Wie schaffe ich es weniger Medikamente zu nehmen?

Ich habe Angst, dass ich eine Medikamentensucht entwickle und mir meine Organe zerstöre.

Das Problem ist, dass ich oft Schmerzen habe. Ansich ist das ja "okay", aber oft fällt es mir nicht so leicht die Schmerzen auszuhalten.

Schmerz triggert meine Panikattacken extrem. Ich kann die mittlerweile sehr gut kontrollieren, aber Schmerz triggert das zu sehr. Das kann ich nicht ignorieren.

Deshalb nehme ich dann Medikamente. Zumindest wenn ich etwas wichtiges vorhabe wie Schule oder Arbeit, wo ich keine Panikattacke bekommen sollte. Zuhause nehme ich keine Medikamente.

Ich weiß aber garnicht welche Schmerzen ich wirklich habe und was psycho somatisch ist..

Habe seit 12 Jahren einen essentiellen Tremor und damit verbunden Nerven Schmerzen, was sehr anstrengend ist.

Zudem habe ich immer wieder Migräne, Bauchschmerzen oder Übelkeit.

Während meiner Periode habe ich starke Regelschmerzen, bei denen ich kaum laufen kann. Während meines Eisprungs genauso. Habe also fast immer irgendwas.

Es ist ein Kreislauf. Ich schlafe schlecht, weil ich Angst habe vor der nächsten Panikattacke. Ich wache auf mit Bauchschmerzen und Übelkeit, nehme Medikamente und habe Angst was es mit meinen Organen macht. Panik wird nicht besser.

Medikamente geben mir aber die Sicherheit, dass ich meinen Tag durchstehe. Ich nehme z. B morgens eine 1000mg Paracetamol und ich weiß, dass ich den Tag jetzt wohl eher gut schaffen werde. Später kommen dann irgendwann die Gedanken, ob ich es nicht sein lassen sollte.

Nehme in einem Monat:

6x 1000mg Paracetamol (Kopfschmerzen, Schmerzen allgemein)

8x 10mg Buscopan (Periode)

4x Loperamid (habe durch Stress abundzu Durchfall)

Was kann ich tun?

Ich hatte ein ganzes Jahr lang keine Panikattacke! Habe viel Sport gemacht, mich mit Leuten getroffen und gearbeitet. Es war toll.

Jetzt bin ich viel Zuhause und die Ängste kommen wieder...

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