Zweiter Weltkrieg Dokus?

9 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ich bin Jahrgang 1924 und war ab Ende 1942 Soldat bei der Wehrmacht. War an der Front in der Ukraine und zuletzt in der Normandie.

Es ist erschreckend, wie Deutsche versuchen, dem gesamten deutschen Volk Gräueltaten anzuhängen, die eine kleine Gruppe Fanatiker und Sadisten begangen haben.

In der Wehrmacht herrschte äußerste Disziplin. Plünderungen und Vergewaltigungen wurden streng bestraf. Das garantierte aber nicht, dass es, wenn auch wenige, Ausreißer gegeben hat. 

Niemand berichtet darüber, wie sich SS Divisionen benommen haben, die aus Freiwilligen aus ganz Europa bestanden. Waren es alle brave Krieger?

Meine Trauzeugin war mehrfach von russischen Soldaten vergewaltigt worden. Sie war eine von Millionen. Die Zahl derer, die vergewaltigt wurden ist nie genau festgestellt worden. Viele schämten sich und schwiegen darüber.

Dies sind nur einige Beispiele für die einseitige Berichterstattung. 

Ich frage mich, warum habe ich auf meinen Gegenüber geschossen? Diese Frage habe ich auch ehemaligen Soldaten nach dem Krieg gestellt, die mir gegenüber gelegen haben.

Die Antwort war immer die gleiche: Weil wir mussten!

Weil wir mussten!

Das sagten alle SS Leute in den KZs auch. Und Eichmann vor Gericht ebenfalls.

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@Dahika

Typisch!

Du steckst alle Deutschen in einen Sack. Schlag drauf und du wirst schon einen richtigen treffen. 

Viele der Soldaten der SS wurden als junge Burschen manipuliert und meldeten sich freiwillig zur SS. Nicht nur Deutsche!

Wie alt bist du? 

Wenn du mit 18 einen Stellungsbefehl von der Bundeswehr bekommen würdest (Wehrpflicht ist nicht abgeschafft, sondern nur ausgesetzt) würdest du hingehen? 

Hättest du als Soldat bei der Wehrmacht nicht auf deinen Gegenüber geschossen, sondern dich erschießen lassen?

Deine Antwort steht für viele Unwissende. Sie ist reichlich naiv.

Ich bin keine Neonazi. Die Nazis haben mir 5 meiner besten Jugendjahre als Soldat und Kriegsgefangener gestohlen.

Ich sehne mich nicht nach der Zeit zurück.

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Es ist erschreckend, wie Deutsche versuchen, dem gesamten deutschen Volk Gräueltaten anzuhängen, die eine kleine Gruppe Fanatiker und Sadisten begangen haben.

1) Es war keine "kleine Gruppe Fanatiker und Sadisten", an den eigentlichen Verbrechen waren Hunderttausende von Deutschen beteiligt. Übrigens hat insbesondere die deutsche Industrie sehr von der Sklavenarbeit der Zwangsarbeiter profitiert. 

Auch der "kleine Deutsche" profitierte vom Raub und von den Plünderungen, die der deutschen Staat in den besetzten Gebieten und an den Juden beging. Der "kleine Deutsche" profitierte von Urlaub, Kulturveranstaltungen, Kinobesuchen die durch KdF sehr billig zur Verfügung gestellt wurden... Wo hatte der STaat das Geld? Desgleichen die Jugendbewegungen "HJ" und "BDM"... Woher nahm der STaat das Geld, um diese zu finanzieren?

2) Die Verbrechen wurden vom deutschen STaat, auf Geheiss der deutschen Regierung begangen. Die Regierung kam durch einen demokratischen Regierungsbildungsprozess an die Macht, denn die NSDAP hatte 1932/33 bei drei aufeinanderfolgenden Wahlen die (relative) Mehrheit errungen und konnte als einzige eine Regierungskoalition bilden.

3) Alle Deutschen wurden Zeugen, wie die Juden ab 1933 systematisch entrechtet, geplündert, versklavt, verfolgt und schliesslich ermordet wurden. Niemand kann sagen, er hat es nicht gewusst. Ja, vielleicht wollten nicht alle Deutschen den Gerüchten über Konzentrationslager und Gaskammern, die ab 1942 im Umlauf waren, Glauben schenken. Aber dass den Juden und Sinti und Polen und Ukrainern etc. Unrecht geschieht, das wusste jeder, aber kaum einer lehnte sich dagegen auf.

