Zweitwohnung - Pendler

2 Antworten

Da du ja auch 'Steuern' als Thema angegeben hast, muss ich Dich leider enttäuschen: Das Finanzamt zahlt weder deine Miete noch Kilometergeld. Die sogenannte Pendlerpauschale bezeichnet den Betrag von 0,30 € pro Entfernungskilometer für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte, der als Werbungskosten geltend gemacht werden kann. Theoretisch kann man auch Aufwendungen für eine doppelte Haushaltsführung geltend machen, für Ledige, die keinen eigenen Hausstand haben (Zitat: " aber ich wohne da halt bei meinen Eltern im Haus.") gilt das nicht.

Ich gebe an jeden Tag nach Hamburg zu fahren gibt bestimmt auch gut Kilometergeld zurück.

Ja, und wenn's rauskommt, dass du nicht gefahren bist, gibt es jede Menge Ärger. Davon würde ich abraten.

Ja das ist doppelte Haushaltsführung, bitte alle Belege sammeln und Kosten aufschreiben und am Jahresanfang zum Steuerberater. Die Sache mit den täglichen Fahrten ist verlockend, ich weiß, das FA kann aber Nachweise verlangen, z.B. Reparaturrg. wo der km Stand draufsteht ;-) Also: Du gibst an 10.000 km gefahren zu sein und du bist aber tatsächlich nur 6000 km gefahren - vgl. Einstufung bei der Versicherung!!!! Dann fliegt alles auf und du hast beim FA ne Markierung ...

'Doppelte Haushaltsführung' setzt voraus, dass er auch einen zweiten Wohnsitz hat, was offensichtlich nicht der Fall ist (Zitat:"ich wohne da halt bei meinen Eltern im Haus.".

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@PatrickLassan

doch, der bisherige Lebensmittelpunkt war in Rostock und wird es wohl so lange bleiben, bis in Hamburg der Schwerpunkt liegt, d.h., eigene Wohnung in HH, Freundeskreis und nur noch seltene Besuche bei den Eltern, erst dann liegt keine dopp.HHF mehr vor

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@LillyAntonia

Doppelte Haushaltführung setzt meines Wissens die Existenz eines eigenen Hausstandes am alten Wohnort voraus. Bei Ledigen, die im Haus der Eltern wohnen, werden das die meisten Finanzämter verneinen.

Eine doppelte Haushaltsführung liegt nur vor, wenn der Arbeitnehmer außerhalb des Ortes, in dem er einen eigenen Hausstand unterhält, beschäftigt ist und auch am Beschäftigungsort wohnt (§ 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 5 EStG)

http://www.finanztip.de/recht/steuerrecht/stsp0076.htm

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So, wie PatrickLassan schon schreibt, hat der Fragensteller in Rostock keinen eigenen Hausstand, weshalb er in Hamburg auch keinen zweiten Haushalt, sondern einen ersten Haushalt gründet. Doppelte Haushaltsführung liegt deshalb nicht vor.

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Pendler-Job in Probezeit gekündigt: wo arbeitslos melden? Umzugsgeld?

Hallo! Bin gerade in folgender Situation: nachdem ich knapp zehn Jahre in NRW gelebt und gearbeitet hatte, habe ich im Mai dieses Jahres einen Job in Bayern angenommen. Kurz vor Ablauf der 6-monatigen Probezeit hat der neue Arbeitgeber mir nun gekündigt.

Da mein Dienstsitz in Bayern war, habe ich dort eine Zweitwohnung gemietet und meinen Hauptwohnsitz angemeldet. Beides benötige ich nun nicht mehr, da ich nun so schnell wie möglich wieder zu meinem Lebensgefährten in unsere gemeinsame Wohnung nach NRW ziehen will. In den nächsten Tagen muss ich mich beim Arbeitsamt melden und bin unsicher über das richtige Vorgehen:

  1. Zuerst in Bayern arbeitslos melden, dann umziehen, Wohnsitz ummelden und in NRW wieder anmelden?
  2. Zuerst umziehen/ummelden, dann erstmalig in NRW die Arbeitssuche melden?
  3. Da ich die Zweitwohnung extra für den neuen Job gemietet hatte: gibt es evtl. eine Chance auf Umzugskostenerstattung durch das Arbeitsamt?

