Was kann ich heute schon für das Jura Studium tun?

Guten Tag

Ich habe mich vor einiger Zeit entschieden, später Jura zu studieren. Jetzt bin ich noch am Anfang aller Dinge und werde, wenn alles gut kommt, meine Ausbildung beim Notariat diesen Sommer beginnen. Das Studium würde ich, wenn alles nach Plan läuft, in 3-4 Jahren beginnen. Es ist jetzt vielleicht etwas zu früh, um mich auf das Studium vorzubereiten, doch habe ich jetzt noch Zeit über, die ich gerne da rein investieren möchte. Lieber mache ich was aus dieser Zeit, anstatt sie in Belanglosigkeiten zu verschwenden, wie beispielsweise TV oder Smartphone, was mir schon lange vergangen ist... Ich denke auch, was ich jetzt, ohne jeglichen Stress und Druck, nur aus Interesse über die Jahre hinweg lerne, wird sich als mein Grundwissen verankern, wodurch ich im Studium dann einen Vorteil hätte.

Ich habe mir nun die schweizer Juristen-Zeitung bestellt, damit ich schon mal dessen im Bilde bin, was sich aktuelles in der Schweiz tut in diesem Gebiet und damit ich jetzt schon mit der „Juristen-Sprache“ vertraut gemacht werde und Fremdwörter recherchieren kann, welche sich sicherlich auch gut machen, diese bis zum Studium schon verankert zu haben.

Was kann ich sonst noch sinnvolles tun, was mir später von Nutzen sein wird? Ist es sinnvoll, mir z.B. ein OR zu kaufen und jeden Tag ein bisschen darin zu lesen? Gibt es (Schweizer!) Sendungen, die realitätsnah sind, welche ich anschauen kann, wenn ich mich mal „berieseln“ lassen möchte? Bitte nichts mit Politik, auch wenn das gut wäre, aber im Moment bekomme ich davon Kopfschmerzen...

Vielen herzlichen Dank für jeden Tipp!

Liebe Grüsse

Buch, Lernen, Studium, Schule, Schweiz, Vorbereitung, Jura, Universität, Ausbildung und Studium
Ausbildung verkürzen (Empfehlenswert)?

Hallo Community,

diese Frage geht an Alle, die schon eine Ausbildung abgeschlossen haben oder sich gut mit dem "Ausbildungssystem" auskennen;

Nachdem ich mein Abitur bestanden habe (2,7 Durchschnitt), fing ich erstmal an BWL zu studieren, jedoch merkte ich sehr schnell , dass ein Studium nichts für mich ist, und so kommt es, dass ich dieses Jahr (Ab dem 1.8ten) eine Ausbildung als Notarfachangestellter anfange. Ich habe in dem Notariat schon ein zweiwöchiges Praktikum gemacht und habe bisher gutes Feedback für meine Arbeit erhalten.

Nun zu meiner Frage:

Ich möchte die Ausbildung so schnell wie möglich abschließen, aber ich möchte sie auch mit guten Noten und einer guten Endprüfung beenden.

Ich habe bisher sehr unterschiedliche Meinungen über die Verkürzung einer Ausbildung gelesen und gehört. So sagen zum Beispiel manche Leute, dass man lieber volle 3 Jahre machen sollte, weil man die wichtigsten Dinge vorallem am Ende lernt und diese auch den Schwerpunkt in den Prüfungen ausmachen. Andere Leute behaupten, dass man für eine Ausbildung als Notarfachangestellter definitiv keine 3 Jahre bräuchte und vor allem Abiturienten diese Ausbildung auch sehr gut in 2 Jahren schaffen können.

Habt ihr da eine Meinung zu?

Edit: Danke schon mal für die ersten Antworten, aber meine Frage ist NICHT ob ich die Ausbildung verkürzen kann, sondern ob es Sinn macht die Ausbildung zu verkürzen! (Wie sind die Erfahrungen, leiden die Noten darunter?, absolviert man eine schlechtere Prüfung etc.)

Schule, Ausbildung, Abitur, IHK, IHK-Prüfung, Notar, Rechtsanwaltsfachangestellte, Ausbildungsverkürzung, Ausbildung und Studium, Beruf und Büro
Anwaltskosten der Gegenpartei übernehmen?

Hallo, wir haben einen nervigen Rechtsstreit.

Wir haben eine Immobilie erworben. Als der Schreib vom Notar kam, dass der Kaufpreis nun zu entrichten sei (wir finanzieren über eine Bank), haben wir am selben Tag die Zahlungsanweisungen getätigt - und dies wasserfest dokumentiert und umstandslos Notariat und Verkäuferin informiert.

Die Verkäuferin bombardierte uns per WhatsApp immer wieder mit pampigen Nachfragen wann das Geld endlich käme, weswegen wir ihre Nummer irgendwann entnervt blockiert haben.