In der Wehrmacht herrschte äußerste Disziplin. Plünderungen und Vergewaltigungen wurden streng bestraf. Das garantierte aber nicht, dass es, wenn auch wenige, Ausreißer gegeben hat.

Die Deutsche Regierung beschloss insbesondere ab 1941, ab "Aktion Barbarossa", sich nicht an das Kriegs-Völkerrecht zu halten. Der "Backe-Plan" sah vor, dass sich die Wehrmacht durch Plünderung der fruchtbaren Ukraine ernährt, und es wurde zustimmend in Kauf genommen, dass in diesen Gebieten 20 bis 30 Millionen Zivilisten verhungern.

Systematisch wurden Zivilisten vom deutschen STaat versklavt,  um an die deutsche Industrie vermietet zu werden. davon profitierten der deutsche Staat und die deutsche Privatwirtschaft. Private proftierten auch von den "Arisierungen" und Plünderungen der eroberten Gebieten.

Schliesslich sorgen "Kriegsgerichtsbarkeiterlass" und "Kommissarbefehl" dafür, dass deutsche Soldaten (ja, genau, deine Wehrmacht) in den allermeisten Fällen straffrei ausgingen, wenn sie Uebergriffe an der Zivilbevölkerung wie Plünderungen Vergewaltigungen, Mord begingen. Ja, es hing dann von den einzelnen Offizieren ab, wie diese STraflosigkeitserlasse umgesetzt wurden, vielleicht gab es welche, die trotzdem für Disziplin sorgten. Aber dass Plünderungen, Vergewaltigungen, Versklavung und Mord an der Zivilbevölkerung nur "Einzelfälle" und "Ausnahmen" waren ist garantiert falsch, das hat die historische Forschung mittlerweile belegt.

Nur ein paar Ewiggestrige - d.h. Deutsche, die sich von der Nazi-Nostalgie noch immer nicht verabschieden wollen, halten daran fest.

Niemand berichtet darüber, wie sich SS Divisionen benommen haben, die aus Freiwilligen aus ganz Europa bestanden. Waren es alle brave Krieger

Auch sie handelten im Auftrag des deutschen Staates.

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@NebuleuseXajy

Großartige einseitige Darstellung.

Mein Opa war ein eingefleischter Sozialdemokrat. Er hat sich nicht verbiegen lassen. Es war einer von Vielen. 

Mein Opa hatte 5 Kinder. 4 Mädchen und einen Sohn. Der Sohn war sein ganzer Stolz. Es war sein Stammhalter. Als der Krieg 1939 ausbrach, absolvierten er seinen Dienst bei der Wehrmacht. Niemand konnte das verhindern. Er fiel in Polen 2 Wochen nach Kriegsbeginn.

Mein Opa hätte Hitler eigenhändig erschossen, wenn er es gekonnt hätte.

Mein Opa hat mir zugesetzt, mich nicht freiwillig zur Waffen SS zu melden.

Ich schäme mich für Deutsche, die alle Deutschen in den Nazi Sack stecken.

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@wolfgangniem11

Wenn es dich stört, dass die Nazis mit ihren Verbrechen den Namen des deutschen Volkes "beschmutzt" haben, dann musst du dich bei den Nazis beschweren und bei allen, die damals fröhlich mitgetanzt sind (und soviel ich verstanden habe hast du in deinem jugendlichen Leichtsinn auch dazu gehört).

Das ist die richtige Adresse.

Die falsche Adresse für Beschwerden sind jene, die die Verbrechen des deutschen Staates von 1933 bis 1945 beim Namen nennen.

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@NebuleuseXajy

Deine Behauptungen sind teils unwahr, teils bewusst in falsches Licht gerückt, teils wahr. 

Kategorie unwahr: laut dir haben sich hunderttausende an Verbrechen beteiligt, das stimmt nicht, weniger als 5% der deutschen Soldaten haben Verbrechen begangen was der absolute Durchschnitt bei jeder Armee im Krieg ist.

