zweite Ausbildung beginnen....Wieviel Geld bekomme ich?

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8 Antworten

Bei der Erstausbildung wäre BAB möglich gewesen, da es aber die zweite ist es überwiegend Dein Privatvergnügen es zu finanzieren. Wohngeld wäre eventuell denkbar.

Dies habe ich in einem anderem Forum gefunden:

http://www.123recht.net/2-Ausbildung,-staatliche-Hilfe-__f255974.html

Berufsausbildungsbeihilfe dürfte deswegen ausgeschlossen sein, weil Dein Freund bereits eine abgeschlossene Ausbildung hat und in diesem Beruf auch arbeiten könnte. Die neue Ausbildung baut auch offensichtlich nicht auf der bisherigen auf. Demzufolge handelt es sich um eine Zweitausbildung, die nicht mit BAB gefördert werden kann. Als Auszubildender in einer, dem Grunde nach, mit BAB förderbaren Ausbildung ist Dein Freund vom Leistungsbezug nach dem SGB II (Hartz IV) ausgeschlossen. Dieser Leistungsausschluss gilt unabhängig davon, ob tatsächlich BAB gezahlt, oder eben - z.B. wegen Zweitausbildung - nicht gezahlt wird. Kindergeldanspruch besteht aufgrund des Alters nicht mehr. Wohngeldanspruch besteht m.E. ebenfalls wegen des grundsätzlichen BAB Anspruchs nicht. Allerdings möchte ich auch nicht verschweigen, dass teilweise die Auffassung vertreten wird, dass im Wohngeldrecht eine Zweitausbildung eben nicht als dem Grunde nach förderbar gilt, sodass der entsprechende Leistungsausschluss entfallen würde. Diesbezüglich könnte ein Antrag also sinnvoll sein.

Je nach neuem Berufswunsch finanziert das Jobcenter eine Umschulung. Ansonsten ist es (fast) dein Privatvergnügen.

Umschulung gibt es nur wenn keine Aussicht auf einen Job gibt ... im Einzelhandel gibt es genug Stellen!

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Ich wohne mit meiner Freundin(berufstätig) zusammen.Wenn ich jetzt kündige und eine neue Ausbildung beginnen würde, wie würde ich dann an finanziellen Zuschuss kommen(sagen wir mal ich bekomme im 1 Lehrjahr 600€ Netto)

Wenn der Arbeitgeber, bei dem Du die Ausbildung machst einer Nebentätigkeit zustimmt, kannst Du über einen Minijob Dein Ausbildungsgehalt aufbessern.

Da Du in Deinem jetzigen Beruf arbeiten könnest und dies nur aus ungenannten Gründen nicht möchtest, ist die durch eine zweite Ausbildung entstehende Einkommenslücke privat zu stemmen.

Nicht ganz, Wohngeld kann jeder beantragen ;)

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@Deamonia

Er wird hier aber nicht als Einzelperson berechnet werden, da er ja mit seiner berufstätigen Partnerin zusammen lebt. Wenn diese voll arbeitet und dafür auch entsprechend entlohnt wird, wird das gemeinsame Haushaltseinkommen wohl kaum so niedrig sein, dass einem Wohngeldantrag seinerseits statt gegeben würde.

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Du bekommst genau das Geld, dass du während der 2. Ausbildung vom ausbildenden Betrieb als Auszubildendenentlohnung bekommst.

Eltern sind für eine Zweitausbildung nicht unterhaltspflichtig, die kann man in der Regel nur bis zum Ende der Erstausbildung heran ziehen, außer natürlich sie unterstützen Dich freiwillig.

und auch sonst ist bei einer Zweitausbildung, die nicht zwingend notwendig ist, vieles an Fördermöglichkeiten (z.B. Berufsausbildungsbeihilfe BAB) nicht vorgesehen.

Unter Umständen wäre Wohngeld möglich, jedoch da kenne ich mich zu wenig aus.

