Zwei unterschiedliche Kündigungsfristen in Arbeitsvertag und Betriebsordnung.

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3 Antworten

Eine Betriebsvereinbarung oder Betriebsordnung (Haustarif) kann bestenfalls eine vom Gesetz abweichende und für den ArbN günstigere Kündigungsfrist als betriebliches Mindestmaß regeln.

Bindend ist letztlich das, was in deinem Vertrag steht, wenn es die (haus)tariflichen oder gesetzlichen Vorschriften nicht zu deinem Nachteil unterschreitet. Als "Günstiger" wird dabei vom Gesetzgeber aber nicht das angesehen, was aus deiner persönlichen Sicht im Moment das Vorteilhafteste wäre sondern immer der Fall der Arbeitgeberseitigen Kündigung betrachtet. D. h., längere Kündigungsfristen sind immer günstiger für den ArbN, falls der ArbG die Kündigung ausspricht.

An diese hast du dich dann auch zu halten, wenn du selbst kündigst.

leinig 29.07.2012, 16:30

In meinem Fall geht es nicht um die Frist der Kündigung, diese ist in beiden Fällen drei Monate. Es geht um den Zeitpunkt der Kündigung, einmal am Ende des Quartals und einmal am Ende des Monats. Wie sieht es da mit der Verbindlichkeit aus?

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Der Arbeitsvertrag ist bindend.

Arbeitsvertrag

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