Wer hat Rat wenn ich Zweifel an der Meschheitsgeschichte habe?

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19 Antworten

Hallo Handheiler,

wenn man ein Egebnis hat, das einen total verblüfft, tritt man am besten gedanklich mal einen Schritt zurück und fragt sich, was man eigentlich genau gerechnet und belegt hat... Manchmal hilft das

Heute haben wir über die Exponentialfunktion ausgerechnet wie viele Menschen zu welchem Zeitpunkt auf der Erde lebten.

Also habgen wir ausgerechnet dass im Jahre 513n.Chr. lediglich ein Mesch auf der Erde gelebt haben musste.


Ok. Ihr habt vermutlich die heutige Bevölkerungszahl von gut 7 Milliarden genommen, eine durchschnittliche Generationenwechseldauer und dann mit einer exponentiellen Wachstumskurve zurückgerechnet.

Richtig?

Dann bedeutet Dein Ergebnis aber zweierlei:

ENTWEDER hat 513 n Chr. nur ein Mensch gelebt und ab da ging es exponentiell bergauf...

ODER die Wachstumskurve der menschlichen Bevölkerung wird durch die Exponentielafunktion über längere Zeiträume nicht gut beschrieben.

..... !

Wenn ich es so sagen darf: Ich würde vermuten, dass das Ergebnis auf die zweite Weise zu interpretieren ist. ;-)

Es gibt in der Biologie eine ganze Menge Formeln, die die Entwicklung der Zahl der Individuen einer Population über die Zeit beschreiben. Über die Reproduktionsrate ist die Änderung der Zahl innerhalb einer Generation mit der Zahl der Individuen in dieser Generation verbunden. Deswegen spielen Exponentialfunktion und Logharithmus in den meisten dieser Formeln eine Rolle.

Exponentielles Wachstum hast Du aber nur, so lange keine "Dämpfung" des Wachstums von außen erfolgt. Sobald sich die Lebensbedingungen verschlechtern, wenn es noch mehr Individuen werden, werden in der Realität die Kurven gedämpft: Es stellen sich i.a. Gleichgewichtszahlen ein, bzw. die Zahl der Individuen schwankt um diesen Gleichgewichtswert.

In den letzten rund 100 - 150 Jahren hat sich die Bevölkerungszahl sehr rasch entwickelt, in der Vergangenheit war die Wachstumsrate fast Null,

Entsprechend ist Populationsdynamik ein ganzer Fachbereich der Biologie - und alles andere als einfach...

https://de.wikipedia.org/wiki/Populationsdynamik#Geburten-_und_Sterberate_von_Populationsgr.C3.B6.C3.9Fe_abh.C3.A4ngig

Grüße

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Eine überschlägige Rechnung mit 500 Menschen vor 3300 Jahren erbringt die heutigen ca. 7 Milliarden bei einem Wachstum von 0,5% pro Jahr.

Was habt ihr da eigentlich gerechnet?
(Mein Ansatz stimmt natürlich auch nicht, soll aber zeigen, dass ein Herunterrechnen unter diesen Annahmen immerhin 3300 Jahre zurückgehen würde, aber gewiss nicht auf das Jahr 513.)

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Auweia...das Gymnasium ist wohl auch nicht mehr was es einmal wahr ^^ Die Mathematik lügt nicht, aber du gehst von völlig falschen Voraussetzungen aus. 

Das Bevölkerungswachstum der Menschheit verlief für einen Großteil der Geschichte unserer Spezies alles andere als exponentiell. Es war ein auf und ab, Pandemien, Kriege und Katastrophen forderten oft massive Opfer. 

Erst (relativ) moderne Medizin, Nahrstoffversorgung und Hygiene machten dieses Wachstums möglich.

Jesus, sofern er überhaupt je existiert hat, hat natürlich nicht alleine gelebt. Er war nur ein antiker Sektenführer ^^ Die Menschheit ist wesentlich älter als seine Sekte. 

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Ich denke mal, eure Exponentialfunktion war nicht so ganz richtig. Habt ihr die Bevölkerung von Heute genommen und dann so oft geteilt, bis nur noch einer übrig war?

Nach den Berichten, die ich kenne, war die Weltbevölkerung in der Zeit zwischen Jahr 0 und 1000 ziemlich konstant bei 300 Millionen. Die Menschen haben viele Kinder gekriegt, aber von den Kindern sind viele gestorben. Manchmal haben die Mütter auch nicht die Geburt überlebt. Heutzutage überleben die Menschen halt viel eher, weil die Medizin viel besser geworden ist.

