Wo sind "richtige" Kombis geblieben?

Vor 15 Jahren hatte praktisch jeder Hersteller einen richtig guten Kombi im Angebot, der Platz hatte, Laderaum bot und einfach ein Kombi war. Manche Firmen hatten sogar zwei oder drei davon im Angebot - bei Opel gab es den Astra, den Vectra und den Omega als geräumigen Caravan; alles klasse Kombis, schon der Kleinste hatte mehr Raum als viele Mittelklasse-Kombimodelle. Jeder Importeur hatte was, Toyota hatte einen grandiosen Corolla-Kombi und einen spitzenmäßigen Avensis anzubieten, Fiat hatte einen riesigen Croma II und Peugeot eine Palette mit 206, 307 und 406 Kombi. Da wurde jeder fündig.

Heute gibt's bis auf den Ford Mondeo Turnier - einen der letzten Dinosaurier; mal sehen, wie lang der noch so groß und kombimäßig ist - kaum mehr richtig nutzbare normale Kombis, die einfach nur groß und geräumig sind. Dacia und Lada gibt es auch noch, aber die Volumenhersteller haben keine Kombis mehr, sondern "SportsTourer" und ähnlichen Quark im Programm, bei denen ein Anhänger dazu gekauft werden müsste, will man hier was transportieren. Optisch fette Autos und mit jeder Generation noch aufgeblasener, innen eng.

Selbst der früher so pragmatische Familien-Passat oder der Octavia wurden zu Lifestyle-Business-Kombis mit engen Kofferräumen und schrägen Hecks. Ich frage mich: Will der Kunde das wirklich, dessen 15 Jahre alter Omega-B Caravan oder Passat 3BG Variant langsam die Grätsche zu machen droht?

Und wo finde ich noch einen richtig guten, großen und preislich nicht gerade in Mercedes E-Klasse Level wildernden Kombi, der dazu noch neu ist bzw. keine 15 Jahre alte Konstruktion?

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Warum geht sein Auto ständig aus?

Er fuhr einen Opel Astra F Caravan 1,6 (BJ1997).

Weil er manchmal ausging und hernach direkt nicht mehr ansprang, rief er den ADAC. Dieser sagte ihm, dass er eine neue Lichtmaschine bräuchte. Er kaufte daraufhin eine LiMa. Weil bis zur Lieferung dieser LiMa der Astra erneut stehen blieb, kam der ADAC wieder vorbei. Diesmal sagte er, es sei die Benzinpumpe. Der Astra kam in die Werkstatt. Der KFZ-Meister, der die Pumpe eingebaut hatte, sagte, dass es aber eher an den Kraftstoffleitungen liegen würde. Er wollte diese unbedingt auch erneuern. Und weil der Wagen endlich wieder fahren sollte, willigte der Besitzer ein.

Der Wagen blieb aber hernach wieder stehen. In unregelmäßigen Abständen ging der Motor einfach aus. Dann kam der Wagen zu einem anderen Spezialisten. Dieser erkannte, dass es das Abgasrückführungsventil sein würde, welches mit Lösen von vier Schrauben einfach selbstständig ausgetauscht werden kann. Dieses Abgasrückführungsventil wurde bestellt und eingebaut. Die Probefahrt ging keine 500 Meter weit, als der Motor wieder ausging.

Nachdem die Kraftstoffpumpe neu war und die dazugehörigen Leitungen ebenfalls, wollte ich auch einen neuen Kraftstoff-Filter haben. Auch wenn es wahrscheinlich nicht an ihm lag, so kaufte ich einen Filter und baute ihn ein. Der Wagen fühlte sich aber immer noch nicht wohl genug, als dass er nicht ausgehen wollte. Ein weiterer Spezialist sagte ihm nun, dass er einen neuen Kurbelwellen-Sensor (OT-Geber) bräuchte. Deswegen kaufte er einen passenden OT-Geber und baute ihn ein. Doch auch hier ging die Probefahrt danach keine 1.000 Meter weit gut. Der Motor schaltete wie gewöhnlich ab.

Völlig entkräftet und verdattert, wie viele Teile in Frage kommen, dass der Motor ohne Grund auszugehen vermag, ließen ihm keine Hoffnung auf Linderung des Problems. Dass man einen Fehler auch mit dem sogenannten Auslesen der Fehlermeldungen finden kann, war ihm und den Spezialisten klar. Dies wurde ja auch einige Male versucht, nur leider ohne Erfolg.

Was konnte es nur sein?

Falsch getankter Sprit oder Spritmangel kann ausgeschlossen werden.

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