Gibt´s einen Trick beim Sägen von Fasen an Holzkanten mit der Tischkreissäge?

Hallo. Möchte demnächst eine Art kleine Schachtel basteln. Grundlage sind Leisten ( B X L 50 mm x 100 mm) aus etwa 10mm dickem MDF Holz. Man kann es sich so vorstellen wie so eine Kiste, in denen Notizzettel liegen. Also eine quadratische Kiste. Die vier Seiten sollen alle mit Fasen an der Tischkreissäge versehen werden und dann verleimt werden. Ob ich den Boden mit einem Falz an diesen Seitenwänden einlasse, muss ich noch sehen... Jedenfalls wollte ich da exakte Fasen machen. Ich hoffe, es sind Fasen, weil ich habe es als Metaller so gelernt. Fasen sind mehr oder weniger zu stark entgratete Kanten, hingegen sind Gehrungen Winkelschnitte ins Material hinein und nicht an der Kante entlang. Hoffe, das sehe ich richtig... Und diese Seitenwände sollen ein genauen Maß haben (meinetwegen jetzt ma zur Demonstration 100mm). Jetzt kann ich natürlich die Leisten bzw. Streifen so auf etwas Übermaß schneiden, dann an eine Kante eine Fase sägen und dann auf der anderen Seite die Fase anreißen, wobei ich von der längeren Seite die 100 mm abmesse. Jetzt müsste ich ja das Sägeblatt und den Parallelanschlag so einstellen, dass es genau passt mit den 100mm. Und hier ist meine Frage: Da ja die Maßskala, die auf der Tischkreissäge draufgedruckt ist, hier nichts nützt, da das Sägeblatt ja schräg steht (z.B 45°), muss man ja etwas dazu addieren. Gibts es hierfür eine Hilfe oder so was in der Art? Ich könnte zwar das erste Seitenwändchen auf Fase säge (beide gegenüberliegenden Kanten und dann den Parallelanschlag danach ausrichten, aber gibts evtl. eine andere Methode, oder Rechnung? Mir fällt ehrlich gesagt nichts passendes ein...

Beruf, Maschine, Wissen, DIY, Mathematik, Holz, rechnen, Werkstatt
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Welche Oberfräse - vom Bosch, Festool oder...?

Hallo. Meine Oma will meinem Bruder und mir zu Weihnachten ein besonderes Geschenk machen. Wir können uns was wünschen, was fürs Leben sein soll, weil sie halt "nicht mehr lange durchhält" (so ihre Worte). Wir können uns jeder ein Geschenk wünschen - bis 500€. Das Geld will sie uns so nicht schenken. Da ich sehr gerne in Opas Werkstatt arbeite und vieles schon gemacht habe, habe ich mir überlegt, mir eine Oberfräse zu wünschen. Ich habe jetzt schon ein paar Modelle angeschaut und bin bei Bosch (blaue Farbe) und Festool stehengeblieben. Bloß ist jetzt die Frage: welche Marke für Oberfräsen könnt ihr empfehlen bzw. welche ist besser? Auf Arbeit haben wir viele Geräte von Bosch und Festool. Festool mehr für Holz, Bosch mehr für die Montage (Akkuschrauber, Bohrmaschine, Winkelschleifer). Kann es sein, dass vor allem Tischler mehr Festool Werkzeuge bzw. Maschinen haben als Bosch? Ich habe aber, auch durch auf Arbeit, gute Erfahrungen mit Bosch gemacht (Akkuschrauber, Bohrmaschinen). Was ist jetzt die bessere Marke für Oberfräsen? Und sind die systainer von Festool kompatibel mit den L-Boxen von Bosch? Mein Bosch-Akkuschrauber ist nämlich in einer L-Box.

Also hier noch einmal die Fragen:

1. für eine Oberfräse: lieber Festool oder Bosch (blaue Farbe)? Oder doch eine andere Marke?

2. welche marke findet ihr persönlich besser? Ich möchte mir demnächst evtl auch eine Tischkreissäge oder Kappsäge (zum Holzsägen) kaufen. Welche marke könnt ihr empfehlen?

3. sind die Systeme von Festool (Systainer) und Bosch (L-Boxen) miteinander kompatibel? Also könnte man sie aufeinander stecken?

Beratung, Haushalt, Gerät, Maschine, Holz, Werkstatt, Werkzeug, bosch, Empfehlung
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Scheppach TS4000 Sicherungen+Motorbremse?

Ahoi Genossen, ich besitze eine Scheppach Tischkreissäge TS 4000. Der Kamerad ist seit 01/1994 im Einsatz, für Heimschreiner und seit neuem zum "Brennholz" schneiden. War nie sonderlich, ich sag mal "hart rangenommen" worden.