Kategorie bewusst falsches Licht: 1. die Juden die ab 1933 entrechtet wurden. Ja das war damals leider weltweit normal. Deutsche in Frankreich, der UdSSR und im Britischen Empire und später auch Amerika wurden auch zusammengepfercht, entrechtet und interniert. Das war sogar von geltenden Recht (Haager Landkriegsordnung) gedeckt.

Das durfte man nur, wenn davon auszugehen sei, dass diese Volksgruppen dem Staat in dem sie leben feindlich gegenüberstehen könnten. Hitler hatte diese Sorge weil einige >wenige< dafür aber die obersten Juden Hitler aktiv provozierten: in einer englischen Zeitschrift: "Judea declares war on germany!" Wann war das? 24. März 1933. Natürlich absolut keine rechtfertigung sie zu vernichten aber interniert werden durften sie laut Haager LKO.

2. Der Entschluß sich nicht an Kriegsvölkerrecht im Osten zu halten. Das stimmt aber das war kein Verbrechen. Ein Verbrechen ist nämlich was geltendes Recht bricht. Die UdSSR hat aber die Kriegsvölkerrechtsverträge nicht unterschrieben da sie das Kriegsvölkerrecht nicht anwenden wollten. Das blöde dabei ist, dass wer die Verträge nicht unterschrieb selbst nicht unter dessen Schutz fällt und sich auch nicht darauf berufen kann. Im Unternehmeb Barbarossa herrschte brutalste Barbarei auf beiden Seiten aber keine Seite brach damit geltendes Recht weil die UdSSR sich dem Kriegsvölkerrecht nicht unterwarf.

Man sollte anmerken, dass es wirklicj großzügig seitens Deutschlands war, dass man überhaupt einem Moment daran dachte, sich an das Kriegsvölkerrecht bei der UdSSR zu halten weil man wusste, die UdSSR hält sich nicht dran, das war immerhin auch der einzige Grund warum sie nicht unterschrieben.

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@DONALDxTRUMP

Deiner Meinung nach ist es legitim, Juden in Deutschland zu entrechten, weil eine völlig andere Gruppe, Juden in den USA, irgend eine Meinung kundtun? 

Deiner Meinung nach ist es legitim, 30 Millionen Zivilisten verhungern zu lassen, wie der Backe-Plan es vor "Aktion Barbarossa" vorsah?

Deiner Meinung nach ist es legitim, Juden in Deutschland ihre Unternehmen, Häuser, Wohnungen, Bankguthaben, Möbel, Autos, Radios, Fahrräder wegzunehmen, weil es in Polen Kontingente gibt, wie viele Juden an Unis studieren dürfen?

Deiner Meinung nach ist es legitim, innerhalb von 2 Tage am selben Ort 33'000 jüdische Männer, Frauen und Kinder an einen Graben zu stellen und zu erschiessen?

Deiner Meinung nach ist es legitim, Millionen von Menschen zu versklaven und an die deutsche Industrie zu vermieten?

Deiner Meinung nach ist es legitim, Toten, die man gerade ermordet hat, noch die Goldzähne zu ziehen, um daraus Geld zu machen?

Ich war immer schon der Meinung dass sich in Deutschland nicht viel verändert hat seit 1945. Das mit der Demokratie und so ist nur ein äusserer Verputz, der für die Deutschen opportun war. Unten drunter denken wahrscheinlich die meisten deiner Landsleute wie du...

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@NebuleuseXajy

Mein Opa hat sich im Grab umgedreht und mir geraten, auf den Unsinn nicht mehr zu antworten, sondern mich lieber über die vielen positiven Antworten zu freuen. 

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@wolfgangniem11

Wenn dein Opa, den du hier meinst, tatsächlich gegen die Nazis war, wie du oben behauptest, dann dreht er sich wohl im Grabe um, weil sein Enkel Geschichtsklitterung, Realitätsverleugnung und Verharmlosung der Nazi-Verbrechen betreibt.

Vielleicht kannst du gar nichts dafür. Du sagst, du bist 1924 geboren, dann hast du ab dem Alter von 9 Jahren die Nazi-Gehirnwäsche gerade im formbarsten Alter voll mitgemacht, und da ist es nicht wirklich erstaunlich, dass so etwas rauskommt...

Auf der anderen Seite hattest du jetzt seit 1945 schon 72 Jahre Zeit, um den Tatsachen ins Auge zu blicken und dich über die Realität, nicht nur über die einseitige Darstellung von interessierten Parteien, zu informieren...

