Genehmigt die Krankenkasse eine zweite Psychotherapie nach einem Jahr?

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5 Antworten

Hallo,

offiziell gibt es diese Therapiepause ja nicht. 
Hier nachzulesen: http://www.gegen-missbrauch.de/news,144,es_gibt_keine_2_jahresfrist_nach_theraphieende.htm

Es kommt immer darauf an, wie die Therapie von der_dem Therapeut_in begründet wird und an welche_n Gutachter_in es gelangt. Da hat man keinen Einfluss.Kann aber Widerspruch einlegen bei der Krankenkasse, sollte es abgelehnt werden.

Nach einem Jahr stehen die Chancen ganz gut. Zumal du ja auch nicht alle möglichen Stunden verbraucht hast.

Versuche sehr auf dich zu achten bei der neuen Suche. Wenn du in den 5 probatorischen Stunden das Gefühl hast das es nicht passt/ hilfreich ist, dann suche weiter, bis es passt. Das ist grad bei Psychotherapie sehr wichtig. 

Alles Gute!

In den Antworten hier sind mehrere Fehler: 1. "Therapiepause" ja/nein (und damit zu Deiner Frage): Das ist ein bisschen komplizierter. Man kann in der Tat auch nach kürzerer Zeit als 2 Jahre eine neue Therapie beantragen - aber: In der Regel (!) gilt dann, dass das nur mit einem Bericht an den Gutachter möglich ist. Da die meisten Therapeuten bei Neupatienten aber keinen solchen Bericht schreiben müssen, bist Du damit als Neupatient sozusagen "unattraktiv". Jetzt noch ein "aber": Man kann versuchen, mit der Krankenkasse darüber zu verhandeln. Ich habe schon mehrere Fälle gehabt, in denen Patienten es geschafft haben, dass Krankenkassen zugestimmt haben, auch ohne neuen Bericht innerhalb der 2-Jahresfrist eine neue Therapie zu bewilligen. 2. Ein "zugelassener Arzt" oder Neurologe oder sonst jemand kann keine Therapie "verschreiben" (Procter liegt da falsch!). Über eine neue Therapie entscheidet ausschließlich der behandelnde Psychotherapeut (Psychologischer oder ärztlicher), niemand sonst!

Nach der letzten Therapie müssen 2 Jahre ohne Therapie vergangen sein. Dann kannst du einen erneuten Antrag stellen.

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