Vor einiger Zeit (ein Jahr) hat mein Vater alte eichen und buchen Kanthölzer (6x8, 8x10 etc... nix über 12cm) als besagtes Brennholz beschafft, die er ohne meine Hilfe auf der Säge zur Ofengröße schneiden kann (war der Sinn der Sache). Betriebsdauer am Stück die ganzen Jahre, war eigentlich nie länger als 30min.

Vor ca. einer Woche hat er (seine Angabe) ca. 15min geschnitten (Querschnitte, mit einem Scheppach Universal/Längschnittsägeblatt HW315 Z20) als plötzlich die Sicherungen dafür fielen (Sicherungen für den gesamten Starkstromkreis im Raum). Nach einiger Wartezeit und wieder Inbetriebnahme, fielen nur die Sicherungen für den Arbeitsstromkreis. Die Sicherung für den Steuerstromkreis (und somit die Säge) blieben am laufen (auf einer Phase halt...). Säge via Hauptschalter deaktiviert und von da an nix mehr an der Säge gemacht.

Nach einem Tag lief die Säge wieder ganz normal weiter, ohne dass eine Sicherung fiel. Was mir allerdings an ihr aufgefallen ist, war dass die Motorbremse nach dem Ausschalten nicht mehr aktiverte. Die Säge läuft sauber im Betrieb, nach dem Ausschalten läuft sie allerdings (bis zu einer Minute) ohne Bremse aus, bis das Sägeblatt still steht.

Ich glaube schon mal von einem ähnlichen Fall gehöhr zu haben und dass hierbei die Magnetbremse defekt war. Ist dem so, oder liegt die Sache tiefer? Kennt sich jemad etwas besser mit dem besagten Objekt aus, bzw. mit diesem Problem?

Maschine, Holz, Sägen, Schreiner, Tischler
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1,5mm mit 2,5 Kabel verlängern?

Hallo zusammen!

Kleines Problem.

Hab vor kurzen gebaut bzw bauen lassen.

Der gute Elektrikermeister sollte mir Erdkabel mit raus legen. 2Stk a30 Meter für Carport etc. Lustigerweise sind das Kabel mit lediglich 1,5mm Adern was so schlau bin ich mittlerweile auch schon zu wenig ist für diese Länge. Wieso der gute Mann meint sowas machen zu müssen bleibt sein Geheimnis. Nun zur Frage.

Ich muss beide Kabel tatsächlich noch weiter verlängern. Nun werden vermutlich hier die Ohren wackeln. Es ist so. Im vorderen Bereich steht ein Carport und ein Schuppen. Im Carport soll betrieben werden: LED Beleuchtung sowie themporär vllt mal ein Staubsauger. Im Schuppen auch mal eine Tischkreissäge oder eine Bohrmaschine zzgl LED Beleuchtung für den Raum. Zu den 30m die bereits liegen kommen dann tatsächlich noch einmal 20m.

Im hinteren Bereich wird Strom benötigt für eine Reitplatzbeleuchtung ( 1 LED Strahler ) und LED Beleuchtung plus Strom für bspw eine kleine Musikanlage im Gartenhaus. Hier kommen zu den 30m nochmal 40 Meter.

In der Regel werden die meisten Dinge davon nicht zeitgleich benötigt.

Beide Kabel liegen momentan im Sicherungskasten auf einem Sicherungsautomaten.

Die Kabel von Null auf auszutauschen gegen 2,5er oder 4er wäre sehr aufwendig ( die Verlegung ins Haus ist schwierig und das Carportkabel liegt bereits unterm Pflaster ).

Nun endlich die Frage:

Kann ich die 1,5 er Kabel ausserhalb des Hauses ( ca 2 m nach dem Sicherungskasten ) mit 2,5 weiterverlängern ( und wenn ja wie verbinde ich diese am professionellsten)? Oder müssen es bei einer Länge von 50-80 Metern pro Kabel (x2) schon 4mm sein?

Kann oder muss ich das Problem mit einer zusätzlichen Absicherung vor Ort beseitigen ( und wen ja mit welcher )?

Man bedenke das weder große noch zahlreiche Verbraucher angeschlossen werden.

Da ich präzise Berechnungen mit Widerständen etc eh nicht gänzlich verstehe wäre mir geholfen wenn derjenige der weiss wovon er spricht mir mehr oder minder direkt sagt ob ich noch alle Latten am Zaun habe oder nicht und vllt wie groß die Wahrscheinlichkeit ist das das dennoch so oder wie ich alternativ beschrieben habe gut gehen kann.

Tausend Dank ein Leie

Elektrik, elektro
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