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@NebuleuseXajy

Bist du Deutscher?

Wer betreibt hier Geschichtsklitterung?

Die Anzahl der am Holocaust in den KZ Beteiligten war ein Bruchteil der deutschen Bevölkerung und das waren nicht einmal alles Deutsche.

Wer heute DIE DEUTSCHEN für all die Verbrechen der Nazis beschuldigt, beleidigt all diejenigen Deutschen, die unter den Nazis gelitten haben. All diejenigen der SPD und KPD, die im KZ gelandet sind. Diejenigen, denen die Flucht vor den Nazis gelungen ist. Als Beispiel Wehner und der Friedensnobelpreisträger Brandt.

Ich war bei verschiedenen Einheiten der Wehrmacht. In Polen, in der Ukraine und in Frankreich. Das Verhältnis zur Bevölkerung war ausgezeichnet. Das kann ich mit Briefen belegen, die ich an meine Eltern geschrieben habe. Bei der Wehrmacht herrschte strenge Disziplin. Ich habe keinen Fall von Vergewaltigung oder Plünderung erlebt. War bei Strafe verboten.

Ausreißer wird es gegeben haben. Das habe ich nicht bestritten. Aber wo hat es die nicht gegeben?

Ich habe mich in all den Jahren kritisch mit der Vergangenheit beschäftigt. 

Es sind Verbrechen auf allen Seiten begangen worden. 

Wer das nicht sieht und nur einseitig DIE DEUTSCHEN an den Pranger stellt, spielt extremistischen Parteien in die Hände.

   

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@wolfgangniem11

Du hast aus deiner Erfahrung Einzelfälle gesehen. Vielleicht kann man dir glauben, aber das ist nicht repräsentativ für das Gesamtbild. Wie glaubst du sind die 27 Millionen Zivilisten in der UdSSR und 6 Millionen Zivilisten in Polen umgekommen? Vielleicht warst du gerade nicht in dem Dorf, wo die gesamte Zivilbevölkerung massakriert wurde, weil irgend jemand von irgendwo einen Sabotageakt begangen hat.

Vielleicht warst du gerade nicht dabei, als die Bauern, denen die Deutschen die gesamten Vorräte geplündert haben, erfroren oder verhungert sind.

Vielleicht unterschätzt du, wie sehr die lokalen Ukrainer vor dir als deutschem Soldaten Angst hatten, und sich daher bemühten, dich mit Freundlichkeit, Geschenken, Schnäpschen etc. gewogen zu stimmen.

Statistiken besagen, dass in der Sowjetunion ca. 1 Million Kinder von deutschen Besatzern geboren wurden. Aufgrund dieser Zahl schätzt man die Anzahl der Vergewaltigungen auf ca. 10 Millionen.

Das sind nicht "Ausreisser". Und dass die Deutschen vor hatten, 20 bis 30 Millionen Sowjetbürger verhungern zu lassen sind auch keine "Ausereisser". Auch wenn am Schluss tatsächlich "nur" ca. 11 Millionen Zivilisten in der UdSSR verhungert sind.

Dass die Deutschen Kriegsgefangene der Roten Armee ermordeten, nach Entwaffnung, nach Gefangennahme, waren auch keine "Ausreisser". Das betraf mindestens 2 Millionen Gefangene.

Dass die Deutschen nach Widerstandsakten alle Bewohner eines Dorfes oder Städtchens ermordeten und das Dorf dem Erdboden gleichmachten, das waren auch keine "Ausreisser", das geschah im Osten hunderte, wenn nicht tausende Male.

Dass die Deutschen Millionen Zivilisten der besetzten Gebieten als Zwangsarbeiter versklavten - das waren auch keine Ausreisser. Die ganze deutsche Industrie und insbesondere die Rüstungsindustrie konnte nur dank dieser Sklavenarbeit funktionieren.

Dass die Deutschen jüdische Gemeinden zusammensammelten und an ein, zwei Tagen Tausende, ja Zehntausende von Kindern, Frauen und Männern ermordeten waren auch keine Ausreisser. Es gibt in der Ukraine, in Weissrussland, Russland, Polen über Tausend Massengräber von solchen Erschiessungen. Von gewissen Erschiessungen, z.B. Babi Jar oder Liebau haben die tapferen Soldaten sogar Filme oder Bilder geschossen. Findest auf Youtube oder Internet.

