Warum wird Barbie kritisiert, Disney aber gelobt?

Hallo, in den letzten Jahren wurde Disney sehr hochgepriesen, weil sie englisch stärkere weiblicherer Charaktere boten und das als einen Durchbruch angesehen wurde. 

Jedoch komme ich nicht drumherum mich zu fragen, warum das so viel Aufmerksamkeit erregt, obwohl die Barbie-Filme schon eher starke weibliche Charaktere zeigten. In jedem Film hat sich Barbie selbst gerettet, war mutig, klug und hat auch mal ihren Prinzen gerettet. Ich kann mich an keinen Film erinnern, an dem sie von einem starken männlichen Charakter gerettet werden musste und das Fräulein in Not spielte. 

Sieht man sich Frozen an, dann freut sich jeder, dass die Bindung zu den Schwestern in den Vordergrund steht, anstatt die Liebesgeschichte. In den Filmen hatte Barbie ihrer Schwester mehrmals Geschichten erzählt, um sie zu belehren oder sie aufzumuntern, etc. was für mich eine starke schwesterliche Bindung stellt. Also ist dieses ganze „Schwesternbeziehung“ nichts Neues.

Oder bei Rapunzel - Neu Verföhnt war jeder begeistert, dass Rapunzel Eugene rettete, obwohl es meiner Meinung nach eine etwas abgewandelte Form von Barbie und der fliegende Pegasus ist, wo Barbie den „Dieb“ ebenfalls mehrmals rettete. 

Trotzdem werden all diese Seiten irgendwie übersehen und es wird kritisiert, dass Barbie eher daran schuld sei, dass Mädchen unbedingt dünn und hübsch sein wollen/wollten. Dabei werden die Stories in den Filmen aber vollkommen übersehen. 

Wie seht ihr das? Irgendwie habe ich schon des Öfteren daran denken müssen :) 

Disney, Barbie, Feminismus, Filme und Serien, frozen
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