-Std. auszugleichen, schlug ich von mir aus vor, 24 Std. die Wo. zu arbeiten. Jedoch mit dem Ziel, weniger Ü.- Std. zu bekommen. Mein Vorgesetzter fand den Vorschlag gut. So sollte ich ab 1.10. d.J. 24 Std. die Wo. arbeiten. Leider ergibt sich aus dem Dienstplan, das ich diesen Monat erneut 20 Ü. Std. dazu bekomme. Ein erneutes Gespräch verlief eher verständnislos, mit der Begründung, andere (Vollzeitkräfte hätten z. T. über 100 Ü.-Std. Andere jedoch auch erheblich weniger (9 Ü. - Std. ). Da ich meinen neuen Arbeitsvertrag noch nicht unterschrieben habe, möchte ich gern wissen, wieviel Ü.-Std. ich als Teilzeitkraft ableisten muss, zwar mit vertraglicher Zusicherung, einen Freizeitausgleich zu erhalten, der aber gar nicht so stattfindet. Gibt es hierfür eine gesetzlich Festgelegte Stundenzahl (z.. B. 20 Std. Wo. nicht mehr als 40 Ü.- Std. ansammeln lassen).

Dieter

Recht, Überstunden, Ausbildung und Studium, Beruf und Büro
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