Zwischen Studium und Ausbildung?

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3 Antworten

Also, BWL ohne Mathe wird echt schwierig. Dann doch lieber zuerst eine kaufmännische Ausbildung und später ggf. noch das Studium (oder den Betriebswirt) als Weiterbildung.

Wenn du jetzt schon eher wenig für die Schule machst, kann ich dir vom einem JURA Studium nur abraten. Es ist anspruchsvoll und geht recht lange. Wenn du es nicht durchziehst, hast du praktisch NICHTS (keinen Abschluss).Du könntest dir mal Deutsch und Philo (falls möglich) auf Lehramt anschauen...

Mit dem Beruf Polizist würde ich mich richtig beschäftigen. Ich kenne einige, die aufgehört haben (Arbeitszeiten, langweilige Tätigkeiten usw. ).

Soziale Arbeit/Sozialpädagogik ist sicher nicht verkehrt. Da gibt es auch einige Tätigkeiten, für die lieber Männer eingestellt werden, weil sie sich vielleicht besser bei z.B. Jugendlichen (Heime, Gefängnis usw) durchsetzen können.

Es kommt so rüber, als wäre dein grösstes Problem der Druck und die Erwartung von deinen Eltern. Das solltest du versuchen, auf die Seite zu legen. Du musst dich an deinen Wünschen und Interessen orientieren und an denen deiner Eltern. DU musst die Arbeit dann auch ca. 40 Jahre machen!

An deiner Stelle würde ich mich zuerst Richtung Ausbildung (etwas, was dich wirklich interessiert) orientieren und dann nach entsprechenden Weiterbildungsmöglichkeiten (ggf. Studium) schauen. Vieles ist heute berufsbegleitend möglich. Dadurch verdienst du nicht nur, sondern bekommst auch mehr Erfahrung.

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Kommentar von Kamvb
08.03.2017, 22:58

Eher weniger würde ich nicht sagen, eher durchschnittlich viel (außer in Mathe da mache ich mehr), aber wenn ich bessere Noten wollen würde (also teils zum Durchschnitt aufzuholen), so müsste ich deutlich mehr Zeit investen als die anderen, um auf ihr Niveau mit weniger lernen zu kommen, deshalb habe ich "Angst" bzw. die realistische Erwartung, dass ein Studium sehr knackig werden wird.

Habe ich gemacht; vorallem Journalismus, Polizei, Arbeit mit Jugendlichen finde ich spannend

Ja, dass ist auch der größte Problem. Ich habe einfach keine Lust auf stundenlange Diskussionen, um mich selbst zurechtfertigen und als Versager dargestellt zu werden, der nur im "Niedrig-Lohnsektor" arbeitet.

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Du solltest dir sehr gut überlegen, ob du wirklich studieren möchtest, denn dann solltest du an deiner Arbeitseinstellung arbeiten. Faulheit ist keine gute Grundvoraussetzung und du solltest dir Gedanken darüber machen, woher die Faulheit kommt. Wenn du keine Lust hast zum Auswendiglernen und Wiederholen und du eher der praktisch veranlagte Typ bist, solltest du dich für eine Ausbildung entscheiden.

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Kommentar von Kamvb
08.03.2017, 22:58

Eher weniger würde ich nicht sagen, eher durchschnittlich viel (außer in Mathe da mache ich mehr), aber wenn ich bessere Noten wollen würde (also teils zum Durchschnitt aufzuholen), so müsste ich deutlich mehr Zeit investen als die anderen, um auf ihr Niveau mit weniger lernen zu kommen, deshalb habe ich "Angst" bzw. die realistische Erwartung, dass ein Studium sehr knackig werden wird.

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Beim Studium musst du auch überlegen was du später damit machen willst - ich hab zwei Kumpel die voller inbrunst Bio studiert haben - beide haben ganz gut den Bachelor geschafft - der eine ist jetzt zwei Jahre auf harz4 und findet nix passendes, der andere fährt von Praxis zu Praxis und verklickert den Ärzten wie gut die herzmedikamente von XY sind... Was man mit Philo machen kann - außer auf Lehramt - ist mir Schleierhaft.

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Kommentar von tobych
08.03.2017, 11:46

Da hast du jetzt natürlich extreme Beispiele gebracht, die aber zeigen, wie es laufen kann. Wer Bio studieren will, dem sollte eigentlich klar sein, dass der Bachelor praktisch nichts bringt und der Master meist auch keinen besonderen Türen öffnet.

Bei Philisophie ist sicher entscheidend, welches Nebenfach (oft ja nicht als Monofach möglich) jemand studiert hat, was für Fähigkeiten die Person sonst noch hat und DANN noch eine grosse Portion Glück. Oft landen solche Absolventen im Journalismus oder als Kultur(irgendwas).

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