Zweifel an die Vateterschaft

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4 Antworten

Eine Geburtsurkunde hat absolut nichts mit einer Vaterschaftsanerkennung zu tun. Auf dieser wird der Vater vermerkt oder eben nicht.

Zwei mal blau und dann braune Augen kann durchaus vorkommen.

Er kann Prozesskostenhilfe bekommen, wenn er so wenig verdient.

Er muß zum Anwalt gehen und dann wird entsprechend weiter gehandelt.

Wenn er die Vaterschaft noch nicht anerkannt hat, wieso zahlt er dann Unterhalt? Das würde ich bleiben lassen.

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Er konnte auf Grund der Fehlenden Geburtsurkunde die Vaterschaft noch nicht anerkennen und nun kommen auch ein wenig zweifel an die Vaterschaft....

für Kindesunterhalt ist der gesetzliche Vater verpflichtet. An seiner Stelle würde ich die Zahlungen einstellen bis ich den Vaterschaftstest machen darf. Da er noch kein gesetzlicher Vater ist, wird man ihm wohl nichts pfänden können. Auf welcher Grundlage sollte man denn auch? Wenn er zur Geburt des Kindes mit der Kuckucksmutter verheiratet war, dann ist er automatisch der gesetzliche Vater. Lasst Euch von einem Anwalt beraten, dass Geld ist sicherlich gut angelegt, wie auch 'Nussbecher' anmerkte.

Den Vaterschaftstest kann man online bestellen und kostet ca. 90 Euro pro Testperson, somit 180 Euro gesamt. (Putativvater & Putativkind)

... weder die Mutter noch er haben Braune Augen aber die kleine hat Braune, ...

die Wahrscheinlichkeit, dass jemand trotzdem braune Augen bekommt, obwohl beide Elternteile blaue Augen hat besteht, ist aber verschwinden gering, so dass es kein gutes Zeichen ist und Zweifel mehr als berechtigt sind.

mehr Infos rund um das Thema Vaterschaftstest und Kuckuckskind findet ihr im Kuckucksvaterblog www.kuckucksvater.wordpress.com

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wenn er zweifel hat kann er sich an einen anwalt wenden, der ihn dazu beraten kann. das geld wäre sicher auch gut angelegt, wenn er wirklich nicht der vater sein sollte, denn dann hat sie unrechtmäßig unterhalt bezogen und muss diesen zurück zahlen.

er kann natürlich selber einen test vornehmen lassen, dazu braucht er aber genmaterial des kindes. ausserdem wäre dieser test vor gericht nicht verwertbar. das ganze sollte über ein zivilverfahren geregelt werden.

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Kommentar von Ricarda1011
12.07.2013, 16:05

Ja das Stimmt, wir wollten uns am Dienstag im Jugendamt Beraten lassen... wäre eine Beistandschaft eigentlich sinnvoll wenn er nicht mal weiß ob er der Vater ist?

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Hat er seinen Zweifel gegenüber der Kindsmutter bereits geäußert? Wenn ja, wie steht sie zu einem Test? Dein Freund sollte diesen auf jeden Fall machen, bevor er die Vaterschaft anerkennt!!! Er kann sie erstmal fragen, ob sie ihn zusammen machen. Grund: Er möchte einfach Gewissheit haben, nachdem sie ihn zum Zeugungszeitpunkt ja betrogen hatte. Weigert sie sich direkt, ist das schon mal ein Zeichen, dass etwas nicht stimmt oder sie sich auch nicht ganz sicher ist und er muss es über einen Anwalt versuchen einzufordern. Geht sie darauf auch nicht ein, kann er es über das Familiengericht einklagen. Dies ist aber die deutlich teurere Variante. Der erste wäre für alle Beteiligten der billigste (und fairste). Er muss ihr einfach bewusst machen, dass er den Test auf jeden Fall machen wird und auch durchgesetzt bekommt. Das Recht hat er! Im Grunde müsste er aber im Moment wohl gar keinen Unterhalt bezahlen, da er nicht der rechtliche, also in der Geburtsurkunde eingetragene Vater ist. Da müsste dann die Kindsmutter aktiv werden und das Jugendamt einschalten, das dann seinerseits automatisch einen Vaterschaftstest einfordern wird. Nachteil: Sollte sich dann herausstellen, dass dein Freund doch der Vater ist, wird das sicherlich am teuersten. Vorteil: Sie müsste aktiv werden, er hätte keine Anwaltskosten! Was passieren kann, wenn man aus Gutmütigkeit und Gutgläubigkeit eine Vaterschaft anerkennt, schildert ein Kuckucksvater hier im Kuckucksvater-Blog: http://kuckucksvater.wordpress.com/2012/01/10/nur-du-kommst-in-frage-wie-der-staat-eine-luge-schutzt-und-mich-zum-zahlesel-macht-die-geschichte-von-kuckucksvater-stefan/ Also, aufpassen!

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