Zwergkaninchen Kastration

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2 Antworten

Ich war mit meinem Kaninchen mal bei einer anerkannten Spezialistin für ebensolche (Dr. Ewringmann).

Dort lag auch ein Flugblatt aus, wie man OPs für Kaninchen so wenig unangenehm wie möglich gestaltet - hatte mir mein bisheriger Tierarzt auch nie gesagt.

Die wichtigsten Punkte:

Zwischen Transport und Narkose sollte mindestens 1 h liegen, damit es nicht mehr so gestresst ist und nicht so viel Narkosemittel benötigt wird. Die geben vorher auch schon Kreislaufstabilisatoren und Schmerzmittel.

Futter mit in die Transportbox - Kaninchen dürfen NICHT nüchtern werden, erbrechen können sie eh nicht.

Das Partnertier mit dazu tun!! Das mindert den Stress ebenfalls. Auch nach der OP nicht trennen, es sein denn, der Partner zeigt sich aggressiv.

Zu deiner Frage stand da nichts. Mein Gefühl ist aber, dass ein Kaninchen nach einer Nacht in fremder Umgebung ziemlich groggy ist - zudem in einer engen Transportbox ggf. mit Partner eingesperrt, das geht gar nicht. ICH würde ihn morgens rechtzeitig vor der OP bringen. NOCH besser: Ich würde ein paar Tage zwischen den zwei Transporten verstreichen lassen.

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Kommentar von Chaostante78
07.09.2010, 20:15

Die beiden sind ja schon jetzt getrennt, damit er sie nicht decken kann, wäre es nicht ziemlich riskant, beide zusammen zum Tierarzt mitzunehmen?

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Lass ihn lieber da, so ist zwar die Umgebung erst einmal neu, aber das ist immernoch besser, als den langen Transport bewältigen zu müssen.

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