Und jeder, der sich mit einem Staat, der solche Verbrechen beging, identifizierte, hat meiner Meinung nach Anteil an diesen Verbrechen.

Ja, es gab Widerstand, aber sehr wenig.

Und die Tatsache, dass er ein Sozialdemokrat war, hinderte z.B. Walter Becker nicht daran, als Polizeikommandant von Starachowice Tausende von Menschen in den Tod zu schicken und einige eigenhändig umzubringen.

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@NebuleuseXajy

Soso, Statistiken belegen? Verlink bloß nichts, sodass man es gegenprüfen könnte.

Auch widerspricht dir der Fakten, dass die Ukrainer, Balten, Weißrussen 1941/42 als Unterbrechung der Besatzung und 1991 als ende der Besatzung ansehen. Das bedeutet die Deutschen können garnicht so grausam zu diesen Bewohnern gewesen sein.

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@DONALDxTRUMP

Ach ja... Die 5,2 Millionen toter Zivilisten in der Ukraine haben alle Selbstmord begangen. Und die Deutschen waren Pfadfinder, die alten Frauen über die Strasse halfen und keiner Fliege was zuleide taten...

Und die über 800 Massengräber in der Ukraine haben sich einfach von selbst gefüllt...

Und die Zwangsarbeiter für die deutsche Industrie fanden es alle ganz lustig...

Ja ja. Glaub weiter an den Weihnachtsmann...

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@NebuleuseXajy

Woher nimmst du all die Weisheiten? Hast du die Zeit erlebt?

Ich kann durch Briefe an meine Eltern, die mein Mutter gesammelt hat, belegen,  was ich in der Ukraine erlebt habe.

Hier ein Auszug aus meinem Brief an meine Eltern vom 5.6.1943

.......Wir sind mit 2 Mann bei einem Bauern im Quartier, der ganz gut deutsch spricht. Er war im 1.Weltkrieg 3 Jahre in Essen in Gefangenschaft. Seine Frau bringt uns morgens, mittags und abends 1/2 l frische Milch von der Kuh......Ihr glaubt nicht, wie freundlich die Leute hier sind. Sie wollen von Stalin gar nichts mehr wissen.......

Dazu empfehle ich dir, dich mal über Holodomor zu informieren. 

Und die Zwangsarbeiter in der UDSSR.

Schulkameraden, die 1942 in Stalingrad in Gefangenschaft gekommen sind, die Hölle Sibirien überlebt haben und 1952 aus der Gefangenschaft entlassen wurden, würden dir was anderes erzählen. Leider kenne ich keinen Lebenden mehr.

   

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@wolfgangniem11

Woher nimmst du all die Weisheiten?

Es gibt Menschen, die verbringen ihre Tage damit, Geschichte zu erforschen. Man nennt sie "Historiker". Sie studieren Dokumente, Aussagen von Zeitzeugen, die Orte, wo die Sachen stattgefunden haben und leiten daraus verlässliche Aussagen ab.

Hier hast du einen Überblick über die Forschung zur Frage, wie viele Ukrainische Zivilisten während des 2. Weltkrieges zu Tode gekommen sind und wie viele von den Deutschen versklavt wurden. Du kannst dann noch zu den Quellen selber gehen und die Zahlen überprüfen.

"Kosyk gives 2.5 million military and 4.5 million civilian deaths or a total loss of 7 million for Ukraine compared to a total German loss of 6.5 million. Other losses in World War II: Poland 5 (or 6) million, Japan 2.36 million, Yugoslavia 1.7 million, France 600,000, Italy 500,000, Romania 500,000, Greece 450,000, Hungary 430,000, Great Britain 350,000, Czechoslovakia 340,000, Austria 374,000, USA 300,000, Holland 210,000, Finland 100,000, Belgium 88,000 and Canada 42,000. Byelorussia lost 2,198,000 civilians. The Russian SFSR, or Russia, lost 1,781,000 civilians and about 3 to 4 million military or about 5 to 6 million total according to Kosyk.

