Zweithund mit unseren Hund kennenlernen-wie?

8 Antworten

Guten Morgen,

auf jeden Fall erst mal mit Eurem Hund spazierengehen, denn sonst ist er zu sehr unausgelastet, aber schon etwas ruhiger.

Beim Tierheim soll nur einer von Euch ins Tierheim reingehen, die andere Person mit Eurem Hund sich dort ein wenig die Beine vertreten, also nicht direkt vorm Eingang warten bis der "andere" mit dem Hund rauskommt.

Einfach in unmittelbarer Nähe sein, aber in Bewegung. Wenn Du z.B. den Hund aus dem Tierheim holst, dann muss auch dieser erst mal etwas Gassi gehen, nicht gleich Deinen Hund kennenlernen- er muss erst mal die Gelegenheit haben zu schnuppern, sich zu lösen, ruhiger zu werden. Denn für den Tierheimhund ist es ja immer sehr aufregend, wenn er spazierengehen darf/kann.

Macht doch einfach einen "Treffpunkt" aus, wo Ihr Euch begegnet. Wie Dein Hund dann drauf reagiert wird sich zeigen. Denn Du führst ja schließlich einen anderen Hund an der Leine.

Der Tierheimhund muss natürlich auch - mit den meisten Hunden- vertäglich sein. Unbedingt vorher abklären und nicht einfach selber versuchen, denn dies kann gehörig in die "Hose" gehen. Es heißt nicht, dass ein Hund verträglich ist, nur weil er eine Partner im Gehege/Auslauf hat.

Sagt im Tierheim Bescheid, was Ihr vorhabt.

Auf keinen Fall Euren Hund im Auto lassen, egal ob heiß oder nicht. Ihr könnt nicht Euren Hund dort warten lassen und er muss zusehen, wie Ihr mit einem fremden Hund aus dem Tierheim kommt. Das geht nicht gut und auch der Tierheimhund muss erst sich draußen bewegen können/dürfen - ohne Störungen.

Auf keinen Fall auch im Tierheim die Hund zusammen lassen oder in einem große Auslauf. Es muss ein neutraler Boden sein, sonst funktioniert das von vornherein sicherlich nicht. (Manche Tierheimmitarbeiter haben diese schlecht gewählte Idee!)

Wenn sich die Hunde treffen muss jeder bereits eine Gassigehrunde hinter sich haben. Die Begegnung ohne großen Wirbel, aber gib Deinem Hund die Chance Dich begrüssen zu können. Denn auch für ihn ist dies eine ungewöhnliche Situation.

Sonst lernt er andere Hunde zwar auch kennen, beim Spazierengehen, aber das Ende der Leine bist nicht Du. Also nicht unterschätzen.

Und vor allem versucht nicht etwas zu erzwingen. Auch, wenn sich Dein Hund mit vielen Hunden, die Ihr unterwegs trefft, eigentlich gut versteht, heißt das noch lange nicht, dass er einen "Nebenbuhler" akzeptiert. Ein anderer Hund in "seinem" zu Hause, ist ganz was anderes.

Ebenso der Tierheimhund ist vielleicht nicht dafür geeignet. Viele Hunde, die im Tierheim leben, auch im Rudel mit vielen anderen Hunden, akzeptieren keinen anderen Hund im neuen zuhause, wollen einen Einzelplatz.

Sollten sich die Hunde "verstehen", geht trotzdem des öfteren zusammen spazieren, denn mit einem Gassigehen kann man nicht viel sagen.

Nach besserem "kennenlernen" könnt Ihr sicherlich den Hund mal für einen Nachmittag mitnehmen und sehen, was passiert, wenn der Hund mit zu Euch nach Hause kommt. Gleich zusammen in den selben Wagen ist nicht zu empfehlen, dass ist für den Anfang zu eng.

Lasst es langsam angehen und verbreitet keine Aufregung und Stress.

Achtet unbedingt darauf, wie sich die Hunde verhalten, damit Ihr sie sofort auseinander"ziehen" könnt, falls es zu Reibereien kommt. Denn Raufen sie erst mal könnt Ihr nicht dazwischen gehen.

Wenn sich die Beiden nicht "grün" sind, dann akzeptiert das und wenn Euer Hund der ausschlaggebende ist, dann ebenso. Ärger , Schimpfen ..... wäre vollkommen falsch und daneben.

Viel Glück, schön, dass Ihr Euch für einen zweiten Hund aus dem Tierheim entscheidet.

PS: Vielleicht wollt Ihr auch nur Gassigehen, dann ist das auch super. Evtl. hab ich es falsch verstanden und Ihr wollt keine zweiten Hund für "ganz"! Dann einfach den Rest überlesen!

Liebe Grüsse!

