Zwischen welchen Atomen kann es zur Ausbildung von Elektronenpaarbindungen kommen?

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2 Antworten

Eine Möglichkeit um den Charakter einer Bindung abzuschätzen (Ionenverbindung oder kovalent) ist z.B. das sogenannte HSAB-Konzept:
https://de.wikipedia.org/wiki/HSAB-Konzept

Das ordnet die Lewis-Basen (bei den Ionenverbindungen entspräche das den Anionen) und Lewissäuren (vgl. Kationen bei Ionenverbindungen) nach ihrer Härte. Die Härte einer Lewis-Säure/Base beschreibt deren Polarisierbarkeit. Iod ist z.B. das Paradebeispiel einer weichen Lewis-Base, da die große Elektronenhülle gut zu polarisieren ist.

Wenn man nun weiche Lewissäuren mit weichen Lewis-Basen verbindet, ist die Verbindung tendenziell eher kovalent. Hart-hart meist eher ionisch.

LG
mgausmann

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Die Elektronenpaarbindung ist eine Bindung zwischen zwei Nichtmetallen.

Außer den Halogenen gibt es als Nichtmetalle die Elemente H, C, N, O, P und S.

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Kommentar von mgausmann
28.10.2015, 09:34

Ne. Das ist Quark.

Eine Elektronenpaarbindung ist nicht nur zwischen Nichtmetallen. Denk an all die Metallorganyle, oder wie 2-3 Fragen drunter schon genannt Dinatrium, Dilithium o.ä.

Die Elektronenpaarbindung ist auch keinesfalls so definiert. Das scheint echt ein hartnäckiges Gerücht zu sein -.-

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