Academician Yuri Kondufor, Director of the Institute of History , Ukrainian Academy of Sciences, in September 1984 gave for the first time precise statistics of Ukrainian population losses in World War II. He stated that there was a total loss of 7.5 million (7,509,045) including the dead and those taken as slave laborers to Germany. The German occupation and World War II resulted in the extermination and death in Ukraine of 3,898,457 civilians and 1,366,588 military and prisoners-of-war for a total of 5,265,045. (Gregorovich, Forum No. 61).

According to Professor Kondufor there were also 2,244,000 Ukrainian citizens taken to Germany for slave labor in the German war industry. Most of these probably perished in Allied bombing raids. According to these statistics provided by Prof. Kondufor, Ukraine's total World War II loss was 7.5 million. To this should be added the loss of 250,159 in Carpatho-Ukraine and Crimea giving a total of 5,515,204 dead according to Kosyk or 7,759,204 total lost including Zakarpatia and Crimea. This includes about 600,000 Ukrainian Jews. Kondufor's statistics, perhaps the most accurate of all, probably cover the period from June 1941 rather than September 1939.

The Encyclopedia of Ukraine (University of Toronto Press, vol. 5, p. 727) states: "An estimated 6.8 million Ukrainians were killed.... About 200,000 Ukrainian displaced persons [DPs] ended up in the emigration to the West; the vast majority were returned to Soviet rule through forced repatriation." Bohdan Krawchenko states that "In the course of the conflict 6.8 million people were killed, of whom 600,000 were Jews and 1.4 million were military personnel who either perished at the front or died as prisoners of war (POWs)." (Ukraine during World War II, ed. by Y. Boshyk, p. 15)

Toronto historian Orest Subtelny in his Ukraine: A History (University of Toronto Press, 1994) states: "Even a cursory listing of losses reflects the terrible impact that the Second World War had on Ukraine and its inhabitants. About 5.3 million, or one of six inhabitants of Ukraine, perished in the conflict. An additional 2.3 million had been shipped to Germany to perform forced labor." (p. 479).

Soviet encyclopedia gave the following statistics: "During this war over 20 million Soviet people were killed including many peaceful citizens. On the territory of Ukraine along the Hitlerites destroyed over 5 million people and more than 2 million people were carried off into slavery [in Germany]." (Ukrainska Radyanska Entsyklopedia, Kyiv 1978, vol. 2, p. 152).

Even if we accept the conservative figure offered by Prof. Kondufor (during Soviet rule it should be mentioned), Ukraine's loss of about 7.5 million people is greater than the total military loss of the USA, Canada, British Commonwealth, France, Germany and Italy all put together. According to the Encyclopedia Britannica the total military losses of these countries in World War II was 4,305,214. The statistics are: USA 292,100; British Commonwealth 544,596 (including 39,139 Canadians); France 210,671 (+ 107,847 civilians); Germany 2,850,000, and Italy 300,000.

In conclusion it seems reasonable to estimate that because of the German occupation and the Soviet repression from 1939 to 1945 during World War II, that Ukraine lost about 10,000,000 citizens or one Ukrainian out of four. It is reasonably estimated that about 50 million people perished in the world because of World War II which means 20 per cent of all the victims were Ukrainians. In this figure are about 600,000 Ukrainian Jews."

http://www.infoukes.com/history/ww2/page-18.html

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@NebuleuseXajy

Unter Historiker verstehe ich etwas anderes. Sie sind neutral und antworten auf neutral auf Ereignisse in der Geschichte.

Eine Diskussion macht wenig Sinn ohne Antworten  auf meine  Fragen.

Mir fehlt eine Antwort zur Frage zum Holodomor:

Was ist aus all den "Hiwis" aus Ukraine geworden, die in England als displaced Persons in Lagern waren.

Kein Wort zu den Zwangsarbeitern die bis zu 10 Jahren in Kriegsgefangenenlagern in Sibirien verbracht haben usw.

Ich verzichte auf weitere Kommentare.

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Ich bin zehn Jahren nach dem Krieg geboren, in den Niederlanden. Wir gehörten zu den ersten Familien in der Stadt, die einen Fernseher hatten, als die Dinger aufkamen. Es gab drei Sender: einen Niederländischen, und zwei Deutschen, die bis Maastricht empfangen werden konnten.