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Tierschutzarbeit, selber Tiere aus schlechter Haltung!

Nein wir wollen ihn bei uns aufnehmen. Nur wir können das nicht mit dem draußen warten machen, da ich nur mit meinen Vater da bin und wenn er reingeht ist es schlecht, da es ja das Gerücht gibt, dass neue Hunde sich an den Menschen gewöhnen den sie zuerst sehen. Und ich denke ich kann nicht alleine reingehen da ich erst 15 bin.

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@Tierheimhund

Da liegst du komplett falsch.

Ein Hund sucht sich seine Bezugsperson danach aus wen er für geeignet hält.

Kinder werden selten bis nie die Bezugsperson eines Hundes.

Es wird so oder so dein Vater werden.

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@Tierheimhund

na, wenn ihr eure Hundehaltung nach Gerüchten ausrichtet, dann solltet ihr euch tatsächlich überlegen, mit der Anschaffung eines zweiten Hundes unbedingt noch zu warten und euch statt dessen mal mit vielen Büchern über Hundeverhalten beschäftigen!

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@Tierheimhund

Das ist sehr schön, dass ihr einem Hund ein neues zuhause geben wollt.

Aber es ist ein "Gerücht", dass der Hund sich am Besten an den ersten Menschen gewöhnt. Viele Tierheimhunde wollen oft erst mal gar nichts von dem Menschen, der ihn an der Leine hat ,wissen da sie nur nach draußen wollen, erst mal schnuppern, dies an erster Stelle steht. Sie vielleicht schon tagelang nicht mehr Gassi gewesen sind, nur im Auflauf.

Alleine ins Tierhem reingehen, da hast Du recht, dass geht nicht, da Du mit 15 noch eine Begleitung brauchst, Du auch alleine nicht Gassigehen könntest.

Aber dann kannst Du ja schon mal draußen mit Eurem Hund spazierengehen und Dich dann mit Deinem Vater "irgendwo" auf der Strecke treffen.

Nur, scheint es nicht so, als hättet ihr mit dem Tierheimpersonal etwas besprochen. Das müsst ihr unbedingt. Es muss ja auch ein verträglicher Hund sein, was nicht unbedingt heißen muss, dass er dann Euren Hund mag.

Es muss in Ruhe besprochen werden, welcher Hund überhaupt für Euch infrage kommt. Es wäre am Besten, ihr geht erst mal ganze ohne Hund ins Tierheim- also Euren Hund daheim lassen - .

Ihr müsst dann auch einen Fragebogen ausfüllen. Es bekommt nicht jeder einen Hund so einfach, schließlich soll der Hund bei Euch Euer Leben verbringen und nicht wieder im Tierheim landen, dies wäre für den Hund ganz schlimm, er würde es nicht verstehen und sehr darunter leiden.

Einen Hund aus dem Tierheim geht nicht so nebenher. Es muss doch alles passen.

Wenn es im Tierheim einen Hund geben sollte, der zu Euch passt, dann lernt diesen erst mal "alleine" kennen. Der Charakter des Hundes muss auch zu Euch und auch Eurem anderen Hund passen. Ein Welpe oder Junghund passt nicht zu einem alten Hund, ebenso kein "wilder" Hund zu einem ruhigen.............

Ein "neuer" Hund nimmt nicht automatisch die guten Eigenschaften Eures Hundes an. Dieser kann auch nicht so schöne Charakterzüge, wie Bellen, jagen usw. von dem "neuen" Hund übernehmen.

Ein Hund der Euch gefällt passt nicht unbedingt auch zu Euch.

Es hängt also sehr viel daran, dass der Hund und auch Ihr alle zusammen zufrieden und glücklich werdet. Dafür braucht man Zeit und Geduld, so etwas läuft nicht nebenbei.

Es ist nicht damit getan, einen Hund mitnehmen zu wollen und alles passt. Es können auch Problem auftauchen und denen muss man gewachsen sein.

Auch könnt Ihr einen Hund nicht einfach von dort mitnehmen. Erst wird eine oder ein Angestellter des Tierheims/Tierschutzes zu Euch nach Hause kommen, sich Eure Wohnverhältnisse anschauen, nochmals mit Euch sprechen, Fragen stellen.

Sollte alles passen, wird ein Vertag mit dem Tierheim geschlossen, zum Schutz des Tieres.

Also "Aussuchen, Gassi gehen, einpacken" geht nicht!

Auch kostet ein Tierheimhund einen Betrag. Denn der Hund wurde tierärztlich versorgt, braucht Futter, Betreuung, Impfungen, evtl. Chip, eine Operation und und und....

Du siehst, es hängt sehr viel dran, was Euch aber nicht daran hindern soll einen Hund zu Euch zu nehmen.

