Zwei Welpen gleichzeitig?

... komplette Frage anzeigen

12 Antworten

Das hat Vor- und Nachteile. Die Arbeit ist nicht ganz doppelt so groß, aber deutlich größer.

Die Welpen werden auch länger brauchen, um sich auf die Menschen einzulassen, da sie sich viel miteinander beschäftigen werden. Die Erziehung erfordert noch mehr Engagement , Zuneigung und Geduld. Aber es geht, hatten wir auch schon mal.

Von Vorteil ist, dass keiner alleine ist und immer einen Spielkameraden hat.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Natürlich wird das schwierig! Das trauen sich selbst viele Leute nach 30 jahre Hundehaltung nicht zu!

Du musst mit beiden alle zwei stunden raus. Dann wird es aber mal so sein das der eine vielleicht erst 20 Minuten später raus muss. Und das auch nachts. 

Manchmal hat so ein welpe auch Tage da wollen sie alle 20 Minuten raus und das auch nachts. 

Dann kommt doppelte Erziehung hinzu. Du wirst mit beiden auch wenn sie groß sind häufig alleine spazieren müssen um mit ihnen in Ruhe zu trainieren. Jetzt im Welpen alter werden die sich alles von einander ab gucken. 

Und wenn die Pubertät bei beiden kommt können auch richtig die Fetzen fliegen und wenn ihr Pech habt müsst ihr einen wieder abgeben.

Wenn du klug bist holst du dir nur einen Hund! Und den zweiten dann wenn der andere ausgewachsen und fertig erzogen ist. 

Wie kommt man als unerfahrene Person überhaupt auf die Idee zwei Welpen kaufen zu wollen? 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Alli19
16.03.2016, 19:25

Es liegt hauptsächlich daran, dass wir im Sommer auf einen großen Hof mit viel Außenfläche ziehen. Da brauchen wir auch Schutzhunde und wollen nicht mit Welpen ankommen… 

0

Das wird nicht nur schwierig, das wird mächtig in die Hose gehen. Ich erkläre Dir auch gerne warum:

Welpen sind anstrengend, weil sie kein "Nein" verstehen (muss erst trainiert werden), die Welt mit ihren Zähnen erforschen, nicht stubenrein sind und kein Gefühl dafür haben, wann sie schlafen müssen. Sind sie gestresst und übermüdet (und das passiert schnell), überdrehen sie. Sie beißen mit ihren Haifischzähnchen, zerstören, knabbern Möbel, Teppiche und Kabel an, schalten die Ohren auf Durchzug und sind unfassbar nervig. Wenn Du unerfahren bist und die Stresssignale nicht erkennst, hast Du einen Welpen, der sehr schnell in diesen Zustand "kippt". Das ist bei einem Welpen schon wahnsinnig anstrengend, bei zwei Welpen mag ich es mir nicht wirklich vorstellen, zumal sie sich gegenseitig pushen und wach halten werden.

Weiterer Punkt: Du musst mit den Welpen einzeln trainieren, damit sie beide eine stabile Bindung zu Dir entwickeln und nicht ausschließlich zueinander. Passiert letzteres, hören sie nicht auf Dich, kriegen sich auch untereinander übelst in die Haare, weil sie Dein Eingreifen nicht respektieren, sie können stressige Situationen u.U. nur miteinander bewältigen, pöbeln gemeinsam an der Leine und können nicht einzeln alleine sein. Das ist der absolute Albtraum eines Mehrhundehalters.

Ich habe gerade die Kombi Welpe/ erwachsene Hunde. Im Klartext heißt das: alle zwei Stunden und nach jedem Spielen, fressen, schlafen mit dem Welpen raus. Einzelspaziergänge mit dem Welpen, um Leinenführigkeit zu trainieren. Um den Hunden gerecht zu werden und die Bindung zu erhalten bzw. aufzubauen, müssen sie täglich einzeln und nacheinander ausgelastet werden. Welpen können im Haus extrem penetrant und aufsässig sein. Das erfordert zusätzlich viel Management- von Distanzlosigkeit bei den Schlafplätzen, beim Futter oder beim Spielen bis hin zu den Streicheleinheiten. Das Alleinsein muss trainiert werden. In Mini- Schritten mit dem Welpen, in größeren mit dem Rest (der ja auch entspannt ohne Welpen/ andere Hunde alleine bleiben muss).
Zusätzlich müssen die Hunde auch zusammen an der Leine laufen lernen, Hundebegegnungen gemeinsam bewältigen, der Welpe muss alleine sozialisiert werden (Menschen, Hunde, fremde Umgebung). Und all das in einem Tempo, in dem der Welpe (s.o.) nicht überdreht.

