Zweitkonto trotz Schufa & Kontopfändung

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

warum willst du denn ausgerechnet ein Gemeinschaftskonto mit deiner Freundin einrichten?

Auch auf ein Gemeinschaftskonto könnte ein Gläubiger mittels Pändung- und Überweisungsbeschluss zugreifen und es wird nicht unterschieden, ob das Kontoguthaben von dir oder deiner Freundin stammt.

Zu empfehlen sind Onlinebanken mit kostenloser Kontoführung - hier einige benannt; http://www.kostenlose-girokonten.com/ratgeber/gemeinschaftskonto.html

Richte dir doch lieber ein Zweitkonto auf Guthabenbasis ein. Einige Banken verzichten dabei auf die SCHUFA-Abfrage.

danke dir, Darador für den "Stern

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Bei Kontoeröffnung wird Deine Schufa abgefragt. Mit entsprechenden Negativmerkmalen und einer bestehenden Kontopfändung hast Du Null Chancen auf Kontoeröffnung, auch nicht in Gemeinschaft. Das handhaben alle Banken gleich, es gibt kein "Schlupfloch" welches man "empfehlen" könnte. Du wirst wohl zu Deinen Schulden stehen müssen und eine Pfändung akzeptieren müssen, denn möglicherweise bist Du ja auch verantwortlich für die Schulden und dann rechtfertigt das ja auch eine Pfändung, wenn anderweitig keine Rückzahlungsvereinbarungen getroffen wurden.

es gibt Banken, die fragen keine Schufa ab! Diese zum Beispiel:

www.ohneschufa-shop.de

es wird auch kein Eintrag in der Schufa für diese Konto geben...

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Ich habe bei der Commerzbank ein sog. "P-Konto", das schützt vor Pfändungen, bei der Postbank ist es jedoch billiger. Die Deutsche Bank sagt in der Regel "Nein". Wenn Du ein Konto für den AG oder JobCenter angeben mußt und Dir ein eigenes verwehrt wird, kann doch deine Freundin unter ihrem Namen eines eröffnen und Dir die Verfügungsgewalt darüber geben.

Das kann schon funktionieren, aber es wird ihn nicht vor Pfändungen schützen, dann macht eben der Gläubiger Lohnpfändung (falls der Schuldner überhaupt Einkommen hat). Außerdem muß der Schuldner ja irgendwann möglicherweise sich auch "offenbaren", wegen Beruf+Einkommen usw.

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@flohpromo

Stimmt, dazu benötigen wir weitere Infos vom Fragesteller/in, ob er/sie schon eine "Eidesstattliche Erklärung" abgegeben hat usw..

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