Konsequenzen nach fälschlich vermutetem Waffenbesitz?

Person A war mit ihrem Ehepartner im Wald spazieren und führte ein Monokular bei sich, um Wildtiere zu beobachten. Irgendein anderer Spaziergänger informiert die Polizei (wurde später durch die Polizei erwähnt), dass im Wald zwei Personen seien, von denen eine (womöglich/definitiv?) eine Schusswaffe mit sich führe.

Person A bekommt keine zwei Stunden später Besuch von der Polizei: Drei Beamte verschaffen sich gewaltlos Zugang zum Treppenhaus der Wohnanlage, treffen Person A und Ehepartner im Treppenhaus an und fordern Person A auf, sich mit erhobenen Händen an die Wand zu stellen, durchsuchen sie und befragen beide. Die Polizei fragt nach beim Spazierengehen mitgeführten Gegenständen, Person A erklärt, dass sie lediglich ein Monokular mitgeführt habe und es vorzeigen könne. Währenddessen hält ein weiteres Fahrzeug auf der Parkpalette der Wohnanlage; das SEK präsentiert sich in voller Montur, verweilt allerdings auf der Parkpalette. Es kommt zu keiner Wohnungsdurchsuchung, nach dem Vorzeigen des Monokulars zieht die Polizei wieder ab.

Gibt es Konsequenzen für den Spaziergänger, der den Verdacht geäußert hat? Wird die Polizei sich mit dem-/derjenigen in Verbindung setzen? Kann der Hinweisgeber durch Person A wegen falscher Verdächtigung (bzw. ist es ja eigentlich vielmehr eine Verdachtsäußerung und keine falsche Verdächtigung, richtig?) angezeigt werden?

Diverse Personen haben die Maßnahme mitbekommen, Person A geht es um die womöglich in Mitleidenschaft gezogene Reputation.

Polizei, Recht, SEK, durchsuchung, Verdächtigung

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