Nachtspeicherheizung durch Infrarotheizung ersetzen?

Hallo liebes Forum,

ich renoviere gerade das Schlafzimmer meiner Oma (22 m² ca 50 m³). Da sie aufgrund eines Schlaganfalles nun öfters Zeit in ihrem Zimmer verbringen wirde, habe ich die Woche den Nachtspeicherofen auf Funktion getestet, da sie diesen nie in Betrieb hatte weil das Schlafzimmer nie beheizt wurde. Nun funktioniert der Ofen nichtmehr und ich bin auf der Suche nach einer Lösung.

Option 1: Defekten Nachtspeicherofen gegen einen der viele nun ungenutzten, funktionstüchtigen Nachtspeicheröfen tauschen.

Option 2: Defekten Nachtspeicherofen raus und gegen eine Infrarotheizung tauschen.

Weshalb sie nie das Heizsystem gewechselt hat (Gas/Wasser/erneuerbare Energien) kann ich nicht verstehen, da dieses Update sich schnell gerechnet hätte bei diesen Strompreisen. Nun ist es für solch eine Heizumrüstung aber zu spät und ich muss eine Elektrische Alternative finden.

Eckdaten zum Zimmer: BJ: 1956 Außenwände: 1 (Holzständerwand mit Zellulose Füllung) Glasfassade: 7,7m² (Dreifach verglast) Innenwände: 2 17,5er KS Mauerwerk

Nun benötige ich nach der Faustformel 30 KW/m³ ca 1500 KW Heizkörper . Bei ca 1100 Betriebsstunden / Jahr bei 23cent/KWH komme ich da auf 380€. Ich persönlich empfinde dies als sehr teuer -wir sprechen hier von einem Raum. Habe leider keine Leistungsangaben auf dem vorhandenen Nachtspeicherofen gefunden um zu verglichen .

Bei Amazon habe ich eine günstige Variante Gefunden :

https://www.amazon.de/InfrarotPro®-Infrarotheizung-Elektroheizung-Wandhalterung-AKTIONSPREIS/dp/B01DR8BE1K/ref=aag_m_pw_dp?ie=UTF8&m=A14A0IA10WNPNL

kann man da ohne Bedenken kaufen oder würdet ihr mir davon abraten? Gibt es Hersteller mit gutem Ruf? Kenn mich in dieser Materie leider nicht aus. Aber wenn der Hersteller 7 Jahre Herstellergarantie gibt sollte es ja schon ein gutes Produkt sein oder?

Über eine Antwort die mir etwas mehr Licht in diese Geschichte bringen würde wäre ich sehr Dankbar :)

Elektrik, Heizung
Zug im Altbau trotz isolierter Fenster, was tun?

Hallo liebe community.

Ich wohne seit einem Jahr in einem sehr schönen Altbau. Leider habe ich zwischen November und Mitte Mai! letzten Jahres ziemlich Probleme mit der Kälte gehabt, obwohl es im warmen Wien da schon 22 Grad Außentemperatur hatte!

In der ganzen Wohnung hat es "gefühlt" gezogen, woraufhin ich Fenster und Eingangstüren dichten lassen habe. Mit mäßigem Erfolg. Bis Mitte Mai habe ich mit Kapuzen-Pullover geschlafen und geheizt. Obwohl die Temperatur in der Wohnung recht warm war, hat es gezogen und ich war lange Zeit erkältet. Habe dann, mit Kapuze über die Ohren gezogen, geschlafen. Ich schreibe gefühlt, weil ich nicht ausschließen möchte, dass ich übertreibe aber selbst beim Sitzen auf dem Sofa fiel mir auf wie kalt mir wurde, was an anderen Orten (Küche) nicht der Fall war.

Die Deckenhöhe liegt bei rund 4.5 Meter. Das Schlafzimmer mit Fenster zur Straße gerichtet. Die Rückwand zum Treppenhaus, dass zum sehr kalten Innenhof liegt. Meine Vermutung ist, dass es ein Temperaturgefälle zwischen den Wänden gibt und sich daher die Luft stark bewegt. Ich hatte auch den Eindruck, dass eine Barrikade um das Kopfende des Bettes teilweise Abhilfe geschaffen hat.

Nun meine Frage: Was würdet Ihr in meinem Fall tun? Habt Ihr Erfahrungen, wo die Ursache liegen könnte und was Abhilfe schaffen würde? Lohnt sich etwa eine Infrarotheizung um die Wände gleichmäßig zu wärmen? Ich möchte eigentlich nicht lange in der Wohnung bleiben und suche eher nach einer symptomatischen Lösung.

Freue mich auf Eure Erfahrungen und Tipps!

Wohnung, Fenster, Temperatur, Kälte, Altbau, Schlafzimmer, Zug

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