Welche Basisgrößer für Camper?

Hallo Zusammen,

wir möchte einen Camper selbst ausbauen. Aktuell campen wir mit meinem Seat Leon ST mit Dachzelt und Kofferaum-Campingausbau. Wir mussten allerdings dieses Jahr in Schweden feststellen, dass gerade bei schlechten Wetter ein Dachzelt + Auto keinen wirklichen Spaß macht. Gerade bezüglich Kochen bei Regen wollen wir doch einen kleinen Komfort in Sinne eines Rückzugsorts haben der trocken ist und in dem wir das schlechte Wetter absitzen können. Aktuell haben wir leider immer nur die Möglichkeit auf den Autositzen zu warten.

Nun meine Frage an die Experten bzw. an die die eventuell selbst eine solche Situation hatten. Welche Größe des Basisfahrzeugs würdet/wurde gewählt, also Transporter Größe (z.B. T5, Jumpy, Trafic, Vivaro etc.) oder Kastenwagen (z.B. Ducato, Jumper, Boxxer etc.)?

Das Szenario wie wir es uns vorstellen ist so, dass wir immer noch hauptsächlich im Dachzelt schlafen wollen, es also auf dem Dach mitnehmen. Nur bei Regentagen wenn das Dachzelt noch nicht aufgebaut ist soll im Camper die Möglichkeit bestehen auch hier schlafen zu können. Ein festes Bett im Camper muss es also nicht geben, sondern eine Sitzbank-Bett-Kombination. Gekocht werden soll allerdings im Camper bzw. durch den mobilen Gaskocher kann auch draußen gekocht werden. Eine Stehhöhe muss allerdings nicht vorhanden sein, also auch beim Kastenwagen max. H1.

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Wohnmobil (Camper) auf Basis Kastenwagen untauglich wegen mangelhafter Isolierung?

Mein Mann und ich möchten uns in einigen Monaten vielleicht einen fabrikneuen Camper (Wohnmobil) Modelljahr 2020 neu kaufen. Das Fahrzeug soll hinsichtlich seiner Außenmaße wendig bleiben, aber innen dennoch Stehhöhe und Naßzelle bieten. Es soll außerhalb des Winters für Wochenendtrips und Urlaube in Stadt und Land dienen. Fahrgebiet wohl so ziemlich alles zwischen Nordkap und Gibraltar. Wir dachten an einen ausgebauten Kastenwagen und liegen damit sicherlich im Trend. Uns gefällt der Pössl Summit 600 bzw. 2 WIN (R) Plus auf Basis des Citroën Jumper Maxi (ähnlich Fiat Ducato und Peugeot Boxer) recht gut. Länge 599 cm, Breite 205 cm, Höhe 265 cm. Perfekt. Ab rund 40.000 Euro beginnen die Preise, da bekommt man viel Auto fürs Geld.
Ein recht Wohnmobil-erfahrener Bekannter meinte, dass das ein Fehlkauf sei. Das Hauptproblem sei die mangelhafte Isolierung der Blechkarosserie. Das Fahrzeug würde sich in der Sonne im Innenraum massiv aufheizen. An einen angenehmen Aufenthalt und erholsamen Schlaf sei nicht mehr zu denken, zumal es keine motorunabhängige Klimaanlage gäbe. Umgekehrt verhalte es sich bei Nachtfrost. Ohne ununterbrochen laufende Standheizung wird es rasch kalt und klamm. Dazu kämen möglicherweise Probleme mit der Kondensationsfeuchtigkeit.
Eine weitaus bessere Wahl in Hinblick auf Isolierung, Raumangebot und geringerem Leergewicht (vor allem in Relation zum Raumangebot) sei ein teilintegriertes Wohnmobil, z. B. ein Weinsberg CaraCompact Edition Pepper auf Basis Peugeot Boxer für erstaunlich günstige 52.000 Euro. Maße 674 x 220 x 276 cm.
Hat er recht?

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