Darf ich in meinem Garten eine Mine eröffnen?

Neulich war ich in meinem Garten, um tote Tulpenzwiebeln herauszuziehen, die von einer Eichhörnchenfamilie angefressen worden waren, und bemerkte einige sehr glänzende Steine, die wie Opal glitzerten. Je mehr ich grub, desto mehr von diesen schönen kleinen Juwelen entdeckte ich. Schließlich grub ich etwa einen Meter tief, bevor es dunkel wurde und ich zum Abendessen nach drinnen gehen musste.

Ich weiß nicht, was diese glänzenden Mineralien sind - ein zwielichtiger Diamantenhändler in Hamburg Altona sagte mir, sie seien wertlos, aber ich glaube, er wollte nur meine Unwissenheit ausnutzen, um sie mir billig "abzunehmen" - aber ich bin überzeugt, dass sie sehr auffälligen Schmuck abgeben würden, der mir und Jeannie ein kleines Zusatzeinkommen verschaffen könnte. Ich würde gerne eine kleine Mine in meinem Hinterhof eröffnen, um so viel wie möglich von diesem Material zu gewinnen und vielleicht auch andere Erze zu finden.

Ich habe mir eine Reihe von YouTube-Videos über den Abbau, die Veredelung und die Verhüttung von Mineralien angeschaut und kenne mich inzwischen ziemlich gut mit dem Bau von Minen, der Gewinnung und der Verhüttung aus. Ich stelle mir eine tiefe Ein-Schacht-Mine mit einer Art Flaschenzugsystem vor, um die Oberflächenexposition der Mine zu minimieren und die Anzahl der Beschwerden von Nachbarn (und neidischen Blicken) zu reduzieren. Die andere Alternative wäre ein Tagebau, aber ich möchte nicht die Ästhetik meines Gartens oder den Wiederverkaufswert meines Hauses zerstören.

Ich denke, dass es kein Problem sein sollte, die Mine zu graben und zu betreiben, da mir das Land vollständig gehört. Ich kann mir vorstellen, dass der Lärm zu einem Problem werden könnte, wenn ich anfange, mit dem Presslufthammer durch das Gestein zu hämmern, aber wenn ich tief genug bin, sollte das kein großes Problem mehr sein. Einer meiner Nachbarn macht eine Menge Lärm mit all seinen Geräten (Schneefräse, Rasenmäher, Motorsäge) und hat ein paar bellende Terrier, also glaube ich nicht, dass er den Nerv hätte, sich zu beschweren.

Hat jemand Erfahrung mit Schürfen oder Bergbau im kleinen Rahmen im Hinterhof? Irgendwelche Tipps oder Tricks, wie man das ganze lose Gestein sicher entsorgt?

Mineralien, Gestein
Lebensraum im Osten Mythos?

Hitler schrieb in seinem Werk Mein Kampf: "Wir setzen dort an, wo man vor sechs Jahrhunderten endete. Wir stoppen den ewigen Germanenzug nach dem Süden und Westen Europas und weisen den Blick nach dem Land im Osten. [...] Wenn wir aber heute in Europa von neuem Grund und Boden reden, können wir in erster Linie nur an Rußland und die ihm untertanen Randstaaten denken.

Woher stammt der Mythos, dass Hitler dies mit Annexionen und Unterwerfungen erreichen wollte? Es ist nicht mal vom Kämpfen die Rede.

Und da er auch die Abwanderungen in den Süden Europas anspricht, die er Umlenken will nach Osten, kann er nur die deutschen Siedler aus Südosteuropa meinen. Solche Siedlungen gab es vereinzelt auch überall in Polen und sehr zahlreich im Baltikum ("Russland untertanen Randstaaten"). In Russland gab es die Wolgadeutschen. Die deutschen Siedler waren überall sehr beliebt, weil sie auch in eher unfruchtbaren Gebieten immer guten Ackerbau betrieben. In Russland wurden Teile der Wolgadeutschen in die tiefe Steppe umgesiedelt und sollten diese "urbar" machen, weil man von den Fähigkeiten der deutschen Siedler so überzeugt war. Also meinte er vermutlich einfach, dass die Siedler nicht im Süden sondern Osten Europas siedeln sollen.

Hitler hatte diesen Plan noch bis einige Jahre in seine Regierungszeit hinein weil er die Arbeitslosigkeit und den Hunger mit der hohen Bevölkerungsdichte in Zusammenhang brachte. Dann gelang es ihm aber die Arbeitslosigkeit auf nahezu null zu bringen und die Landwirtschaftsproduktion um das vierfache zu steigern wodurch auch der Hunger beseitigt war und Hunger erst in den allerletzten Kriegswochen in Ballungsgebieten auftrat. Deshalb ließ er diesen Plan fallen. Damit sah er keine Notwendigkeit mehr, dass Deutsche neue Gebiete besiedeln müsse.

1939 gelangten die alten Ostgebiete wieder unter deutsche Kontrolle und dafür rief man alle Aussiedler "Heim ins Reich", was bedeutet, dass Hitler nicht länger dachte, dass die Bevölkerungsdichte ein Problem sei, denn sonst hätte er Leute aus dem Reich genommen.

Der Reichsprotektor von Böhmen und Mähren, Konstantin von Neurath schrieb über eine Besprechung mit Hitler 1939 an das Auswärtige Amt: 

Es wird davon abgesehen, das Land (Protektorat) mit Deutschen zu besiedeln, denn die Verdeutschung des deutschen Ostens (Westpreußen, Posen, Oberschlesien) ist vordringlich und schon hierfür reicht die Zahl der deutschen Siedler kaum aus.

Und warum sollte Hitler, wenn er vorgehabt hätte "den Osten" zu annektieren und zu kolonisieren alle deutschen Siedler "Heim ins Reich" rufen? Das ist doch das genaue Gegenteil.

Kann das jemand mit aufklären und (falls vorhanden) mit Quellen belegen?

Und dass Hitler Russland bis zum Ural erobern wolle, erfand Winston Churchill, darüber spottete Hitler in einer Rede und lachte darüber.

Im bedanke mich im Vorraus.

Geschichte, Krieg, Politik, Hitler, Nationalsozialismus, Zweiter Weltkrieg

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