zweiter weltkrieg. USA

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1 Antwort

Inwiefern oder ob die USA vor Eintritt zum zweiten Weltkrieg ein "neutraler" Staat war, lässt sich so am leichtesten erklären: Vor allem im 20. Jahrhundert schwankte die USA zwischen Isolationismus und Interventionismus, d.h., ob sie sich aus Konflikten auf der Welt raushalten oder intervenieren/eingreifen sollen. Durch die Monroe Doktrin, die 1823 unterzeichnet wurde, legte sich die USA eigentlich als ein isolationistischer Staat fest. Dies sollte langfristig das Merkmal der amerikanischen Außenpolitik sein. Auch aus dem zweiten Weltkrieg wollte man sich heraushalten, jedoch unterstützte man England mit Überlieferungen an Waffen, die gegen Deutschland kämpften. Außerdem versuchte man, Japan von einer Inversion im pazifischen Raum abzuhalten, weshalb man mit ihnen in den Konflikt geriet (bekanntlich hatte Japan die USA am 07.12.41 angegriffen und darauffolgend trat die USA in den 2. WK ein). Sie waren nicht unbedingt ein neutraler Staat, sie versuchten immer und überall sich für ihre Grundsätze einzusetzen, die von Freiheit und Demokratie, Schutz der Menschenrechte, usw., bestimmt waren bzw. sind. In den zweiten Weltkrieg wollte man aber nicht eintreten, da man mit Vorgeschichte des 1. WK keine weiteren Verluste in Kauf nehmen wollte. Des Weiteren war die Bevölkerung nicht an einem weiteren Krieg interessiert. Letztendlich waren sie durch den Angriff auf Pearl Harbor dazu gezwungen, doch einzugreifen und haben vielleicht zu spät reagiert bzw. zu naiv mit Japan verhandelt.

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