Zweckvertrag -Ausnutzung-Rechte?

1 Antwort

Na ja, viele Rechte hast du nicht. Du warst (bist noch) eingestellt als Ersatz für die erkrankte Kollegin, die jetzt in den vorzeitigen Ruhestand geht.

Wenn ich jetzt von einem kommunalen AG ausgehe: Hat deine Chefin überhaupt Personalbefugnis oder geht dies über den Bürgermeister und sonstige Gremien?

Auch wenn du im Moment auf der Stelle der „Rentnerin“ bist, hast du die gleiche Ausbildung? Normal ist es schon so, dass bei frei werdenden Stellen zuerst versucht wird die existierenden Zeitverträge zu entfristen. Nur muss dann auch alles passen.

Wie der Satz „ gut als Vertretung“ zu interpretieren ist, verstehe ich nicht. Wenn du gut bist, auf die frei werdende Stelle kommt jemand Neues= endet dein Vertrag.

Die erkrankte Kollegin möchte nicht mehr zurück, sie ist als berufsunfähig entlassen wurde und sieht sich nicht mehr bei uns. Im Vertrag steht, dass mich ein anderer Mensch eingestellt hat.Ich habe natürlich auch Ausbildung als Erzieherin und noch Studium als Pädagogin aus dem Ausland, das wurde aber nicht anerkannt. Es geht für mich darum, dass immerwieder Hoffnug geschenkt wurde, keiner sagte ehrlich dass ich nichts bekomme..immerwieder wurde gesagt dass sie sie nicht kündigen können, deswegen muss man abwarten, bis es mit ihr klar wird. Ich verstehe auch nicht, warum ich plötzlich nicht passe für eine feste Stelle, aber als Vertretung schon..da ich als Gruppenleitung arbeite und genau dieselben Funktionen erfühle als die festeingestellten Erzieher. Und wäre ich so schlecht, wäre ich so lange nicht da, sie hätten mich auch für weitere Vertretung nicht geplant.Das ist mir echt komisch alles.... Sie sagt jetzt nach zwei Jahren, nach dem, dass die Kollegin nicht kommt, dass ich nicht sicher genug bin für die feste Stelle, aber als Vertretung kann ich weiter bleiben, also um mir Kinder zu vertrauen 2 Jahre lang bin ich genug sicher aber für feste Stelle doch nicht, ich wollte schon zum Rechtsanwalt.

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@Isana00

also einzige Ausrede, ist meine Unsicherheit, mehr hat sie nichts gefunden, das ist aber auch quatsch. Im Moment noch keine Kündigung vorliegt und sie plant mich weiter vor und schlägt mir vor, abzuwarten. Ich glaube sie versteht halt, dass keinen für einen Monat findet, ohne Garantie weder feste Stelle zu kriegen noch nächsten Monat zu arbeiten...aber ob sie darauf Recht hat so mich zu behandeln?

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Muss sie überhaupt deutlich begründen, warum ich nach 2 Jahren für diese Stelle plötzlich nicht passe? Oder kann sie mich einfach ohne Begründung rausschmeissen?

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@Isana00

der Reihe nach: Nein, sie muss dir leider nichts begründen. Sie wirft dich nicht raus, der Vertrag endet. Thema erledigt.

Die Verlängerung deiner Befristung richtet sich aktuell nach dem voraussichtlichen Ende der AU der Kollegin. Solange bis Kollegin gekündigt hat/gekündigt wurde.

Wenn die kranke Kollegin ausgeschieden ist, muss die Stelle im Haushalt erst als „Wiederbesetzung“ genehmigt werden.

Die Personalentscheidungen in einer Gemeinde (generell im öffentlichem Dienst) werden nicht nur fachlich, menschlich, sondern auch politisch getroffen.

Rechtsanwalt, hm. Bist du in einer Gewerkschaft? Die Juristen dort kennen sich in der Thematik meistens besser aus.

Weiterer Ansprechpartner im öD der Personalrat. Mach dort rechtzeitig einen Termin, stell dich vor. Lass dir die Hintergründe erklären.