Vielen Dank vorab für Eure Hilfe! Grüße von Nikki

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Zäpfchen gegen Reiseübelkeit vor Langen Autofahrten, z.B. Urlaub mit 13

Also, ich bin 13 fast 14 und wir fahren die Tage von Hamburg nach München und besuchen dort Freunde. Nur ist es so, das meine Mutter mir vor so langen Autofahrten (8-10 Stunden) kurz bevor es losgeht und wahrscheinlich zwischendurch auf einem Rastplatz ein Zäpfchen reinmacht, damit mir im Auto nicht schlecht wird.

Ich weiß das Zäpfchen machmal sein müssen und es ist ja auch nix dabei wenn ich eins bekomme wenn ich richtig krank bin, Kopfweh habe oder gegen meine Regelschmerzen oder so. Nur dann wissen eigendlich nur meine Mutter und ich das mir Fiebergemessen wurde oder ich eins bekommen habe. Aber bei der Fahrt weiß auch mein Vater genau was passiert wenn Mama und ich vorher in mein Zimmer gehen oder unterwegs auf dem Rastplatz zum Clo. Außerdem gibt es sowas bestimmt doch auch als Saft. Was ich auch total doof finde ist das ich davon immer total dösig werde. Wenn ich krank bin, bin ich das ja sooderso, da finde ich es nicht schlimm, aber im Urlaub...?

Ich hoffe das war jetzt nicht zu lang wegen meiner eigendlichen Frage: Bekommen andere von euch in meinem Alter auch Zäpfchen vor langen Autofahrten damit euch dabei nicht schlecht wird?

LG CharlieHH

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Wieso hat jemand der arbeitet kaum mehr als ein Hartz4 Empfänger und wieso empört sich da keiner drüber?

Also, und bitte nicht falsch verstehen, ich möchte nicht, dass Hartz4 Empfänger ärmer werden, aber:

Wenn ich bei folgendem Hartz4 Rechner https://www.hartz4hilfthartz4.de/aufstockung-rechner/

mit allen möglichen Werten rumspiele, fällt mir auf, dass es sich eigentlich gar nicht lohnt zu arbeiten, solange der Verdienst unter 2000 Euro ist.

Ein reiner Hartz4 Emüfänger hat laut Rechner 909 Euro im Monat zur Verfügung. Jemand der 500 Euro Brutto (400 Netto) verdient, hat laut Rechner mit 1089 nur wenig mehr. Jemand der 1500 Euro Brutto (1200 Netto) verdient, hat mit 1200 auch nur wenig mehr als ein Hartz4 Empfänger, und wenn er eine lange Anfahrt zu seinem Job hat, dann hat er vielleicht sogar noch weniger als ein Hartz4 Empfänger.

Erst ab Werten wie 2000 Brutto (1600 Netto) normalisiert sich das einigermaßen und Mehrarbeit scheint sich finanziell zu lohnen.

Aber ganz klar erscheint mir: Bis ca. 1500 Euro Verdienst hat man real kaum bis gar nicht mehr Geld als wenn man "purer" Hartz4 Empfänger ist. Und nochmal: Jemand der arbeitet hat ja auch Kosten wegen der Arbeit, Anfahrt, Kleidung, mitunter noch Essenskosten...

Wie viel Prozent der Menschen verdienen weniger als 1500 Euro in ihrem Job? 20%? Mehr? Weniger? Ich glaube so um den Dreh oder? Diese ganzen Menschen, ein großer Teil der Bevölkerung, eine Minderheit zwar, aber eine große, ist quasi herabgestuft auf Hartz4 Niveau, obwohl gearbeitet wird.

Warum ist das so?

Obwohl die eigentlich interessante Frage ist: Warum gibt es darüber keine große Empörung? Ich dachte, das Leistungsprinzip sei den Menschen so wichtig? Oder erst ab 2000 Euro? Die anderen sind egal? Warum empört sich niemand darüber, dass man sich (finanziell gesehen) nicht in der Gesellschaft "hocharbeiten" kann, wenn man 1000 Euro monatlich verdient? Wenn ich das mir vor Augen führe, dann ist es doch ein ganz klares Signal: Wenn du die Wahl hast zwischen einem 1000 Euro Job und Hartz4, wähle Hartz4, du hast genauso viel Geld, aber keine Pendlerkosten etc. Warum akzeptieren das die Leute, dass die Arbeit sich nicht lohnt? Oder kapiert keiner das System? Oder finden die Leute das "gerecht" und irgendwie sinnvoll? Oder ist da ein ganz toller Plan dahinter, den ich nur nicht kapiere?

