Warum Hawking-„Strahlung“ und wie verliert ein Schwarzes Loch im selben Zug Masse?

Hallo,

letztens habe ich mich gefragt, wie die theoretischen Physiker (bzw. Hawking selbst) herausgefunden haben, dass es sich bei den Partikeln, die von einem Schwarzen Loch ausgesandt werden, um tatsächliche Strahlung handelt. Das Konzept mit der Vakuumfluktuation am Ereignishorizont ist mir klar, jedoch habe ich nicht ganz verstanden, wieso von Strahlung und nicht von Teilchen (bzw. Antiteilchen) die Rede ist. (Liegt es daran, dass das Antiteilchen zum Photon, das Photon selbst ist?)

Außerdem habe ich mich gefragt, wie es sein kann, dass das Schwarze Loch dadurch Masse verliert. Ich habe gelesen, dass sie sogenannten virtuellen Teilchen sich Energie „ausborgen“, um zu realen Teilchen zu werden. Wenn es jedoch nicht zur Annihilation kommt, kann ein Teilchen dem Schwarzen Loch mit dessen Energie entkommen. Da E=mc^2 würde das auch mit dem Masseverlust übereinstimmen, nur strömt doch im selben Moment (mindestens) genauso viel Energie und Masse wieder ins Schwarze Loch (sei es durch Strahlung, Sterne, Planeten etc.). Oder kommt die Hawking Strahlung wirklich erst „zum Einsatz“, wenn das Schwarze Loch ein so hohes Alter erreicht hat, dass sich noch kaum Materie in der Umgebung des Schwarzen Lochs befindet und somit keine Masse mehr dazugewonnen werden kann?

Astronomie, Astrophysik, Physik, schwarzes-loch, theoretische Physik, Stephen Hawking

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