Zwei Inhaber, zwei Aufgabenbereiche - geteiltes Trinkgeld?

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2 Antworten

Wenn ein Unternehmer Trinkgeld erhält / einbehält ist das ein zu versteuerndes Einkommen!!!!. Die Mitarbeiter (Die nicht Teilhaber / Betreiber sind) ist das Trinkgeld steuerfrei. (Deutschland)

Wobei es für die Mitarbeiter nicht gerade motivierend ist, wenn Chefs Trinkgelder für sich einbehalten.

Es ist ja so, dass wir weniger als unsere Mitarbeiter verdienen, die ja leider auch nur den Mindestlohn bekommen. Dabei machen wir die gleiche Arbeit wie unsere Mitarbeiter, also einerseits Service und andererseits Produktion und dann noch den anderen Krempel, den man eben als Inhaber auch noch machen muss. Wir müssen unser bisschen noch versteuern, während für die Minijobber die 8,84 € netto sind. Ist es nicht fair, wenn dann das Trinkgeld auf alle, die dazu beitragen, dass der Laden gut läuft, verteilt wird? 

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@Patatuffli

Deshalb seid IHR die Unternehmer und tragt das betriebliche Risiko. Dann macht den Laden zu und laßt Euch anstellen.

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Seh ich auch so. Denn ohne die Leute im Hintergrund würde auch der beste Service am Gast nichts nützen. Und wenn die im Hintergrund nichts abkriegen, will auch keiner vom Service mal aufräumen usw, weil ihm ja dann Trinkgeld verloren geht.

Danke für deine Meinung! Das Problem ist darüberhinaus, das dem Service ja rechtlich das Trinkgeld exklusiv zusteht. (Bei uns wird allerdings an der Theke bestellt und bezahlt, das Essen wird aber an den Tisch gebracht) Das Ladenteam war mit Mühe zu der oben erwähnten Lösung zu bewegen. Dadurch entstehen nun Fronten zwischen dem Produktionsteam und dem Ladenteam...und das finde ich sehr schade. Komischerweise kennt das Team aus dem Laden nur Betriebe, wo der Service nichts abgibt. Und das Produktionsteam nur Betriebe, wo alles fair geteilt wird...

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@Patatuffli

Ist es denn nicht möglich die Aufgabenbereiche mal zu tauschen. Dann würden ja die, die normalerweise im Service arbeiten selber merken wie unfair ihre Sichtweise ist.

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