Hi Philstar,

ich habe fast genau das gleiche gemacht, nur das ich in meiner ersten Ausbildung (Mediengestalterin) keinen Job gefunden habe.

Nun kann ich dir folgendes sagen: Barfög fällt weg, da man grundsätzlich nur bei einer Erstausbildung ein Anrecht darauf hat.

Das ist aber gut für dich, denn genau aus diesem Grund kannst du Wohngeld beantragen! Wohngeld darf man nämlich nur beantragen wenn man grundsätzlich keinen Anspruch auf Barfög hat ( wenn man z.B. einen Antrag auf Barfög stellen würde, und er würde abgelehnt werden weil die eltern zuviel verdienen, hat man dennoch „grundsätzlich einen Anspruch auf Barfög“ und somit KEINEN Anspruch auf Wohngeld. Durch deine erste Ausbildung hast du aber Grundsätzlich keinen anspruch auf Barfög, somit aber auf Wohngeld!

Beim Wohngeld ist es aber so, dass man es nur bekommt wenn man 70% seines Lebensunterhaltes selbst decken kann.

Ich habe damals im ersten Lehrjahr 90€ bekommen, dann 30€ und zuletzt noch 11€ (Hatte also im dritten Ausbildungsjahr weniger Geld als im ersten -.-) Zuschuss zu den Heizkosten kann man dann auch noch beantragen wenn das Wohngeld durch ist.

LG Deamonia

Achja, beim Wohngeld ist das Einkommen der Eltern übrigens unerheblich, und zu deiner Freundin folgendes:

Wird der Haushalt von Wohngeldberechtigten und von Nichtwohngeldberechtigten bewohnt, so nennt man diesen einen Mischhaushalt, unabhängig davon, ob der Personenkreis aus Familienangehörigen besteht. In diesem Fall wird die Miete oder Belastung an Hand der Anzahl der Wohngeldberechtigten anteilig berechnet, wobei die Gesamtanzahl der Mitbewohner als Vergleich hinzugezogen wird. Sollte sich ein neuer Anspruch auf Grund von vermindertem Einkommen bei einem Nichtwohngeldberechtigten einstellen, so muss auch hier ein gesonderter bzw. neuer Antrag gestellt werden.
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Bei allen Optionen stellt man sich die Frage : Gibt es noch Mitbürger die sich selbständig versorgen können , mit eigenem Einkommen zum Auskommen ?

Deine Eltern sind raus die haben die erste Ausbildung bezahlt, wenn du nicht studieren willst und das mit deinem Beruf zusammen hängt dann bekommst du von da gar nichts.

Der Staat ist nicht mehr verpflichtet einzuspringen. Wenn du deinen Job kündigst wirst du in der Regel kein Geld mehr vom Staat bekommen da du in der Lage bist dich mit deinem erlernten Job zu finanzieren.

Entweder du hast genug gespaart, jemanden der dich finanziert oder du arbeitest noch nebenbei.

Die staatlichen Stellen können dich sogar zwingen deine Ausbildungsstelle wieder aufzugeben.

Dies sieht nur anders aus wenn du arbeitslos wirst und in deinem Job nicht mehr vermittelbar bist, dann kann das Amt eine Umschulung bewilligen und dann bekämmst du auch Geld!

Die staatlichen Stellen können dich sogar zwingen deine Ausbildungsstelle wieder aufzugeben.

So ein Unsinn!!! Das können sie nicht! Niemand kann einen zwingen einen bezahlten Job aufzugeben und dann Arbeitslos zu sein! Sie können vielleicht die Unterstützung verweigern, aber mehr auch nicht!

Ich habe selbst noch einmal eine Ausbildung mit 27 angefangen, und die ARGE meinte nur "aber erwarten Sie von uns keine Hilfe" und das wars.

So lange man kein Geld von denen will, können sie einen zu gar nichts zwingen

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@Deamonia

er / sie will ja Geld von denen ! Und es wäre Hilfreich wenn du dir die Antwort die ich gegeben habe durchgelesen hättest!

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