Pünktlich zum Fristablauf hatten wir Post von ihrem Anwalt zwecks Zahlungsverzug. Zwei Tage drauf traf die Zahlung unserer Bank dann endlich auf dem Konto der Dame ein. Warum es so lange gedauert hat (Corona? Keine Ahnung) sagte die Bank nicht. Wir haben die Verzugszinsen für die beiden Tage beglichen.

Der Anwalt der Verkäuferin will allerdings auch, dass wir seine Rechnung ebenfalls bezahlen. Und unsere Anwältin meint, das sei rechtens so.

Egal wie ich es drehe oder wende, das fühlt sich für mich nicht rechtens an und ich habe nirgendwo einen Hinweis in sämtlichen Gesetzen und Ratgebern online entdeckt, der Gegenteiliges sagt. Vor allem da eben schon ganz früh klar und nachgewiesen war, dass wir die Zahlung angewiesen (und per Einschreiben auf den Weg gebracht) hatten.

Hat dazu jemand einen Kommentar? :/

Diese Verkäuferin war so unglaublich unmöglich zu uns, alles in mir sträubt sich, ihr noch ihren unverschämten Anwalt zu bezahlen und ich kann nicht nachvollziehen, dass unsere Anwältin sagt, das müsse so (einzige Grundlage für diese Behauptung ist IX ZR 280/14 vom BGH - was irgendwie so null komma null zu unserer Angelegenheit passt...) >_<

Recht, Immobilienkauf
Finger weg von diesen Käufern?

Hallo,
wir wollen privat ein Grundstück verkaufen und haben Käufer gefunden. Wir haben zugestimmt Ihnen das Grundstück zu veräußern, wenn Sie die Finanzierung stemmen können. Um die Finanzierung zu regeln, wollten sie sechs Wochen Zeit. Parallel dazu haben Sie einen Notar mit einem Kaufvertragsentwurf beauftragt. Soweit war das alles normal, obwohl mir sechs Wochen bis sie eine Finanzierung haben schon viel erscheint, oder? Aber gut, dann haben WIR diese Käufer kontaktiert, weil das alles ewig lief und sich niemand meldete bzw. immer nur ihr Finanzberater, der Profi ist und gut Wetter machte, und darum gebeten, dass wir einen Notartermin finden – und gemeinsam einen Tag ausgesucht. Den Finanzberater haben wir auch bezüglich des Tages kontaktiert. Der sicherte uns zu, dass er sich meldet, wenn der Termin mit dem Notariat ausgemacht ist. Es kam zwei Wochen nichts. Dann riefen WIR einen Tag vor dem lose besprochenen Termin nochmals beim Finanzberater an, der behauptete dass er doch eine Mail geschickt hat und der Termin am nächsten Tag stattfindet. Wir gingen eigentlich davon aus, dass sich alle in Schweigen hüllen, weil die Finanzierung nicht steht. Der Berater wollte dann eine Vollmacht von uns für den Verkauf am nächsten Tag, da wir den Termin so kurzfristig nicht einrichten konnten. Das wollten wir nicht- natürlich, wir kennen den Berater nicht und man erwartet doch, dass ein Termin von allen Seiten bestätigt werden muss, bevor alle Seiten den Termin für gegeben annehmen. Wir haben nie einen Termin bestätigt, weil wir den nicht erhalten haben – und dann kurzfristig eine Vollmacht unter Druck erteilen? Der Berater der Käufer wollte dann wenigstens einen neuen Termin ausmachen – Weigerung unsererseits, da wir an der Zahlungsfähigkeit der Käufer zweifelten. Zwischenzeitlich haben wir mit den Käufern gesprochen, die wissen wollten, ob der Verkauf noch zustande kommt, weil sie angeblich sonst ihre Finanzierung absagen müssen. Wir haben Ihnen weder zu- noch abgesagt, aber deutlich gesagt, dass wir in der Dimension sicher nicht verkaufen, wenn wir nicht wissen, dass die Finanzierung steht. Und: Es kommt nichts.
Wie lange Zeit würdet Ihr den Käufern geben, ihre Finanzierung nachzuweisen? Bzw. hätten Sie bei euch überhaupt noch Zeit dafür, wenn ein Termin festgesetzt wird und nie ankommt (sowas passiert vielleicht schon mal), aber dadurch auch nicht bestätigt wird und dann keine Nachfrage kommt, warum man sich nicht mit einer Terminbestätigung meldet? Zumal vorher immer kommuniziert wurde, dass wir wissen wollen, dass das Geld auch wirklich kommt und man uns sagte, man hält uns auf dem Laufenden.
Auch das Auftreten des Beraters, der eine Vollmacht vorschlug, ist nach meinem Geschmack dubios. Das einfach einen Abend vor dem Termin vorzuschlagen, während die Verkäufer darüber kaum nachdenken können - und das in einer Situation, wo niemand mal nachgefragt hat, ob der Termin klar geht. Wir kommen uns völlig veralbert vor. Finger weg? DANKE FÜR ANTWORTEN

Recht, Grundstück, immobilienverkauf

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