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Am ende des Jahres werden ich und meine Familie von Hamburg nach Rostock ziehen (sprich 2 stunden fahrt mit dem Bus, kosten: 8 Euro ) Ich kenne den jungen schon länger aber am Wochenende hat er mir angeboten bei sich zu übernachten. Er ist zwar 18 und ich 'erst' 15 aber darin liegt kein Problem. Mit seinen Brüdern bin ich eh gut befreundet und habe in den Sommerferien viel unternommen. Wir haben mit paar freunden und seinen Vater tief in die nacht geredet. Gegen halb drei haben sich alle entschlossen schlafen zu gehen. Ich in seinem zimmer, in seinem bett. Das Fenster war offen gewesen also war es ziemlich kalt und der vater hat mir zusätzlich eine decke gebracht. Wir beide also unter zwei decken und dann hat er aufeinmal seinen Arm um mich gemacht. bis 4 Uhr haben wir noch geredet und sind gemeinsam eingeschlafen. Am morgen aber sind wir aufgewacht und er hatte mich geküsst.. immer weiter und weiter führte das zum sex. Es war sehr schön. Dannach haben wir zusammen in unserer Gruppe abgehangen aber verhielten uns total neutral. Die Nacht darauf wieder das gleiche, er nahm mich zertlich in seinem arm gab mir ein küsschen hier und ein küsschen da. Ich ging dann nachhause und hatte ziemlich scglechte Laune weil irgendwas komisch war. Nach einer zeit schrieb ich ihm was mit uns wäre und er meint er wüsste es nicht. 'ich mag dich aber....', dann kam das mit dem umzug und er war sehr kalt zu mir und meinte es würde nichts nützen.. Er meint er würde mehr von mir wollen aber er hätte angst mich zu verlieren wenn ich wegzieh. dazu gesagt ist er nur am Wochenende im Hamburg da er in hanover studiert.

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Zweitwohnung oder Hauptwohnsitz bei Wohneigentum?

Hallo,

Meine Frau und ich besitzen in der Nähe von Schwerin ein EFH und arbeiten über die Woche in Hamburg. Da wir eine tägl. Fahrt nach Schwerin als eine Belastung ansehen, haben wir in Hamburg eine kleine Wohnung angemietet und fahren nur noch ein- bis zweimal in der Woche und an den Wochenenden nach Hause. Als wir nun unseren Lohnsteuerjahresausgleich geltend machen wollten, schrieb uns das Finanzamt Schwerin, das es nicht mehr für uns zuständig ist, da unser überwiegender Aufenthaltsort nun Hamburg ist. Unsere Unterlagen wurden nach Hamburg zur Bearbeitung weitergereicht. Ebenfalls soll nun aus diesem Grund Hamburg unser Hauptwohnsitz sein und hätten somit kein Anrecht mehr unsere Fahrkilometer nach Schwerin geltend zu machen. Wie schon erwähnt nutzen wir die Hamburger Wohnung nur zum schlafen und müssen sogar über die Woche nach unserem EFH fahren betr. der Häuslichen Pflichten (Winterdienst….) Ist es rechtens vom Finanzamt zu bestimmen, wo Haupt- oder Nebenwohnsitz sind. Spielt selbstgenutztes Wohneigentum für den Hauptwohnsitz keine Rolle? Ich bitte um Mithilfe!!! Es soll keine Rechtsberatung in meinem Fall stattfinden!!!

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Steuererklärung: Zweitwohnsitz melden oder wöchentliche Fahrten?!?!

Hallo liebe Community,

heute habe ich mal ein paar Fragen zur Steuererklärung. Ich arbeite seit 3 Jahren in Hamburg, und pendle wöchentlich zwischen meinen 300 km entfernten Hauptwohnsitz in Mecklenburg-Vorpommern. Zu mir: ledig, keine Kinder, Steuerklasse 1

Muss ich einen Zweitwohnsitz in Hamburg anmelden, auch wenn ich dort keinen festen Wohnsitz(Pension, Wg, etc) habe?!??! Kann ich ohne weiteres 1x Fahrt pro Woche in der Steuererklärung angeben???!?!

Was muss ich beachten? Ab wann muss ich einen Zweitwohnsitz anmelden??!

Ich hoffe ich könnt mir helfen.

Gruß Psykurt

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