Zwei Minijobs Rentenbeitrag

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4 Antworten

Hallo,

du zahlst bei jedem jeweils die 3,9 % (der jeweilige Arbeitgeber behält das Geld ein und zahlt es der zuständigen Stelle).

Für die Mindestbeitragsbemessungsgrundlage (diese liegt, wie "miezepussi" schreibt bei 175 €) wird der Verdienst von beiden Beschäftigungen zusammengezählt. Da dein Gesamtverdienst bei über 175 € liegt, berechnet sich dein Rentenbeitrag aus deinem tatsächlichen Verdienst (also den 400 €). Damit deine Arbeitgeber den Beitrag richtig berechnen können (vor allem der Arbeitgeber, bei dem du 100 € verdienst) musst du ihnen aber mitteilen, dass du 2 Beschäftigungen mit einem Gesamtverdienst unter 450 € hast.

Grüße

Der jeweilige Arbeitgeber beider Tätigkeiten überweist 3,9 % des Einkommens an die Rentenversicherung bzw. Minijob-Zentrale. Insgesamt sind es bei ca. 400 Euro Gesamteinkommen monatlich um die 15,60 Euro.Du selbst musst kein Geld überweisen.

Ungefähr sind das zusammen 30 Euro pro Monat.

lenzing42 29.06.2014, 13:34

Wie kommst du auf 30 Euro?Nach Adam Riese sind bei 400 Euro Einkommen 3,9 % immer noch 15,60 Euro.

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1Fragen2Antwort 29.06.2014, 13:45
@lenzing42

miezepussi hat den Rentenbeitrag der Gehälter unabhängig voneinander betrachtet und die Summen dann zusammengerechnet, während lenzing42 erst die Gehälter zusammengerechnet hat und davon den Rentenbeitrag ermittelt hat...genau das ist meine Frage: Erst Gehälter addieren? Oder getrennt voneinander?

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miezepussi 29.06.2014, 14:16
@1Fragen2Antwort

mh. okay. Ich hatte das mal vor ein paar Wochen für mich ausgerechnet. Entweder war meine Rechenmethode falsch oder meine Erinnerung an das Ergebnis.

ABER:

Jeder Arbeitgeber zahlt den Rentenbeitrag und nicht nur einer. Daraus folgt:

300 Euro brutto => 11,70 Euro

100 Euro brutto => 6,83 Euro ->weil:

Für den Arbeitnehmer gilt bei niedrigerem Entgelt aber eine Mindestbeitragsbemessungsgrundlage von 175 Euro monatlich. Verdient der Arbeitnehmer weniger als 175 Euro monatlich, wird der Aufstockungsbeitrag von mindestens 175 Euro berechnet (Mindestbeitragsbemessungsgrundlage ab 2013).

kopiert von der Seite:

http://www.lohn-info.de/minijobrechner_neu/minijobrechner_js.php

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InderRuhe 29.06.2014, 20:32
@miezepussi

Hallo miezepussi,

grundsätzlich richtig, da aber bei der Mindestbeitragsbemessungsgrundlage auf den Gesamtverdienst abgezielt wird, und der Gesamtverdienst bei über 175 € liegt, wird der Beitrag in diesem Fall nach dem tatsächlichen Verdienst berechnet. ; )

Grüße

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Hallo 1Fragen2Antwort,

Sie schreiben:

habe zwei Minijobs. Bei dem ersten erhalte ich etwa 100 Euro monatlich. Bei dem zweiten etwa 300 Euro monatlich. Ich bleibe also unter 450 Euro.<

Antwort:

Unter folgendem Link der DRV finden Sie ausführliche Hinweise zum Thema:

google>>

deutsche-rentenversicherung.de/cae/servlet/contentblob/232680/publicationFile/63871/minijobs_midijobs_bausteine_fuer_die_rente.pdf

Natürlich müßen alle Arbeitgeber informiert sein!

Im Zweifelsfall bei der Lohnbuchhaltung, bei der Krankenkasse oder bei der zuständigen DRV nachfragen, dann sind Sie auf der sicheren Seite!

In jedem Fall immer auch alle Lohnabrechungen aufbewahren, damit Sie im Falle einer Kontenklärung Ihres Rentenkontos jederzeit nachweisen können, wo, was und wieviel verdient worden ist!

Im Extremfall kann bereits ein fehlender Beitragsmonat existenziell wichtig sein!

Beste Grüße, viel Erfolg und bestmögliche Gesundheit

Konrad

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