Ratten im Keller aus der Kanalisation

Hallo zusammen,

wir sind/waren dabei unseren Keller zu renovieren und dazu habe ich die Wände verputzt. Dabei habe ich auch ein Loch zugespopft und einige Tage später war es wieder auf (einige Zentimeter groß). Nachdem das mehrmals passiert ist, habe ich ordentlich Drahtgeflecht und scharf geschnittene Metallteile und Putz so weit es ging (vielleicht 15 cm) in den geschätzt 1,5 Meter langen Tunnel hineingestopft und alles gut verputzt. Jetzt nach zwei Wochen kam wieder ein neues Loch, genau neben dem was ich sorgfältig verschlossen hatte. Nun weiß ich, dass in der Richtung, in die das Loch geht auch der Anschluss zur Kanalisation ist und der Geruch, der gelegentlich dort aufrat stützt natürlich die Annahme, dass die Ratten sich von dort in den Keller fressen.

Deshalb die Frage: wie wird man die Viecher los? (Natürlich erst einmal den Zugang zum Vorratskeller verhindern.) Die sicherste Methode ist natürlich Wände und Rohre auseinander nehmen und alles neu machen - ist natürlich nicht die einfachste, schnellste und angenehmste Methode. Rattenfallen direkt vors Loch stellen wird wahrscheinlich auf lange Sicht nichts gegen den unendlichen Nachschub an Kampfnagern aus der Unterwelt ausrichten können (...und man hat jeden Tag eine tote Ratte im Keller). Und ebenso wird Gift nicht die endgültige Lösung sein. Wenn ich das Loch mit dünnem Beton "tiefenverfülle", werden die sich dann da auch wieder durchfressen? Und dabei befürchte ich auch noch, dass ich ja nicht abschätzen kann was für ein Volumen ich stopfen muss und dass dann der Kanalisationsanschluss zubetoniert wird.

Heimwerker und Rattenfänger aus Hameln und aller Welt, helft mir.

Gruß Jens

Nager, Gift, Keller, Ratten, Plage
Anschluss Telefonadern in einem APL / EVZ mit Schneidklemmentechnik

Moin,

es geht um die kontaktsichere bzw. technisch richtige Anschlusstechnik einer Telefonader an einen Endverzweiger mit der Schneidklemmentechnik.

Es gibt (angenommene) Verbindungsprobleme in einem Endverzweiger bzw. um diese auszuschließen, möchte ich die Adern neu auflegen.

Ich bin eigentlich ein Freund von Schraubklemmen, aber seit den 90er Jahren wurden ja die APN`s bzw. EVZ nur noch mit Schneidklemmentechnik verbaut.

Vorgefunden habe ich eine Verdrahtung, die ein 1&1-Techniker vor ca. 2 Jahren vorgenommen hat. Dabei geht es um das Klemmenpaar 3. Auf der linken Seite der Klemme sind 12 Adern vom APN kommend auf den insgesamt 6 vorhandenen Klemmpaaren aufgelegt.

Auf den Klemmpaaren - 1 und 2 sind vier rot-codierte Adern - 3 und 4 sind vier grün-codierte Adern und - 5 und 6 sind vier grau-codierte Adern auf der linken Seite aufgelegt.

Das ist soweit richtig.

Es gibt drei Wohneinheiten im Haus und 3 Leitungen, die von den Wohnungen in den EVZ führen. Diese sind jeweils 4-adrig, rot/schwarz und gelb/weiß, wobei immer nur rot/schwarz benutzt wird. Die Adern rot/schwarz von Wohnung 1 und 2 liegen nun rechts auf den Klemmenpaaren 1 und 2.

So weit immer noch alles so, wie es mE nach sein soll.

Aber das Adernpaar von Wohnung 3 liegt nicht auf dem Schneidklemmenpaar 3 auf der rechten Seite, sondern zusätzlich auf dem Schneidklemmenpaar 3 auf der linken Seite, so dass dort die grün-codierten Adern des Klemmenpaares 3 mit den Adern rot und schwarz aus Wohnung 3 zusammen aufliegen. Das hatte bei einem Anbieterwechsel vor zwei Jahren ein Techniker von 1&1 so geändert.

Das ist meines Ermessens nach unsauber.

Nun zu meinen Fragen:

  1. Ist es richtig, dass Schneidklemmenpaare von links nach rechts 1:1 durchgeschaltet sind?

  2. Dies ist vermutlich doch mit festem Material verbaut (also nicht mit Adern), so dass doch im Normalfall die Verbindung von links nach rechts nicht gestört sein kann?

  3. Darf man auf eine Schneidklemme zwei Adern auflegen oder birgt das nicht potentielle Verbindungsprobleme in sich?

  4. Wie legt man die Ader fachgerecht auf? Ist es richtig, dass die Ader ummantelt, also nicht abisoliert, aufgelegt wird?

  5. Wenn man kein LSA-Werkzeug oder -tool besitzt, wie legt man die Ader am besten auf, so dass sie sicheren Kontakt hat?

  6. Wenn man überprüfen möchte, ob von der Anschlussstelle des Anbieters her das Telefonsignal (bzw. DSL-Signal) am APL auch ankommt, kann man das mit einem Spannungsmessgerät überprüfen und falls ja, welche Spannung müsste messbar sein?

So, das waren meine technische Fragen. Zusätzlich, falls jemand aus der Region Hannover / Hameln das hier liest:

  1. Hat jemand ein LSA-Tool, was er mir am Wochenende leihen könnte?

Vielen Dank für eure Antworten.

telefonieren, DSL, telefonanschluss, Telekommunikation, Appl

Was möchtest Du wissen?