Zu wem hat der hund die engste bindung?

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7 Antworten

Hallo,

für einen Podenco ist das Laufen und Jagen das Wichtigste in seinem Leben. Meistens kann man diesen Hunden aber den Freilauf kaum ermöglichen, da sie sehr stark auf "Jagd" programmiert sind und es schwierig bis unmöglich ist, diesen Jagdtrieb sicher zu kontrollieren.

Noch schwieriger wird es, wenn diese Hunde bereits auf der Straße oder bei einem Jäger gelebt haben (da kommen sie ja meist aus Spanien her). Dann ist ein Freilauf nur in einem gesicherten Hundeauslaufgelände möglich.

An nächster Wichtigkeitsstelle kommt für diese Hunde das Futter. Erstens, weil sie sehr verfressen sind und zweitens, weil diese Straßen-/Jägerhunde ihr ganzes Leben lang niemals sicher satt geworden sind.

Wer dem Hund also den Zugang zu diesen wichtigen Ressourcen ermöglicht, der wird mit großer Wahrscheinlichkeit auch sein "Idol" werden.

Weitere wichtige Voraussetzung um eben jenes Idol zu werden, ist die Sicherheit, die der Hund in der Gegenwart dieser Person empfindet. Meist ist es so, dass ein Hund diese Sicherheit eher bei einem Erwachsenen erlebt - nicht bei jungen Menschen. Dafür haben Hunde eine sehr feine "Antenne".

Ich persönlich finde es immer wieder sehr schade, wenn innerhalb einer Familie um die Gunst des Hundes "gebuhlt" wird, oft mit dem Endergebnis, dass die jungen Menschen innerhalb der Familie dann schnell die Freude an dem Hund verlieren, wenn dieser sich an Mutter oder Vater eng bindet.

Aber ein Familienhund sollte von allen gleichermaßen geliebt werden. Denke daran, ein Hund lebt von seinen Instinkten und in seiner "Weltanschauung" gibt es im Rudel immer nur EINEN "Chef". Die anderen "Rudelmitglieder" liebt er natürlich trotzdem über alle Maßen. Dafür muss man Verständnis haben und nicht beleidigt sein, wenn der Hund sich einen anderen "Chef" wählt.

Ich wünsche euch trotzdem ganz viel Freude mit dem Podi, und immer daran denken:

Mit einem Podenco hat man immer Tränen in den Augen: Oft vor Verzweifelung, oft vor Enttäuschung, aber ebenso oft vor Liebe.

Daniela

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Kommentar von eggenberg1
29.08.2016, 19:12

im letztem satz  steckt  wohl  deine ganze liebe  zu dieser rasse ,, wunderschöööön  :-)

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Hi,

Die Bindung wird er ja schon zum ganzen Rudel haben ;) aber ich denke wenn es drauf ankommt wird er sich für die Person entscheiden bei der er chillen und abschalten kann, weil sie ihn Sicherheit,Vertrauen und Beständigkeit vermitteln konnte. Das muss nicht zwangsläufig der sein mit den er am meisten macht. Das hinterher laufen in der Wohnung muss zB nicht positiv gemeint sein, es kann auch sein das er der Person eben doch nicht zutraut ohne seine Hilfe zB auf die Toiliiette zu gehen. Und spannend sind lustigerweise meistens die, die sich rar machen ;) 

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ein hund sucht sich seine bezugsperson aus.

einerseits natuerlich nach der aufmerksamkeit, die er von der person bekommt,,also wie oft die mit ihm gassigeht, wer ihn fuettert etc -anderseits haben hunde ein feines gespuer fuer die machtverhaeltnisse in einer familie, jugendliche und kinder werden deshalb oft nur als mitwelpen betrachtet, hund orientiert sich an mutter oder vater.

meinen ersten hund einen pudelmix-haben wir in die familie aufgenommen als er noch ein kleiner welpe war und mein tochter 8 jahre alt war.

meine tochter at sich wirklich sehr fuer den hund interessiert, sehr viel mit ihm gespielt und gekuschelt und in meiner begleitung viel gasigegegangen. z einem schulfest haben sie eine zirkusnummer einstudiert, der hund sprang durch den reifen, huepfte ueber eine huerde ,gab pfoetchen und ging rueckwaerts. ausserdem hat meine tochter den hund in der hundeschule gefuehrt und sie haben zusammen die begleitschutzpruefung gemacht.

trotzdem war ic hfuer den hund immer die hauptperson.wenn er schmerzen ahtte kam er zu mir etc und ich hatte immer das letzte wort...

mit meiner tochter hatte sie trotzdem ein super verhaeltnis und manchmal nahm der hund auch meine tochter quasi in "schutz"..schimpfte ich meine tochter aus, stellte der hund sich zwischen uns und bellte mich an... 

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Wir haben zwei "Papahunde" :D 

Obwohl ich die Hunde fütter, mehr Zeit mit ihnen verbringe, größtenteils mit ihnen rausgehe und arbeite, werde ich wohl trotzdem immer die Nummer 2 bleiben. Unsere "Große" war von Anfang an auf meinen Freund fixiert und unsere "Kleine" hat sich das Verhalten scheinbar abgeschaut. Trotzdem haben sie eine sehr starke Bindung zu mir und hören aufs Wort.

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Unser Hund hat die engste Bindung zu dem Mitglied der Familie, das sich am meisten mit ihm beschäftigt und vor allem spazieren geht. Aber ich kenne auch Hunde, die die Leute, die am strengsten mit ihnen sind besonders lieben. :)

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der hund wird sich für den anführer der familie entscheiden.

nur  weil du mit ihm zeit verbringst, heisst das, das du die engste bindung hast und er auf dich immer hört.

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Hunde binden sich immer an die Person, welche in ihren Handlungen eindeutig und freundlich sind. Da spielt der Zeitfaktor selten eine Rolle.

Rudelführung hat damit wenig zu tun, weil die Menschen für den Hund kein Rudel darstellen, - auch wenn es immer wieder behauptet wird. Leben mehrere Hunde in einer Familie, merkt man sehr schnell, dass man so gesehen als Mensch immer eine "andere" Sonderstellung hat.

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