Mehrhundehaltung ist eine ganz andere Nummer als die Haltung eines einzelnen Hundes. Was ein unerfahrener Halter auf den ersten Blick für Spiel hält, kann die Vorstufe zu einem handfesten und blutigen Streit zwischen den Hunden sein. Gerade, wenn es sich um gleichgeschlechtliche Hunde handelt, kann das sehr böse ins Auge gehen (spätestens, wenn beide auf die Pubertät zusteuern).

Mein ernsthafter Rat: entscheidet Euch für einen Hund und lasst die Finger von dieser Kombination. Obwohl ich seit mehreren Jahrzehnten mit Hunden lebe und mich nicht gerade für unerfahren halte, würde ich mir das niemals zutrauen. Mit dieser Ausgangslage zwei entspannte und gut hörende Hunde zu erziehen halte ich für ausgeschlossen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Sissy1957
17.03.2016, 04:20

@ Naninja

Sehr gut beschrieben ! Da ist alles relevante zur Mehrhundehaltung drin.

Die Kombi Erwachsener Hund (5,5 Jahre )und mittlerweile Junghund

( 6 Mo. ) habe ich auch.Ich hatte es mir allerdings wesentlich stressiger vorgestellt und bin immer wieder überrascht wie ruhig das allles abläuft.

Aber das liegt wohl an dem Kleinen , so einen ruhigen , leichtführigen

Welpen hatte ich noch nie.

Der Große ist allerdings auch ein wundervoller " Miterzieher " .

LG

Sissy

1
Kommentar von Naninja
17.03.2016, 07:22

@ Sissy:

Geht mir genauso.
Das liegt aber daran, dass ein gut erzogener und souveräner Ersthund im Haus ist, dass man für die "Baustellen" des ersten Hundes zum Spezialisten geworden ist, weiß,wie effektives Training funktioniert und die gleichen Fehler kein zweites Mal macht, an der Erfahrung (Körpersprache und man weiß, wie der Ersthund tickt) und an der Gelassenheit, die man aufgrund dieser Faktoren entwickelt.

Zudem sind Deine Hunde in komplett verschiedenen Lebensphasen. Dazu rät Dir ja jeder, der sich mit dem Thema auskennt, weil die Interessen der Hunde unterschiedlich sind und sie sich so seltener ins Gehege kommen.

Den ersten (Einzel-)Welpen fand ich zeitweise sehr stressig, obwohl ich Erfahrung hatte. Das Chaos mit zwei Welpen, die dann irgendwann in die Pubertät kommen, stelle ich mir übel vor.

Zudem ist das Wichtigste, was ein Jack Russell lernen muss, Ruhe zu halten und runter zu kommen. Dazu hat er in der Konstellation keine Chance und Verhaltensprobleme sind vorprogrammiert.

Auch der Jagdtrieb der beiden Rassen lässt sich zeitgleich nicht trainieren. Die rotten sich zusammen und sind nicht mehr abrufbar oder kontrollierbar, wenn sie sich gegenseitig anstacheln.

3

Also ich denke, ich übertreibe nicht, wenn ich angebe, über umfangreiche Hundeerfahrung zu verfügen. Aber zwei Welpen gleichzeitig, wovon einer ein Jack Russell Terrier ist - sowas würde ich mir definitiv nicht antun!

Jack Russell sind sehr anspruchsvolle Hunde, deren Aufzucht und Erziehung in jedem Fall Hundeerfahrung erfordert. Das ist schon bei einem Welpen so, aber bei zweien um ein Vielfaches mehr.

Man muß bei diesen Hunden sehr klar, strukturiert und konsequent sein. Wenn Du zeitgleich auf zwei Hunde achten mußt, ist das nur sehr schwer bzw. nahezu gar nicht umzusetzen.

Außerdem erfordert Mehrhundehaltung immer ein umfangreiches Wissen über Hunde- und Rudelverhalten. Es kann und wird sehr wahrscheinlich über kurz oder lang passieren, daß die beiden zu Rivalen werden. Dann habt Ihr nur Streß und Beißereien und werdet Euch früher oder später von einem der beiden trennen müssen.