Und was zeigten sie sehr oft? "Die Befreiung von Dachau", "Die Brücke von Remagen", "Die großen drei in Malta", "Auschwitz", "Anne Frank", "Die Verbrechen der Wehrmacht in Griechenland", "Die SS", "Die Wannseekonferenz", "Die Schlacht von Stalingrad", "Die Schlacht im Hürtgenwald", "Das Ardennenoffensiv", "Der Westwall", etc.etc.  Zum Abwinken, bis zum Gehtnichtmehr.

Schon damals, und mein Leben lang, wurde ich bombardiert mit diesen Sendungen und diese Überdosis hat bewirkt, dass ich mich Jahrzehntenlang gar nicht für die Geschichte Deutschlands interessiert habe.

Sicher war eine Ursache dafür auch, dass die Besatzungsmächte sich daran gemacht hatten, die Deutschen um zu erziehen, und aus überzeugten Judenhasser und Dritte Reichfanatiker wieder verträgliche Staatsbürger zu machen. Aber der Punkt, wo das erreicht war, liegt schon lange zurück. 

Die Deutschen von damals gibt es nicht mehr. Auch nicht der "Ungeist der Nazis" wie es heute so oft behauptet wird, ist noch am leben. Genauso wenig wie die Russen die Uhren und Frauen einforderten, als sie die deutsche Gebiete im Osten eroberten, oder die Engländer die Dresden bombardierten. Kriege produzieren nur Verlierer, auch wenn es zunächst anders erscheinen mag. All diese Opfer sind tot, egal auf welcher Seite sie gekämpft haben.

Das "mea culpa"-Gefühl der Deutschen muss aber wach gehalten werden, denn damit lässt sich viel Geld verdienen, heute mehr denn je. Ohne diesen Schwelbrand der deutschen Schuld, könnte man von Deutschland keine "besondere Partnerschaften", "Verantwortung" und "Wiedergutmachung" (in Milliardenhöhe) einfordern. Ohne permanent beschämte Deutschen wäre die Flüchtlingsstrom ganz woanders gelandet. Ohne die Nazivergangenheit könnten sich die Bürger dieses Landes einfach ganz normal zu ihr Land bekennen, zu seinen großen Leistungen und hervorragenden Wissenschaftler, Philosophen, Ingenieure, Kaiser und Staatsmänner. Sie könnten wie andere Völker auch, ganz normal an Feiertagen die Fahne aushängen, ohne sich bemühen zu müssen, darauf hin zu weisen, keine "Nazis" zu sein, und vor allem könnten sie mit einer Partei wie die AfD ganz entspannt umgehen.

Wir machen die Fernsehprogramme nicht. Wir können sie aber beeinflussen, in dem wir sie nicht mehr anschauen. Ich schalte kaum noch an, und wähle mir bestimmte Sendungen aus. Die gebe ich 5 min. "eine Chance". Sind sie langweilig, oder fangen nach wenigen Minuten schon wieder an auf die deutsche Untaten in aller Welt herum zu trampeln, schalte ich aus. 

Ausschalten ist unsere einzige Gegenwehr.

Mit anderen Worten: Du verdrängst das 3. Reich einfach?!

Da gibt es eine tolle Szene in Family Guy, die für dich passen würde: Stewie und Brian sind in Deutschland und fragen den Fremdenführer, was mit der Zeit zwischen 1933 und 1945 sei. Antwort: "DA WAREN ALLE IM URLAUB!"

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@Apfelkind86

Bist du irgendwie eine Art Aufsichtsperson die jeden darauf hinweist, wenn die Person das Dritte Reich nicht in den Mittelpunkt seines Lebens stellt wie du?

Warum tyrannisierst du jeden, der die NS-Zeit da läßt wo sie hingehört: irgendwo in der Vergangenheit wo sie keinen mehr juckt.

???

Adolf Hitlers wunsch war es, dass nie wieder ein Deutschland ohne Nationalsozialismus existiert. Du erfüllst ihm diesen Wunsch. Das schlimmste was wir Hitler nach seinem feigen Abgang noch antun könnten: ihn vergessen! Uns nicht mehr für ihn interessieren, das würde ihn stören.

Aber du erfüllst ihm seinen wunsch!

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@DONALDxTRUMP

Verdrängen? Das ist nicht das richtige Wort. 

