Zwei Ausbildungsvertäge unterschrieben?

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10 Antworten

Ich vermute mal, im Ausbildungsvertrag steht nichts drin dass Du vor Antritt der Ausbildung nicht kündigen kannst. Das würde auch keinen Sinn machen, da ein Ausbildungsverhältnis in der Probezeit fristlos gekündigt werden kann.

Du schreibst dem Betrieb, bei dem Du nicht anfangen möchtest einen netten Brief, bedankst Dich für den Ausbildungsvertrag, bedauerst dass Du diesen aus persönlichen Gründen leider nicht annehmen kannst und ihn deshalb kündigst.

Je früher Du das machst, desto besser. Der Betrieb weiß, dass Du die Ausbildung nicht antrittst und kann sich umgehend nach einem anderen Azubi umsehen.

Du bist mit diesem "Problem" ganz bestimmt nicht alleine und jeder Betrieb hat irgendwann schon mal Absagen bekommen obwohl ein Ausbildungsvertrag schon unterschrieben war.

 

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Kommentar von 2dave
13.01.2017, 17:56

Ich glaube, das ist leider nicht korrekt. Auch in der Probezeit gilt eine Kündigungsfrist von einer Woche. Hab diese Konstellation mal mitbekommen, gab ziemlichen Ärger, weil der Arbeitgeber da das ganze Programm mit Assessment-Center durchgezogen hat und hohe Kosten hatte...

Man kann zwar wohl vorher kündigen, aber die rechtlich spannende Frage ist hier wohl, wann die Kündigungsfrist anfängt zu laufen. Da finde ich im Netz widersprüchliche Aussagen...

Was auf jeden Fall geht ist, dass man die vorzeitige Kündigung im Arbeitsvertrag ausschließt was vermutlich in den meisten Standard-Verträgen auch der Fall sein sollte.

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(Achtung, bin kein Anwalt, das ist keine Rechtsberatung).

Du solltest da ganz schnell tätig werden. Denn eine fristlose Kündigung ist während der Probezeit zwar viel leichter, aber so ohne weiteres NICHT möglich.

Die Frist beträgt nur eine Woche, aber diese Woche wärst Du theoretisch verpflichtet zu arbeiten. Machst Du das nicht, bist Du unter Umständen sogar schadenersatzpflichtig. Ist zwar schwierig durchzusetzen, aber Du bist hier ganz klar im Unrecht (vor allem moralisch) und kannst hier nur um Kulanz bitten.

Du solltest den Arbeitgeber schnellstens kontaktieren und Dich entschuldigen. So ein Bewerbungsverfahren ist zum Teil SEHR teuer für die Firmen und im Prinzip bist Du der Grund dafür, dass sie eventuell einen schlechteren Bewerber annehmen müssen. Das kann unter Umständen schonmal für Unmut beim Arbeitgeber sorgen und dazu führen dass er rechtlich doch gegen Dich vorgeht.

Und so Späße wie eine Krankmeldung zu besorgen und dann beim anderen arbeiten zu gehen, sollte man gleich wieder verwerfen. Das potenziert den Ärger auch noch.

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Hallo sternchen6,

mit zwei Zusagen in der Tasche - toll - solltest Du baldmöglichst für klare Verhältnisse sorgen, aus Fairness auch anderen Bewerbern ggü. die möglicherweise noch gerne eine der beiden Stellen bekommen könnten.

eine Zusage ist noch kein verbindlicher Vertrag bei der IHK, oder ist das wirklich schon geschehen? Bitte die von Dir  bevorzugte Ausbildungsstelle, dass Ihr das bald VERBINDLICH schriftlich vereinbart, und danach sage bei der anderen Stelle ab.

Ich habe es schon erlebt, dass uns künftige Azubis drei Wochen vor Ausbildungsbeginn absagen weil sie was anderes schon lange in der Tasche haben. Ist nicht schön, der Ausbildungsbetrieb kann dann kaum noch reagieren, zumal im Juli/August je nach Bundesland weitgehend Urlaubs-/Ferienzeit ist.

