zwei strafen für einen verkehrsdelikt?

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4 Antworten

Ich vermute mal, dass es einfach zwei verschiedene Stellen waren, die MPUs und "den Rest" halt getrennt voneinander bearbeiten und das somit wohl seine Ordnung hat.

Kommentar von Parhalia
22.05.2016, 20:59

Ich vermute mal, dass er wegen des falschen Auffahrens auf die Autobahn nach Paragraf 315c StGB Abs.2 eine Verkehrsstraftat beging. Und bei sowas erfolgt die MPU auf dem Fusse. Also die 300 Euro + 1 Mon. Fahrverbot von der Staatsanwanwaltschaft. Und anschliessend die Überprüfung der charakterlichen Eignung zum Führen von KFZ durch Anweisung der Fahrerlaubnisbehörde.

So will es das Gesetz bei o.g. Sachverhalten.

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Die MPU ist keine Strafe. Damit wird untersucht, ob die geistige Reifen zum Führen des Fahrzeuges noch  vorhanden ist. Es ist als Chance zu sehen.  

Hier kannst du beweisen,  dass es ein ganz ganz dummer sich nicht mehr wiederholender Fehler war.

Ist ja schon mit das gefährlichste  was man tun kann,  was dir da passiert  ist.

Ich vermute mal du kommst aus Hildesheim. Die MPU, vermutlich von der Führerscheinstelle, hat nichts mit einer Strafe zu tun. Es wird lediglich deine Eignung zum Führen eines Kfz in Zweifel gezogen - dabei handelt es sich um einen reinen Verwaltungsakt (du bist auch nicht verpflichtet zur MPU zu gehen, allerdings wirst du dann deine Fahrerlaubnis abgeben müssen).

Kommentar von oberhasilein
22.05.2016, 20:16

aber ich muss in doch für 1 monat abgeben ich brauch den für meinen jop in der altenpflege

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Was Du gerade beschreibst sind zwei vollkommen unterschiedliche Verwaltungsakte. Das Bussgeld ( wenn es ordnungsrechtlich geahndet wurde ) oder der Strafbefehl ( wenn es strafrechtlich z.B. nach Paragraf 315 c StGB ) stellen samt Fahrverbot die reine Ahndung des Sachverhaltes durch z.B. die Staatsanwaltschaft dar.

Die MPU ist eine weitere Folgeerscheinung, welche dann insbesondere bei begangenen Verkehrsstraftaten ( hier z.B. 315c StGB Abs.2 ) fast obligatorisch angeordnet wird, bzw. anzuordnen ist. Bei o.g. Delikt

 (  Gob fahrlässige und / oder verkehrswidrige Gefährdung des Strassenverkehrs mit Gefährdung für Leib und Leben Anderer .... ),

dessen charakterliche Eignung zum Führen von Kraftfahrzeugen ist von der Verkehrsbehörde anzuzweifeln, bzw zu überprüfen. ( MPU )

Mit einem Strafbefehl von 300 Euro dürftest Du vermutlich dafür eine Geldstrafe von 60 Tagessätzen kassiert haben. ( wenn Du nur gerade das Existenzminimum zum Leben hast )

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