Wer haftet bei Brand im Kleingarten für Nachbars Hecke?

Liebe Alle, vielleicht hat ja jemand schonmal etwas ähnliches erlebt. Im Juli ging unsere Laube im Kleingartenverein in Flammen auf. Da die Polizei keine Hinweise auf Brandstiftung gefunden hat, geht man von einem technischen Defekt aus. Soweit so gut. 3 der 4 umliegenden Gärten haben ihren Schaden ebenso wie wir selbst von der Versicherung erstattet bekommen. Dort heißt es nämlich Brand ist Brand und jeder Pächter bekommt die Erstattung für Laube usw.

Ausser Nachbar 4. Der hat nämlich nur Schaden an seiner Hecke und das ist nicht mitversichert. Er fordert von uns nun die Entsorgung und die Beschaffung eines Sichtschutzzauns. So kam er zu mir. Ich habe den Schaden bei meiner Haftpflicht angezeigt. Diese sagt aber nun:

"Die Haftpflichtversicherung leistet, wenn der Brand grob fahrlässig oder absichtlich verursacht wurde und Dritten (Nachbarn) dadurch ein Schaden entstanden ist. Im vorliegenden Schaden, ist der Brand auf ein Kurzschluss zurückzuführen. "

Nun bin ich ratlos. Ich dachte für Schäden an dritten habe ich die Haftpflicht. Der Versicherungsombutzmann sagt, dass die Versicherung quasi sagt uns trifft keine Schuld und somit sind wir nicht verantwortlich. Würde der Nachbar nun also vor Gericht ziehen - müsste wiederum die Haftpflichtversicherung für diesen Rechtstreit aufkommen. Ich kann mir das so nicht vorstellen und bin extrem verunsichert wie ich mich nun verhalten soll.

Hat jemand einen Rat?

Eine private Rechtschutz habe ich leider nicht.

Garten, Recht, Versicherungsschaden
Nachbar verlangt dass ich bis zum 22.02 meine Hecke schneide (momentan noch 15cm Schnee)

Hallo Leute, Wir bekamen einen Brief vom Nachbarn (23.01.10) in dem er uns aufforderte unsere zu hochgeradene Thuja-Hecke (3,5m hoch – 7m lang,Abstand zu Grenze 0,75cm) bis zum 14.02.2010 zu scheiden. Die Hecke steht hinter einem Palisadenzaun der 2m hoch ist und keine Zweige zum Nachbar in den Garten ragen. Am 31.01.10 antworteten wir und teilten unserem Nachbarn mit dass wir so oder so die Hecke im Frühjahr kürzen wollten und dies auch tun werden. Der Termin 14.02.10 wurde von uns aber bis heute aus Witterungsgründe, immer noch Frost und über 15cm Schnee im Garten, eingehalten. Am 18.02.10 ist nun ein Schreiben seines Rechtsanwaltes gekommen, in dem er uns nochmals auffordert bis zum 22.02.10 die Hecke zu schneiden (bei uns fällt gerade Schnee). Frage : 1.) Muss ich denn wirklich die Hecke bei Frost schneiden, was für die Hecke laut unserem Gätner nicht das beste ist. Die Hecke ist mit Sicherheit schon seit 3 Jahren zu hoch. 2.) Muss ich denn die Anwaltskosten für das Schreiben übernehmen ? Der Anwalt will eine Kostenerstattung von einem Streitwert von 2000€ daraus erbibt sich für seinen Brief eine Summe von 277€. Das schneiden der Hecke kostet laut Angebot, welches mir telefonich schon zugesagt wurde 150 € (mit an und ab Fahrt). Ich kann also bei bester umrechnung keinen Streitwert von 2000 € errechnen.

Garten, Nachbarn, Hecke

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