Alles Gute !

Gruß, Martin

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Ist egal ob du die schon unterschrieben ahst oder nicht, nach irgendwelchen gesetzen gibt es da so ne Klausel, die IMMER besagt das man A: Innerhalb von 6 Monaten nach anfang der Ausbildung ohne angabe von Gründen Kündigen kann.

und B: Du kannst den vertrag vor Beginn deiner Ausbildung auch annulieren, schreib einfach mal dem betrieb, bei dem du NICHT Arbeiten willst und lass das aus der Welt schaffen, die werden dafür Verständnis haben.

Warte damit aber nciht zu lange, sondern mach das schnell, damit der Betrieb zeit hat sich darauf einzustellen!

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Kommentar von Sebijk
22.11.2016, 04:08

In der Ausbildung hat man nur bis zu max. 4 Monaten Probezeit. Danach kann man nur noch fristlos aus wichtigen Grund (bsp. Köperverletzung, Beleidigung vom Vorgesetzen) und ordentlich kündigen, wenn man gleichzeitig den Beruf aufgibt.

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Dann solltest du recht zeitnah den ersten Vertrag kündigen und sagen, dass du ihn nicht antrittst.

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Meinst? Ich hatte das grade, weil man den anmeldet und das kostet Geld....weil ich den nicht melde, sondern mein Steuerberater... hinzukommt dass man anderen abgesagt hat und zusätzlicher Aufwand entsteht einen neuen zu suchen, mit ca. 300,00 Euro darf er rechnen!

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Wenn der Vertrag unterschrieben ist, wird er zur IHK geschickt und man wird dort eingetragen. Es ist besser, wenn du gleich deine Wunschort auswählst und dem Betrieb etc. bescheid sagst. 😊

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Kommentar von sternchen6
21.11.2016, 23:50

Welchen Betrieb ?:)

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Kündieg den ausbildungsvertrag wo du nicht anfängts bis zu dem termin des ausbildungsbegins ist das kein problemt und selbst dan geht das noch..Die ameldung des azubis begint erst nach dem er angefangen hat und nicht vorher.

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Vertrag ist Vertrag.

Da gibt es immer 2 Seiten, die ihren Part einhalten müssen. Wenn es also hart auf hart kommt, dann zählt rechtlich wahrscheinlich der "erste" Vertrag, also der Vertrag den du als erstes unterschrieben hast.

Theoretisch ist aber auch der 2te Vertrag gültig. Du musst beide erfüllen, ansonsten kann der andere Vertragspartner seinen Vertragsbestand ggf. einklagen.

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Kommentar von FrauSchlau84
22.11.2016, 05:36

Falsch. Der Azubi kann 2 Verträge unterschreiben. Welchen er als erstes unterschrieben hat, ist völlig Wurst.
Der Azubi kann jederzeit VOR Ausbildungsbeginn den Vertrag den er nicht möchte kündigen. Da gibt es überhaupt keine Probleme

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trist du den ersten nicht an kann dieser Betrieb von Dir Geld verlangen, der zweite übrigens auch

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Kommentar von Matzeee12345
22.11.2016, 00:24

Schwachsinn.

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Kommentar von Sebijk
22.11.2016, 04:11

Schadensersatz nur weil man nicht in der Ausbildung erscheint, kann man rechtlich nur belangen, wenn die Probezeit vorbei ist. Schließlich kann man auch direkt am ersten Tag in der Ausbildung sofort ohne Angaben von Gründen kündigen.

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Kommentar von FrauSchlau84
22.11.2016, 05:41

Sebijk hat vollkommen recht.
Der Azubi kann jederzeit VOR Beginn seiner Ausbildung den Vertrag kündigen. Das gleiche gilt für die Probezeit. Während der Probezeit kann der Vertrag ebenfalls jederzeit ohne Angabe von Gründen gekündigt werden.
In Beiden Fällen kommen KEINE Finanziellen Forderungen auf den Azubi zu!

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