Sehe ich das falsch?

Wir streiten uns hier zu dritt und ich meine, im Recht zu sein.

Es geht um das Thema "Schneeräumung". Ich bin im Harz (also gedanklich) und dort ist es bekanntermaßen nicht so einfach, Auto zu fahren, wenn die Witterungsverhältnisse schwierig sind - wie jetzt aktuell (in Torfhaus). Ich habe die Reportage "Mit Blaulicht durch den Harz" auf YouTube gesehen. Dort geht es - unter anderem - um ein Ehepaar, welches im Winter im Harz campen will und in Clausthal-Zellerfeld stecken bleibt, weil der Camper keine Schneeketten hat. Der Polizist im Film rastet förmlich aus und die Frau im Camper will wieder nach Hause, weil sie keinen Bock mehr auf den Harz hat.

Ich wollte auch Urlaub im Harz im Winter machen und fragte bei der Touriinformation in Braunlage an, wie es sich mit der Schneeräumung und den Touristen verhält: Möchte man sich allgemein die Touris vom Hals halten oder tut man etwas dafür, dass Geld verdient wird? (Gut - ich spreche NICHT von Coronazeiten - sondern allgemein!). Ich erhielt die Antwort, dass die Straßen geräumt sind. Und als wir da waren, waren die Straßen auch geräumt!

Dennoch "streiten" wir uns hier, ob ich richtig denke. Denn die Meinung meiner "Widersacher" ist, dass JEDER, der nach Torfhaus fährt, Schneeketten um die Reifen zu haben hat! Ich entgegne, dass sich KEIN Tourist, für ein paar Stunden Rodelspaß Schneeketten kaufen wird und diese irgendwo in niederen Gefilden sich aufzieht oder gar - mit Termin - aufziehen lässt! Wäre das die Voraussetzung, würde gar kein Touri mehr im Winter in den Harz fahren wollen.

Wer von uns - also - hat die richtige Denke?

Urlaub, Recht, harz, Straßenverkehr
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(Foto-)NordKap-Trip, was gibt es zu beachten?

Liebe Community,

ich (m/15) möchte mir nächstes Jahr zu Ostern meinen lang ersehnten Traum erfüllen. Mich zieht der hohe Norden schon seither zu sich hin, auch fotographisch sehr, da ich seit 5 Jahren Fotos und Filme mache, und darin sehr begabt bin und dadurch ein gutes Geld für einen Schüler verdiene :)

Noch kurz vorab: Der Trip startet im Süden von Deutschland (Stuttgart) und geht (hoffentlich :D) bis ans Nordkap. Der Zeitraum ist vom 23. März 17 Tage bis zum Ende der Ferien. Da mich zwar ganz Norwegen und Schweden interessieren, der Zeitraum aber sehr klein für einen solchen Trip ist, begrenzen sich die "Sehenswürdigkeiten" hauptsächlich auf die Lofoten und das Nordkap. Letzteres wird wahrscheinlich eher kurz gehalten, wobei der Fokus (v.a. zeitlich) auf den Lofoten liegt und ja auch der Weg das Ziel ist.

Ach und gefahren wird mit einem Mercedes-Benz GLE 350 mit Allrad (falls das relevant ist).

Da ich (und meine Familie) überhaupt keine Erfahrung mit Skandinavien oder anderen nördlichen Ländern haben, da wir für den Urlaub schon immer den warmen Süden aufsuchen, habe ich einige Fragen:

Wie sind die Straßenverhältnisse zu Ende März? Braucht man Spikes, Schneeketten o.Ä. um voran zu kommen? (Ich hoffe so sehr, dass sowas nich nötig ist :c)

Und wie viele Kilometer kann man (gaaanz grob geschätzt) am Tag fahren, wenn +/- 6h Fahrt pro Tag eingeplant sind?

Gibt es irgendwelche besonderen Routen (vor allem um die lange Strecke zu überwinden) auf denen man gut voran kommt? Die Route sollte theoretisch hauptsächlich durch Norwegen gehen, wenn ich ja wie erwähnt "nur" zu den Lofoten und dem Nordkap will.

Außerdem, was sollte man für den Notfall immer im Auto dabeihaben, außer 'nen extra Kanister Sprit?

Stehen die Chancen auf Nordlichter zu dieser Zeit gut?

Mit welchen Temperaturen und Wetter ist zu rechnen?

Fragen an Leute die sich mit Foto-/Videographie auskennen: Muss ich meine Kamera (Sony a7rII) besonders schützen, oder besonderes Equipment mitnehmen?, auch wegen der Szenerie und den Umständen (ND- und Pol-Filter sind immer mit dabei)

Ich würde gerne auch häufig kurz anhalten und meine Drohne auspacken, da ja auch der Weg das Ziel ist. Muss ich da was beachten? (bzgl Gesetzen, Temperatur usw.)

Reise, Fotografie, Schweden, Norwegen, Skandinavien, Drohne
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