Bitte darum, dass der PR auf die Auschreibung der frei werdenden Stelle besteht.

Bitte gleichzeitig dich über die Ausschreibung der neuen Stelle ( = Wiederbesetzung der Stelle kranken Kollegin) zu informieren und bewirb dich!! Nur dann hast du bei Nichtberücksichtigung evtl die Möglichkeit auf Verletzung des AGG zu klagen.

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Vertretung für länger erkrankten Kollegen

Hallo,

vielleicht kennt sich jemand aus: In einer Firma, in der zwei Leute für eine Tätigkeit zuständig sind und sich auch gegenseitig vertreten, wird plötzlich einer wegen psychischen Problemen von beiden länger krank. Der andere hatte bereits vorher schon Urlaub beantragt, der Chef hat die Anträge jedoch drei Wochen liegen lassen, als plötzlich der Kollege erkrankte. Auf Nachfrage beim Chef erhielt man die Antwort: Ich kann dir so lange keinen Urlaub geben, bis ich weiß, wann der Andere wieder da ist. Unter den Anträgen war sogar einer für Sommer dabei. Jetzt meine Frage: Wie lang muss der Eine den Anderen nun vertreten? Wenn sogar der Sommerurlaub nicht genehmigt wird (wo wir eigentlich buchen wollten...) geht der Chef wohl davon aus, dass der Kollege länger krank ist. Einer von beiden muss da sein, verstehe ich auch, da sonst Existenzprobleme auftauchen. Aber zusätzlich muss der Arbeitende auch noch Bereitschaft am Wochenende machen und das kann er ihm doch wirklich nicht so lange zumuten oder(für Bereitschaft gibt es kein extra Geld)? Also gibt es eine Regelung, Vorschrift o.ä. wie lang der Chef den Urlaub verweigern kann bzw. wann ein Ersatz her muss? Vielen Dank!

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Rechnung Anwalt ohne Auftrag rechtens?

Hallo zusammen, ich bräuchte mal Rat.

Entschuldigt die Länge des Textes. Ich hoffe, ihr blickt durch.

Es geht um einen Rechtsstreit aus Mai 2016. Kläger war unser damaliger Vermieter gegen meinen Ex Partner und mich.

An der Verhandlung nahm ich wegen Krankheit nicht teil. Mit einer Vollmacht sollte mich mein neuer Lebensgefährte vertreten. Diese Vollmacht wurde jedoch durch das Gericht nicht akzeptiert. Mit dem Hinweis: Das Gericht weist darauf hin, dass er zur Vertretung von $79 ZPO nicht berechtigt ist.

Mein Ex Partner erschien dort inkl. seines Anwalts.

Spontan gab sein Anwalt dann an, dass er mich ebenfalls mit vertreten würde. (Ich hatte mit diesem Anwalt in diesem Rechtsstreit überhaupt keinen Kontakt, es gab noch nicht mal ein Telefonat, nichts!).

Die Verhandlung wurde ohne mich geführt und es kam zu einem Vergleich. War auch völlig in Ordnung.

Den Vergleich erhielt ich zeitnah schriftlich durchs Amtsgericht.

Nun, Januar 2017 erhielt ich ein Schreiben von diesem Anwalt mit Nachsicht, dass er mir jetzt erst den Vergleich zu sendet inkl. seiner Rechnung mit der Bitte um Bezahlung, da er mich ja ebenfalls wie meinen Ex vertreten hat.

Wenn es überhaupt keinen Kontakt mit diesem Anwalt gab, ist diese Rechnung rechtens?

Wie reagiere ich nun darauf?

Oder soll ich die Rechnung ignorieren?

Ich vermute, er hat es damals bei Gericht behauptet, mich mit zu vertreten, damit die Verhandlung ohne mich statt finden kann. Die Vertretung mit Vollmacht für meinen jetzigen Lebensgefährten wurde ja nicht akzeptiert.

Danke euch!

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