Blenden und Verschlusszeit?

 - (Foto, Kamera, Fotografie)

6 Antworten

Die richtige Belichtung hängt bei vorgegebener Einstellung von Zeit und Blende natürlich auch vom vorhandenen Licht und der Filmempfindlichkeit bzw. der eingestellten Sensorempfindlichkeit (beides in ISO) ab.

Wenn dann eine Kombination von Zeit und Blende die richtige ist, kannst du die dadurch eingestellte Lichtmenge (darum geht es ja) beibehalten, wenn du Zeit und Blende gegenläufig entsprechend der Grafik änderst.

Verringerst du die Zeit auf die Hälfte (also etwa von 1/500 auf 1/1000 sec), musst du die Blende um einen Schritt öffnen (also etwa von 5,6 auf 4).

Muss man dann lernen, dass die Verschlusszeit dazu 1/60 ist, oder kann man das auch irgendwie rechnen?

Es kommen meist solche Aufgaben wie: Ein Bild ist korrekt belichtet mit 1/500 f/8 und ISO 100. Wie musst du die Belichtungszeit verändern, wenn die Blende f/2.8 sein soll.

In dem Fall ist es gut die Blendenreihe auswendig zu kennen, wie sie oben abgebildet ist. Also 2.8 - 4 - 5.6 - 8 - 11 - 16. Der Rest ist babyeinfach. Denn einfach, wenn du von einer Blende zur nächsten springst, verdoppelt oder halbiert sich die Belichtungszeit.

Also in meinem Beispiel oben hüpfst du von f/8 zu f/2.8 also 3 Sprünge. Das Bild wird 3x eine Blende heller weil die Blende weiter aufgeht. Das heisst die Zeit muss 3x doppelt so schnell werden, damit das Bild wieder dunkler wird. 1/500 - 1/1000 - 1/2000 - 1/4000.

Oder auch 500 x 2 hoch 3.

Easy oder?

Woher ich das weiß:Beruf – Fotografiere in Hobby und Beruf seit 2003

Und zum Verständnis noch, die Zahlen auf deinem Bild haben nicht direkt was mit den Blenden zu tun, das ist nur ein Beispiel. Blende 11 ist nicht immer 1/30 sondern kann je nach Aufgabe auch 1/2000 oder was anderes sein.

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Die Filmempfindlichkeit (Iso Werte) haben auch Einfluss auf die Blendenwahl. Die Zahl ist auf den Filmen angegeben und kann auf manchen Apparaten eingestellt werden.

Je nachdem, was du Fotographieren möchtest, ändert sich die Blende und Belichtungszeit. Nächtliche Sternaufnahmen erfordern eine längere Belichtungszeit.

Wenn es hell ist, brauchst du eine kurze Belichtungszeit.

Ein allgemeingültiger Rat ist:

Wenn die Sonne lacht, nimm die Blende 8.

Man kann es errechnen, spielt in der Praxis aber absolut keine Rolle.

Vielleicht mal bei Fotocommunity schauen

Also ersteinmal macht es einen Unterschied, ob man über Blende, oder Blendenzahl "f" spricht.

Um so größer die Blendenzahl, um so kleiner die Blende, bzw. deren Lichtdurchlass

Ich Fotografiere Hobbymäßig und würde sagen, zu dem Belichtungsdreieck gehört neben der Blendenzahl, die Verschlusszeit noch die ISo-Empfindlichkeit des Bildsensors, bzw dessen verstärkung.

Somit: Ohne den ISO-Wert kann man das nicht ausrechnen.

Mit ISO-Wert sehr wohl!

Früher gabe es ASA, daß ist aber mit ISO nmicht 1:1 vergleichbar

Woher ich das weiß:Hobby

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