Ich kann Euch nur dringend von Eurem Vorhaben abraten. Wenn Ihr keine Hundeerfahrung habt, dann nehmt den Labbimix und tretet vom Kauf des Jack Russells zurück. Ich frage mich eh, welcher seriöse Züchter Euch bei dieser Konstellation einen Welpen verkauft... :-/


Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Goodnight
17.03.2016, 10:36

Ein Züchter ist da sicher nicht mit im Boot.

4

Wieviele Personen leben denn im Haushalt die mithelfen? Bei einer kompetenten Großfamilie könnte das gehen. Ansonsten werdet ihr komplett überrannt und aufgemischt und die Freude am Haustier vergeht schnell, wenn man im Dauerstress ist. Allgemein wäre schon bei beiden Rassen zu sagen das die ordentlich Dampf haben, arbeiten wollen und sehr aktiv sind, es gibt viele die schon mit einen der beiden Hunde nicht klarkommen. Dann kommt dazu das man sich eigentlich keine zwei Welpen gleichzeitig holt, es heißt doppelte Arbeit, das wird nämlich kein Selbstläufer, beiden müsst ihr Stubenreinheit, Leinenführigkeit und auch Vertrauen usw beibringen. Teilweise auch im Einzeltraining um auch eine Bindung aufbauen zu können. Wenn ihr beide Welpen bei der gleichen Adresse holt solltet ihr genug Geld für den Tierarzt mitbringen, das fängt wie die typische Vermehreropfergeschichte an und endet manchmal mit toten Welpen, Tränen, Wut und Hilflosigkeit.Schaut euch also wenigstens diese Hundezucht genau an und erkundigt euch im Vorfeld im Internet was man beim Hundekauf auch alles falsch machen kann.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Macht das auf keinen Fall. Zwei Hunde sind ein Rudel und scheren sich nur bescheiden um eure Erziehungsversuche. Ein zweiter Hund sollte immer erst in die Familie kommen, wenn der erste perfekt gehorcht und sauber im Wesen ist. Also frühestens in einem Jahr, lieber erst nach zwei Jahren.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

erst mal sind 2 Welpen doppelt zeitintensiv und dann könnte der kleinere Welpe mit der Kraft des größeren überfordert sein. 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ja. Du hast zwei kleine Babies, die dir ununterbrochen die Bude vollmachen mit pischi und pupu, daß du nicht hinterherkommst.

Und du kannst beide die nächsten 3 Monate nicht allein lassen. Keine Minute. Bleibst du zuhause? Oder arbeitest du/gehst in die Schule?

Dann ist das ganze Projekt jetzt schon zum Scheitern verurteilt.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Alli19
16.03.2016, 19:21

Ich gehe noch zur Schule, meine Mutter ist zu Hause 

0

Zwei Welpen gekauft und jetzt fragen? Tolle Reihenfolge.

Ein Welpe ist schon mehr als arbeitsintensiv.


Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Alli19
16.03.2016, 19:19

Ja, Danke, das weiß ich😂 Außerdem ist es sowieso nicht eure Entscheidung, ich wollte nur wissen, warum so viele davon abraten

0

Zwei? Zugleich? Das wird kaum gut gelingen!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Alli19
16.03.2016, 19:22

Ja, zwei gleichzeitig... Ist es für sie nicht besser, wenn sie nicht so alleine sind?

0
Kommentar von FrauFriedlinde
17.03.2016, 06:29

Nein, sie finden es nicht besser! Sie bekommen Bindungsstörungen! Sie spielen ja mit euch! Ein Welpe fühlt sich maximal 1-2 Stunden einsam, wenn er von seinen Geschwistern kommt. Dann merkt er " Hura, eine ganze Menschenfamilie für mich alleine." Dazu kommt die Zeit! Ein Welpe ist schon die ersten 8 Wochen mörderisch viel Zeit! Zwei Welpen sind doppelt so viel!

3

Lasst es bitte sein, vor allem wegen der fehlenden Erfahrung. 

Zwei Welpen gerecht zu werden ist fast unmöglich. Trainierst du mit einem, funkt der zweite dazwischen.

Ein labbi und ein jacky als wachhunde? Kauft euch ne Alarm Anlage

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Es wir nie ein Zuckerschlecken mit Tieren aber es lohnt sich 

Mein Hund war am anfang nicht so diszipliniert aber es wird mit der zeit und einen hund zu haben ist einfach schön wenn du mit ihm kuscheln kannst es gibt nichts schöneres  

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von MiraAnui
16.03.2016, 19:47

Es geht um 2 welpen gleichzeitig nicht um einem

4

Was möchtest Du wissen?