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Das Problem mit Mathematik ist, dass sie letztendlich nur bedingt realistisch ist. In deiner Rechnung sind garantiert folgende Ereignisse u.a. nicht enthalten: 

- Die Eroberung großer Teile Asiens bis hin nach Europa durch Dschingis Khan, der im Zuge seiner Kriege rund 11% der Gesamtbevölkerung der Erde ausgelöscht hat.

- Die Entdeckung Amerikas ... und die Völkermorde an der dortigen Bevölkerung, die mehrere zehnmillionen Opfer forderten. 

- Die Industrialisierung der Welt, die nahezu schlagartig dazu führte, dass Menschen wesentlich älter wurden und auch die Kindersterblichkeit stark zurückging. Das führte zu einer Explosion der Bevölkerungszahlen (1950: 2,53 Milliarden Menschen, 2016 rund 7 Milliarden laut: https://de.wikipedia.org/wiki/Bev%C3%B6lkerungsentwicklung)

Und du könntest vermutlich die gesamte Website mit solchen Fakten füllen. Ob nun Weltkriege, Genozide und Naturkatastrophen oder auch positive Faktoren - all das habt ihr sicherlich nicht einberechnet


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Die Exponentialfunktion ist eine Näherung, die nur für die jüngsten Jahrhunderte der Menscheitsgeschichte einigermaßen gut ist. Zu früheren Zeiten wird die Abweichung zwischen e-Funktion und der tatsächlichen Erdbevölkerung sehr groß.

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Die Bevölkerungsentwicklung verlief sicher nicht immer entsprechend einer bestimmten Exponetialfunktion. Manchmal kann Wachstum (aber nur zeitweise) durch eine solche Funktion angenähert beschrieben werden.

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Auch Gymnasiasten können blöd sein.

Ihr habt wohl kaum veränderte Umweltbedingungen beachtet, ebenso wenig wie Kriegstote und dergleichen. Mathematik lügt nicht, nur muss man sie dafür eben tatsächlich korrekt benutzen. Wenn ihr kleine Dinge auslasst, ist das Ergebnis ein ganz anderes. Informier dich mal zur Chaostheorie.

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Tja Herr Gymnasiast...Dann wird die Evolution der Mathematik

ein Schnippchen geschlagen haben....pw

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1. warum jesus? :D

2. was war dein rechenweg?

3. vorallem, 1 person auf der erde kann garnicht stimmen, sonst wären wir nicht hier :DD

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kommt darauf an wie man die Mathematik auslegt...du kannst auch aus einem Kaninchen 100 machen ...

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Ich würde mal sagen, da hat eure Aufgabenstellung wohl einen grundlegenden Fehler!

Beweis: sie dich um!

Haltet mich jetzt bitte nicht für blöd, ich bin schließlich Gymnasiast.

Es gibt auch genügend Gymnasiasten, die "betriebsblind" sind.

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Haltet mich jetzt bitte nicht für blöd, ich bin schließlich Gymnasiast

Eins hat mit dem anderen nichts zu tun!

Wahrscheinlich habt ihr einen Fehler in eurer Rechnung, denn diese kann definitiv nicht stimmen.

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dadita 03.03.2016, 20:49

Der Fehler ist einfach davon auszugehen, dass die Menschheit sich immer exponentiell vermehrt hat ^^ Hat sie natürlich nicht, diese starke Vermehrung trat erst mit der modernen Zivilsation ein.  

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Das nächste mal könntest du ein bisschen besser trollen. ;)

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echt lustig! wie kann man "ausrechnen" wie und wann sich mit welchem ergebnis menschen vermehrt haben? weder vorwärts noch rückwärts ist das auch nur im ansatz plausibel und realitätsnah.

zwar kann man so ein absurdes ergebnis gut für eine neue verschwörungstheorie verwenden, aber dazu braucht man menschen mit einem IQ einer leeren bierdose, die das auch glauben.

tipp: es gibt etwas, das man sterben nennt und das leider jede schöne statistik ad absurdum führt.

was lernt man heute eigentlich an gymnasien? hat das was mit "pisa" zu tun?

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wenn die Mathematik nicht lügt, lege dir ein paar Bitcoins zu... so wie die gestiegen sind bist du dann ja bald quintdecillionaire (kenne das deutsche wort dafür nicht)

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1. auch auf dem Gymnasium gibt es dumme Leute

2. deine Funktion ist falsch

3. was genau hat diese fantasiefigur damit zu tun?

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Vielleicht hast du es nur falsch verstanden?

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