Wenn ich in der Bahn ein Gespräch von zwei alte Frauen über ihre Hüften oder Schuheinlagen mithören muss, weil ich meine Ohrenstöpsel vergessen habe, dann blende ich das aus. Ich suche mir einen interessanten Artikel in der Zeitung, oder nehme mein Buch, und innerhalb von Sekunden bin ich darin so vertieft, dass mich das belanglose Gespräch der Alten nicht mehr erreicht, und deswegen auch nicht mehr stört. 

Genau so ist es mit der Lawine von Dritte Reich Dokus: Sie interessieren mich nicht, ich will das nicht hören, also schalte ich sie aus. Aus blankem Desinteresse, und aus Überdruss nach Jahrzehnten der Wiederholung.

Jedem das Seine. Wer jeden Tag Hitler und Goebbels sehen will, dem soll das gegönnt sein. Ich schalte aus.

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@Schwervelke

@Apfelkind, ja, bei Schwervelke tutst du dir schwer, sie "Nazi" zu nennen. Also nennst du das "Verdrängen", was sie macht.

Es interessiert sie - und andere - einfach nicht mehr. Bei dir ist das Dritte Reich eine Obsession.

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@HansH41

Nö, ich bin nur lernfähig.

Ihr seid einfach nur ungebildet genug, die gleichen Fehler nochmal zu machen.

Wie kleine Kinder, die alles besser wissen und die Erfahrungen ihrer Eltern ja nicht brauchen, nur um dann die gleichen Fehler wie ihre Eltern zu machen.

Habt viel Spaß dabei.

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@Apfelkind86

Liebes Apfelkind, dir ist ein klitzekleiner Fehler unterlaufen. Eigentlich unbedeutend, aber ich möchte ihn dennoch nicht so stehen lassen. Du sagst, wir würden "die gleiche Fehler machen wie unsere Eltern". 

Da würden meine Eltern zumindest verwundert die Augenbrauen heben, wenn sie denn noch lebten. Meine Eltern waren Niederländische Widerstandskämpfer. Auf dem Hof meiner Großeltern waren 30 englische Soldaten und Piloten über Monaten versteckt. Aber vielleicht entstammst du selber einer Familie die ihr Land gegen die Wand gefahren haben? Du weisst ja: "Im Affekt spuckt man im eigenen Antlitz". 

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@Apfelkind86

Fehler? Wenn du das Bekämpfen Adolf Hitlers als Fehler ansiehst weiß ich nicht was bei dir schieflief Apfelkind.

Meine Vorfahren waren kaiserlich-konservativ geprägt. Einige ihrer Freunde waren Kommunisten, keine stalinisten sondern marxistisch also friedlich und vernünftig. Als ihnen dann Verfolgung drohte versteckten meine Vorfahren sie von 1935-1945. Hätten die Nationalsozialisten sie jemals gefunden wären auch meine verwandten hingerichtet worden dafür, dass sie sie versteckten.

Du pauschalisierst und verdrängst dass es die verschiedensten Schicksale gibt. Ich mache dir das aber nicht zum Vorwurf, dass du so linksfaschistisch denkst. Das ist schließlich Resultat der Umerziehung.

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 Aber in diesen "Dokus" werden wir Deutschen trotzdem als "Basta..e" und "Hundesöhne" bezeichnet.

Also eine Dokumentation in der Soldaten als Hundes..... und Bast.... bezeichnet werden, habe ich noch nie gesehen. Höchstens mal, wenn der jeweilige Gegner interviewt wurde und diese Bezeichnungen verwendete.

Ich selbst bin Nachkriegjahrgang (1954) und fühle mich durch diese Dokumentationen nicht getroffen. Ich finde es aber richtig den Leuten von heute zu zeigen, was man in der Zukunft vermeiden muss. 

Bei einigen der ja irgendwie permanent stattfindenden Kriege  gehen die Parteien ebenso grausam vor, wie es die Soldaten im zweiten Weltkrieg machten.

"Bei einigen der ja irgendwie permanent stattfindenden Kriege  gehen die Parteien ebenso grausam vor, wie es die Soldaten im zweiten Weltkrieg machten".

Genau! Und die Mitwisser und Mittäter von damals sind heute hochdekorierte Generäle und beraten den Weltsicherheitsrat.

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@Schwervelke

Die Mitwisser und Mittäter von damals müsste Jahrgang 1930 und früher sein, sind somit mindestens 87 und nur noch aktive, wenn sie extrem fit sind.

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