Aber Ihr müsst dies alles erst mal mit dem Tierheimpersonal besprechen, denn dies zeigt diesen auch die Ernsthaftigkeit hinter Eurem Wunsch einem Hund, für immer ein tolles neues zuhause zu geben.

Liebe Grüsse!

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Erst einmal baut man ja nur zum Tierheimhund einen Kontakt auf!

Insofern ist dein "Argument" in einem Kommentar hier, der Hund würde die engste Beziehung zu dem Menschen aufbauen, den er zuerst sieht, völlig gegenstandslos.

Denn zuerst besucht man einen solchen Hund ja alleine.

Zudem solltet ihr euch tatsächlich überlegen, wenn euer Wissen auf solchen (wie du es selbst schreibst) Gerüchten beruht, von der Anschaffung eines weiteren Hundes erst einmal abzusehen und stattdessen viele Bücher über Hundeverhalten lesen.

Wenn ihr also mehrere Male mit dem Tierheimhund ALLEINE spazieren gegangen seit, dann dürfte es doch überhaupt kein Problem sein, wenn man sich dann bei einem weiteren Spaziergang irgendwo verabredet. Dann hat sich der Tierheimhund schon deutlich entspannt, der eigene Hund auch - und dann wird so eine Zusammenführung auch klappen.

Also erstmal müsst ihr euch zu 100% sicher sein, welchen Tierheimhund ihr aufnehmen wollt. Deshalb solltet ihr beim ersten Mal ohne euren Hund ins Tierheim fahren und mit dem neuen Hund eine Runde spazieren gehen!

Dabei werdet ihr am Verhalten des neuen Hundes erkennen, ob er zu euch und eurem Hund passt oder gar nicht. Zu viel hineininterpretieren würde ich trotzdem nicht in diesen ersten Eindruck, da ja beide Seiten wahrscheinlich aufgeregt sind, aber grundsätzlich kann man schon sagen, ob das passen wird oder nicht.

Erst beim zweiten (oder dritten) Besuch würde ich den eigenen Hund mitnehmen. Einer von euch sollte draußen vor dem Tierheim mit eurem Hund eine kleine Runde spazieren gehen. (Das mit dem "ersten Eindruck" ist ja dann hinfällig, wenn ihr zuvor schon mal bei eurem neuen Hund im Tierheim wart.) Der andere sollte auf jeden Fall mit dem neuen Hund auch alleine eine Runde gehen, damit die erste Energie auf beiden Seiten mal abgebaut ist.

Danach könnt ihr euch an einem vereinbarten Platz treffen und ohne jegliches große Begrüßungsszenario in die gleiche Richtung zuerst mit etwas Abstand, danach immer näher nebeneinander zügig losmarschieren. Dabei sollten die Hunde jedoch noch keinen direkten Kontakt zueinander haben.

Nach ca. 10 min. (friedlich) nebeneinander gehen (erst wenn die erste Aufregung bei beiden weg ist und sie entspannt dahintrotten) könnt ihr mal versuchen, stehenzubleiben und die Hunde aneinander schnüffeln zu lassen. Dabei ist es ganz wichtig, dass beide Leinen ganz locker sind (kein Zug). Das bedeutet für die Hunde: Ihr seid beide ganz entspannt! Ihr solltet den beiden Hunden auf jeden Fall vermitteln, dass ihr ganz zuversichtlich und relaxt seid! (Leichter gesagt als getan, aber so habt ihr die besten Chancen, dass die Hunde einen guten Start miteinander haben!) Zusätzlich könnt ihr leise und mit tiefer Stimme beruhigende Wörter sprechen, z. B. "Guuuut!" "Suuuuper!" Vorsicht: Nicht vor Aufregung zu viel "quasseln"! An der Stimme können Hunde etwaige Aufregung eurerseits nämlich ganz genau erkennen!

Wenn diese erste Begegnung gut verläuft, könnt ihr euch schon mal freuen!

Ich würde jedoch sehr davon abraten, den neuen Hund danach gleich mit nach Hause zu nehmen, denn das Territorialverhalten von Hunden ist (auch bei Hundefreunden) nicht zu unterschätzen!

Ich persönlich würde vorher noch einige Male mit beiden Hunden spazieren gehen, bevor ich den neuen Hund nach Hause hole!

Ich wünsche euch gutes Gelingen und viel Glück mit eurem neuen Familienmitglied!

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Haustiere:Therapiehund,Schildkröten,Kaninchen,Katzen,Vögel

Der "neue" Hund kann eh nicht gleich mit nach Hause genommen werden. Vorher wird vom "Tierheim" das neue zuhause unter die Lupe genommen, Fragen gestellt was den Alltag betrifft, Urlaub usw.......

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